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Kein Lohn für hervorragende Moral

Spielberichte vom Wochenende

Männer, Landesliga:
TSG Oberursel - TuS Holzheim  32:31 (16:14)

Tobias Baum zog sich voller Enttäuschung das Trikot übers Gesicht, auf der Holzheimer Bank sackten sie im gleichen Moment mehrfach zusammen - die Landesliga-Handballer des TuS erlebten am Samstagabend in der Sporthalle der Oberurseler Erich-Kästner-Schule die komplette Grausamkeit ihrer Sportart. Da hatten sich die Ardecker gerade mit riesiger Moral aus einer schier aussichtslosen Situation befreit, innerhalb von fünf Minuten aus einem 25:31-Rückstand (54.) einen Gleichstand erzielt (31:31, 59.), um dann das vorletzte Saisonspiel doch mit leeren Händen abzuschließen. So, wie es richtig schmerzt - mit einem Tor Unterschied. So, als hätte man gerade mit dem Hammer volle Breitseite eine vor die zwölf verpasst bekommen. Nach dem Martin Walz den letzten Angriff der Gastgeber zum schließlich entscheidenden Treffer zum 32:31 (16:14)-Sieg genutzt hatte, verhinderte eine Kombination aus den Händen von Dennis Geier im Oberurseler Tor und dem Querbalken des TSG-Kastens das Holzheimer Happy-End bei Davin Ninks Rückraumwurf von der linken Seite. Ein Wurf, der bei einer Mannschaft, für die es läuft, irgendwie durchrutscht und im Netz landet. Aber von diesem Glück sind die Holzheimer in dieser verkorksten Saison weit entfernt, und trotzdem hätten es sich die Rot-Schwarzen verdient gehabt für ihren unbändigen Willen, den sie in der Endphase auf die Platte brachten. Und dann verschwor sich Glücksgöttin Fortuna beim letzten Wurf ausgerechnet auch noch gegen den Spieler, nach dessen Einwechslung das Holzheimer Angriffsspiel unmittelbar deutlich an Fahrt aufnahm.
Die Erkenntnis des letzten TuS-Auswärtsspiels der Runde 2017/18: Von Resignation ist bei dieser Mannschaft nichts zu erkennen. Nicht viele Teams können von sich behaupten, auch bei einem Zwischenstand von minus sechs Toren in der 54. Minute an sich und Zählbares zu glauben. „Die Jungs haben gezeigt, dass die Einstellung top ist. Alle wollten und haben ihr Bestes gegeben", konnten Christian Bittkau und Christoph Stahl nach ihrem ersten Spiel als Interimstrainer-Duo mit Fug und Recht behaupten. 31 Tore erzielten die Aarhandballer beim Tabellensiebten, genauso wie im Hinspiel. Dass es diesmal im Gegensatz zum Vergleich im Dezember (31:28) nicht hinhaute mit Punkten, lag in erster Linie an der Abwehr. „Die Aggressivität, die wir uns gewünscht hatten, war leider nur in der ersten Viertelstunde und dann erst wieder ab der 53. Minute da. 32 Gegentore hätten wir nicht fangen dürfen", monierte Bittkau, der drei Deckungssysteme ausprobierte: Zunächst mit Dominik Lazzaro auf der vorgezogenen Position, später die 6:0-Formation und in der furiosen Endphase die 4:2-Variante, gegen die Oberursel das Nervenflattern bekam. Die Torhüterleistungen von Kevin Fischer und dem nach längerer Pause für Alexander Linke wieder eingesprungenen Mauritz Wagener passten sich der Deckung an. Fischer parierte die ersten beiden Bälle, sodass der TuS sich direkt einen kleinen Vorsprung erarbeiten konnte, setzte dann aber erst wieder gegen Ende Akzente, als er zur starken Aufholjagd beitrug. Insgesamt ging das Duell der Schlussmänner jedoch deutlich an Dennis Geier, und das nicht nur wegen seiner Parade wenige Sekunden vor der Schlusssirene, die seinem Team den Sieg sicherte. „Wir haben einige hundertprozentige Chancen vergeben", ärgerte sich Christoph Stahl. Zwei verworfene Siebenmeter sowie insbesondere zwischen der 40. und 50. Minute ungenutzte freie Bälle aus dem gebundenen Spiel heraus, aber auch einige technische Fehler brachten Holzheim ins Hintertreffen. Bis auf 23:29 (53.) und 25:31 (54.). Dann legten die Gäste den Schalter um - allerdings zu spät.

Oberursel: Geier, Lotz - Weiß, Günther, Ghinea (5), Müllerleile, Issa (4), Juli (1), Ilestro (3), Walz (4), Brühl (8/4), Wienand (2), Jockel (5), Avemann.
Holzheim: Fischer, Wagener - Nink (4), Rompel (5/2), Becker, Giebenhain (1), Lazzaro (2), Dettling (3), Grandpierre (3), Schenk (3), J.-E. Wolfgram (3/1), Baum (3), Friedrich (1), Schwarz (3/2).
Schiedsrichter: Michael Osternig/Dominik Schäfer (Groß-Gerau/Nauheim).
Zuschauer: 100.
Zeitstrafen: 3:4.
Siebenmeter: 4/4:7/5.
Besonderheiten: Disqualifikationen gegen Holzheims Marco Becker (21., Notbremse) und Oberursels Robert Avemann (50., grobes Foulspiel).


Männer, Bezirksoberliga:
TV Idstein - TuS Holzheim II  21:20

Manuel Rojahn hat den bei der ersten Mannschaft interimsmäßig einspringenden Christian Bittkau während der kompletten Trainingswoche und in Idstein vertreten und wird die Mannschaft wahrscheinlich auch bis zum Saisonende weiter unterstützen. Durch die ungünstigen Vorzeichen, dass Tim Koch und Alexander Linke kurzfristig nicht in Oberursel zur Verfügung standen und somit Moritz Rompel im Landesliga-Team eingesetzt wurde, gastierte die Zweite mit einem dünnen Rückraum-Aufgebot beim wichtigen Spiel in Idstein. Dazu kam, dass auch Lennard Hien über das Wochenende verreist war. Im Rückraum agierten zunächst die beiden A-Jugendlichen Leon Bühler und Nils Steinbach zusammen mit dem etatmäßigen Kreisläufer Jakob Grünewald. Basierend auf einer starken Abwehrleistung mit gut aufgelgtem Philipp Fomino dahinter bestimmte Holzheim das Geschehen bis gut fünf Minuten vor dem Pausenpfiff und führte 6:10. In einer langsamen und ereignisarmen Begegnung fiel es zunächst nicht so negativ aus, dass die Gäste personell neu formiert agierten und nur wenig eingespielt waren. Infolge einer Holzheimer Unterzahlsituation glich Idstein bis zur Pause aus. Im zweiten Durchgang hatte der TuS stetig weniger Durchschlagskraft im eigenen Positionsspiel und kam nur noch selten zu guten Tormöglichkeiten, sodass Idstein das Spielgeschehen nun bestimmte und die Führung bis zur 57. Minute auf 21:17 ausbaute. Entgegengesetzte Situation zur Endphase der ersten Halbzeit: Idstein spielt in Unterzahl und Holzheim holte bis 30 Sekunden vor Ende bis auf 21:20 auf. Gut zehn Sekunden vor Spielende parierte der eingewechselte Martin Fischer einen Strafwurf der Idsteiner. Nachdem der abprallende Ball von einem Idsteiner Spieler im Wurfkreis aufgenommen wurde, dieser den Ball nicht direkt zum Weiterspielen freigab und die Schiedsrichter dies duldeten, hatten die Gäste in den verbeleibenden Sekunden keine Möglichkeit auf den Ausgleich. „Die junge, unerfahrene aber aufopferungsvoll kämpfende Mannschaft hätte zumindest einen Punkt verdient gehabt", so Aushilfstrainer Manuel Rojahn. Genau dieser hätte den Holzheimern gut getan, um mit dem so wichtigen fünftletzten und sicheren Nichtabstiegsplatz auf Augenhöhe zu bleiben.
Holzheim: Fomino, M. Fischer - Moos (5/2), Neckov (2), Schöneberger (2), Moog (4), Rojahn, Grünewald, Steinbach (1), Klawikowski, Oster, Grandpierre (5), Bühler (1).


Frauen, Bezirksliga A:

FTG Frankfurt - FSG Holzheim/Limburg  26:19 (12:9)

Bis zum 10:9 verlief die ersten Halbzeit ausgeglichen, wobei die Führung ständig wechselte. Die Gastgeber überzeugten mit einer starken Rückraumreihe, während die Spielgemeinschaft mit Kombinationen im Angriff zu überzeugen wusste. Auch eine Verletzung von Patricia Hies konnte die FSG zumindest in der ersten Halbzeit noch kompensieren. In den letzten Minuten der ersten Hälfte agierte man dann allerdings zu kopflos und fing sich noch zwei vermeidbare Gegentreffer ein. Zu Beginn der zweiten Hälfte merkten die Holzheimerinnen und Limburgerinnen dann allerdings, dass mit der verletzten Patricia Hies und der sie zur Behandlung ins Krankenhaus begleitenden Joy Fetter zwei Spielerinnen fehlten und dadurch die Wechselmöglichkeiten mit dem damit verbundenen Kräfteverschleiss in der ersten Halbzeit nun Wirkung zeigten. Frankfurt spielte weiter mit einer hohen Dynamik, während der Spielgemeinschaft nun mehr und mehr Fehler unterliefen, die konsequent bestraft wurden. Auch fehlte dem FSG-Angriff nun die Durchschlagskraft und Wurfgenauigkeit. Dennoch gab sich die Mannschaft gegen den Tabellenführer nicht auf. Marlene Lehmann im Tor parierte einige unglaubliche Bälle, und die Mannschaft nahm die daraus resulierende Motivation mit in die Schlussviertelstunde, die die Hien-Sieben wiederum ausgeglichen gestaltete. „Da wir gegen diesen starken Gegner über weite Phasen der Partie durchaus mithalten konnten, sind wir zufrieden mit der gezeigten Leistung", so der Trainer. Erleichtert war die Mannschaft, als gegen Ende des Spiels ihre verletzte Spielerin wieder auf der Auswechselbank Platz nehmen konnte und die Mannschaft von dort anfeuerte.
Tore für Holzheim/Limburg:
Jennifer Nieke (8/4), Lisa Fudickar (3), Anna Lang (2), Irina Friedrich (2), Pascale Heep (2), Joanna Hien (2).



Verfasst am 22.04.2018 00:18 von René Weiss



Erste Mannschaft blickt entschlossen voraus

Vorschau aufs Wochenende

Männer, Bezirksoberliga:
TV Idstein - TuS Holzheim II (Samstag, 17 Uhr)

Ihre endgültige Personalplanung haben die Holzheimer Trainer am Donnerstagabend noch nicht abgeschlossen. Sie werden genau abwägen, welche Spieler der Reserve am Hexenturm helfen sollen, und wer im Landesliga-Team gebraucht wird. Höchstwahrscheinlich werden einige A-Jugendliche, die im Seniorenbereich aber schon Erfahrung gesammelt haben, gegen Idstein in die Bresche springen. „Es wird eine sehr junge Mannschaft sein, die am Samstag das TuS-Trikot trägt", erklärt Trainer Christian Bittkau, der selbst aufgrund seines Interimsengagements bei der Ersten nur aus der Ferne die Daumen drücken kann. Routinier Manuel Rojahn hat sich unter der Woche bereit erklärt, die Trainingsarbeit zu übernehmen und auch am Samstag auf der Bank Platz zu nehmen. Mit den beiden wichtigen Siegen gegen den TuS Dotzheim II und den TV Breckenheim II vergrößerte der TuS den Vorsprung auf die hinteren Plätze, nachlegen muss man trotzdem. „Wenn wir dieses Spiel gewinnen, können wir einen großen Schritt in Richtung Klassenverbleib machen", weiß Bittkau. Allerdings steht auch für den punktgleichen TVI einiges auf dem Spiel.

Frauen, Bezirksliga A:
FTG Frankfurt - FSG Holzheim/Limburg (Samstag, 17.30 Uhr)

Die FSG Holzheim/Limburg könnte im Meisterschaftskampf zwischen der FTG Frankfurt und der HSG Eschhofen/Steeden das Zünglein an der Waage sein. Die Mannschaft von Stephan Hien spielt noch gegen beide punktgleichen Titelkandidaten – am Samstag in Bockenheim am letzten Spieltag gegen den Nachbarn. Die FTG Frankfurt hat in dieser Saison erst drei Partien verloren, für eine Niederlage sind die Holzheimerinnen und Limburgerinnen verantwortlich, die sich in der Hinrunde überraschend mit 24:21 behaupteten. Auch vor einer Woche zeigte die Spielgemeinschaft einmal mehr, dass sie weiter oben stehende Teams in die Knie zwingen kann, als sie sich in eigener Halle mit 21:16 gegen die TSG Sulzbach durchsetzte. Warum sollte am frühen Samstagabend also ohne Erfolgsdruck nicht eine weitere Überraschung gelingen?

Männer, Landesliga:
TSG Oberursel - TuS Holzheim (Samstag, 19.30 Uhr)

Die Motivation ist groß bei den Landesliga-Handballern des TuS Holzheim, in den letzten beiden Partien der Saison 2017/18 die Punkte zu holen, die notwendig sind, um den Klassenverbleib zu schaffen. Fest fokusiert auf dieses Ziel, hat die Mannschaft das am vergangene Wochenende Geschehene, die Niederlage gegen Griedel und die damit einhergegangene Trennung von Trainer Thomas Scherer, abgehakt, der Blick geht nur nach vorne. „Was hinter der Mannschaft liegt, spielt keine Rolle. Die Köpfe sind frei für das Spiel am Samstag", sagt Interimstrainer Christian Bittkau, der das Team bis zum Rundenende gemeinsam mit Christoph Stahl betreut. In den drei Trainingseinheiten unter der Woche setzten sie im spielerischen Bereich im Wesentlichen auf Bewährtes, was die Spieler schon unter Scherer einstudierten. „Wir haben nur ein paar Feinheiten weiterentwickelt", berichtet Bittkau. Die Entschlossenheit mit der die Ardecker die insgesamt schwierige Spielzeit versönlich abschließen wollen, machte sich am Montag, Dienstag und Donnerstag in der Halle bemerkbar. „Die Jungs hatten Freude beim Training, haben Vollgas gegeben, waren mit Spaß bei der Sache und wissen genau, um was es geht", berichtet Bittkau. Klares Indiz hierfür: Beim Abschlusstraining am Donnerstagabend waren alle aus dem 15-Mann-Kader mit von der Partie.
Die TSG Oberursel ging in ihren drei vergangenen Partien leer aus. Neben der erwarteten Niederlage gegen Meister TuS Dotzheim verlor das Team aus dem Taunus gegen den TV Petterweil und den TSV Griedel. „Das ist eine Mannschaft die 60 Minuten lang hohes Tempo geht", hat Bittkau beim intensiven Videostudium festgestellt. Er ist allerdings guter Dinge, dass seine Schützlinge dieses Tempo mitgehen können. Wenn das gelingt, ist eine Wiederholung des Hinspielsiegs möglich.

Verfasst am 19.04.2018 20:38 von René Weiss



TuS trennt sich von Thomas Scherer

Christian Bittkau übernimmt bis zum Saisonende

Im Nachgang zur unerwarteten Heimniederlage der Holzheimer Handballer gegen den direkten Mitkonkurrenten aus Griedel haben die Verantwortlichen des heimischen Landesligisten die Zusammenarbeit mit Trainer Thomas Scherer beendet.
Die Art und Weise wie die Mannschaft erneut eine klare Führung verspielte und damit tief in den Abstiegskampf abrutschte, ließ Zweifel aufkommen, ob sich in den verbleibenden beiden Spielen in Oberursel und gegen Wettenberg eine Besserung abzeichnen würde. Aus diesem Grund wurde die Entscheidung zur Trennung noch an diesem Wochenende gefasst.
Der Landesligist wird ab sofort vom Trainer der 2. Mannschaft Christian Bittkau übernommen, der auch die Koordination zwischen beiden Männermannschaften bis zum Saisonende übernehmen wird.

Verfasst am 16.04.2018 09:20 von René Weiss



Erneuter Rückschlag im Abstiegskampf

Spielberichte vom Wochenende

Männer, Landesliga:
TuS Holzheim - TSV Griedel  26:28 (17:13)

Der TuS Holzheim hat auch den zweiten Vergleich in dieser Saison gegen den TSV Griedel verloren. Am drittletzten Landesliga-Spieltag mussten sich die heimischen Ballwerfer dem Gießener Bezirksmeister nach zwischenzeitlich deutlicher Führung mit 26:28 geschlagen geben.
Alexander Linke zwischen den Pfosten, Tim Koch, Jan-Erik Wolfgram und Simon Giebenhain im Rückraum, Tobias Baum am Kreis, Marco Becker und Maximilian Schenk auf Außen - mit dieser Formation spielten die Ardecker die erste Halbzeit durch und dominierten den Aufsteiger aus Butzbach. Linke fing früh zwei Siebenmeter von Lukas Kipp und Constantin Jantos ab, vorne setzte der Rückraum Tobias Baum in Szene oder schloss aus der Distanz zielsicher ab. Hier tat sich Tim Koch auf Halblinks hervor, der bis zur zwölf Minuten drei satte Würfe zur komfortablen 9:3-Führung beisteuerte. Ein Klassenunterschied offenbarte sich, und Holzheim schien keine Probleme zu bekommen, nach der Fünf-Tore-Niederlage im Hinspiel auch den direkten Vergleich zu seinen Gunsten umzubiegen. Dass die einseitige Partie schließlich zur zweiten Auflage des Spiels gegen Lang-Göns mutierte, als die Rot-Schwarzen nach einem Acht-Tore-Vorsprung nur remis spielten, kostete nicht nur den direkten Vergleich gegen einen biederen, aber nie aufgebenden Gegner, sondern noch viel mehr. Zwei Punkte, die so wichtig gewesen wären im Abstiegskampf gingen flöten, und Griedel schob sich zu allem Überfluss in der Tabelle auch noch an Holzheim vorbei.
Beim 17:13-Pausenstand hatten die Gastgeber zwar bereits etwas von ihrem Maximalvorsprung eingebüßt, aber mit zwei frischen Kräften – David Schwarz auf Linksaußen und Robert Dettling für den inzwischen an der Hüfte lädierten Koch im linken Rückraum – sollte es schon möglich sein, wieder neue Akzente zu setzen. Dettling wuchtete die Kugel auch direkt in die Maschen, zwei Minuten später erhöhte Jan-Erik Wolfgram aus sieben Metern cool auf 19:14 (34.). Der 24-Jährige legte bis zur 40. Minute zweimal nach – bei Holzheim befand sich alles noch im Lot (22:18, 40.). Doch dann nahm das Unheil seinen Lauf. Der ältere der beiden Wolfgram-Brüder bekam eine Pause, und plötzlich stand der TuS ohne gelernten Mittelmann da. Der verletzte Nils Wolfgram konnte nicht, Davin Nink war von Trainer Thomas Scherer genauso wie Laurin Moos, Lennard  Hien, Moritz Rompel und der zweite Torhüter Kevin Fischer zunächst nicht nominiert worden - sie alle nahmen als mögliche Nachtrag-Kandidaten auf der Tribüne Platz. So rückte Flügelflitzer Maximilian Schenk erstmals überhaupt im Wettkampf auf die Spielmacherposition. Hilfesuchende Blicke nach links und rechts, wer will es dem 22-Jährigen verdenken auf dieser ungewohnten Position. Der TuS blieb drei Angriffe lang ohne Erfolg, von den sechs nächsten Versuchen, die Führung deutlich zu halten, fanden lediglich zwei den Weg ins Tor, und so witterte der TSV immer mehr seine Chance, seinen guten Ergebnissen der Vorwochen ein weiteres hinzuzufügen. Alexander Linke verhinderte zunächst mit wichtigen Paraden noch Schlimmeres, aber in der 52. Minute stellte Constantin Jantos beim 24:24 den ersten Gleichstand seit dem 2:2 her.
Scherer reagierte sehr spät, als er Moritz Rompel in der 52. Minute von der Tribüne auf die Bank und direkt weiter aufs Feld zitierte, Davin Nink drei Minuten später. Nur darf man nicht erwarten, dass ein 17-Jähriger und ein 20-Jähriger bei allem zweifelsfrei vorhandenen Talent von jetzt auf gleich aus dem mitfiebernden Zuschauermodus in die Rolle des Retters in höchster Not umschalten können. Retten konnten auch die Youngster das Spiel nicht mehr. Nachdem Dominik Lazzaro von Rechtsaußen an Griedels Schlussmann Jens Schindowski, der sich genau zur rechten Zeit erheblich steigerte, gescheitert war, wendete die Mannschaft von Sascha Präger das Blatt. Sascha Sieks Siebenmeter bedeutete das 24:25 (53.). Schenk glich, inzwischen wieder auf gewohnter Position, noch einmal aus, aber auf die Tore von Constantin Jantos und Sascha Grieb hatte Jan-Erik Wolfgram nur den Anschlusstreffer zum 26:27 parat. Der TuS versuchte mit einer doppelten Manndeckung noch einen Ballgewinn zu provozieren, aber in den letzten 30 Sekunden spielte auch das Quäntchen Glück nicht mit. Sandro Krügers von der Latte abgeprallter Wurf landete bei Sascha Siek, der von Linksaußen den 26:28-Endstand herbeiführte.

Holzheim: Linke – Nink, Rompel, Becker (1), Giebenhain (4), Lazzaro, Koch (3), Dettling (1), Grandpierre, Schenk (4), J.-E. Wolfgram (6/4), Baum, Schwarz (4/3).
Griedel: Schindowski, Bonn – S. Siek (9/4), Scheurich, Grieb (4), Kipp (6), Wagner, Marx, Jantos (3/1), Bambey, Noll (4), Krüger, Dietz, Stolte (2).
Schiedsrichter: Andreas Mayfarth/Alexander Heß (Edermünde/Fuldabrück).
Zuschauer: 300.
Zeitstrafen: 2:3.
Siebenmeter: 8/7:7/5.


Männer, Bezirksoberliga:
TuS Holzheim II - TV Breckenheim II  44:20 (21:8)

Die zweite Mannschaft des TuS Holzheim sammelte mit einem Kantersieg über den TV Breckenheim II wichtige Punkte im Kampf um den Klassenverbleib. Die Gastgeber machten gegen überforderte Breckenheimer dort weiter, wo sie vor einer Woche in Dotzheim aufgehört hatten. Mit einer offensiven Deckungsformation wurde der Gegner zu zahlreichen Fehlern gezwungen. Diese konnten oftmals direkt in Tempogegenstößen zu Torerfolgen umgewandelt werden. Trotz der frühen Vorentscheidung ließen die Holzheimer, bei denen sich die U21-Spieler Laurin Moos, Davin Nink und Bastian Grandpierre aus der ersten Mannschaft in den Dienst des Vereins stellten und zu den wichtigen Punkten beitrugen, nur selten nach und bauten die Führung stetig aus. In der Tabelle hält Holzheim dadurch den Anschluss an das untere Tabellenmittelfeld und hat gute Aussichten, auch in der kommenden Saison eine zweite Mannschaft in der Bezirksoberliga stellen zu können.
Holzheim: Fomino, M. Fischer - Bühler (2), Moos (3), Rompel (8/1), Moog (1), Nink (9/2), Hien (1), Klawikowski (2), Oster (2), Grandpierre (6), Jakobi (10/3).


Frauen, Bezirksliga A:
FSG Holzheim/Limburg - FSG Sulzbach 21:16 (12:9)

Der große Unterschied zwischen dem Tabellenvierten aus Sulzbach und der Spielgemeinschaft aus Holzheim und Limburg lag bei den Abschlüssen vom Siebenmeterpunkt. Mit 14 Versuchen gelang es den Gästen lediglich fünfmal Jutta Hörr im Tor zu überwinden, während Jennifer Nieke auf Seiten der Gastgeber alle Strafwürfe verwandelte. Die Spielgemeinschaft fand gut ins Spiel und legte eine 5:2-Führung vor. Vor allem Martina Arbogast wusste in dieser Phase ihr Freiräume im Angriff zu nutzen. Mit ihrer Auswechslung kam dann ein Bruch ins Spiel der Gastgeber. Zu viele Fehler und falsche Entscheidungen im Angriff führten zu einem Rückstand. Mit zunehmender Spieldauer fing man sich allerdings wieder und spielte die Angriffe zielstrebiger zu Ende. Dies brachte bis zur Pause erneut die Führung. Nach dem Wechsel stabilisierte sich die Abwehr vor der herausragenden Jutta Hörr im Tor und einer kämpferischen Patricia Hies immer mehr, sodass die Mannschaft von Stephan Hien den Drei-Tore-Vorsprung ab Mitte der zweiten Halbzeit nicht mehr ab gab und man selbst am Ende noch zwei Tore nachlegte. Erfreulich auch, dass trotz des Ausfalls einiger Spielerinnen diese gute Leistung abgerufen werden konnte und dass die ehemaligen Jugendspielerinnen langsam im Frauenteam Fuß fassen.
Tore für Holzheim/Limburg: Jennifer Nieke (9/6), Martina Arbogast (3), Lisa Fudickar (3), Joanna Hien (3), Irina Friedrich (2), Marlene Salzmann (1).


Männliche A-Jugend, Vorqualifikation zur Oberliga:
TuS Holzheim - JSG Schwarzbach 10:12
TuS Holzheim - HSG Goldstein/Schwanheim 11:17
TuS Holzheim - SG Wehrheim/Obernhain 17:9
TuS Holzheim - TSG Eppstein 12:12
TuS Holzheim - JSG Langenhain/Breckenheim 17:11
TuS Holzheim - TSG Oberursel 11:23

Die bezirksinterne Vorqualifikation zur Oberliga der A-Jugend stand unter keinem guten Stern für den ältesten Nachwuchs des TuS Holzheim. Der sowieso schon kleine Kader wurde durch den Auslandsaufenthalt von Julius Meffert und die frühzeitige Verletzung von Bastian Arnolds weiter dezimiert. Schon im ersten Spiel verletzte sich Bastian Arnolds an der Schulter und konnte im weiteren Turnierverlauf nur noch vereinzelt im Angriff eingesetzt werden. Zum Glück standen am Sonntag bei Heimturnier die beiden B-Jugendlichen Finn Meffert und Philip Würz zur Verfügung, die maßgeblichen zum direkten Einzug in die Bezirksoberliga beitrugen. Am Ende belegte man Platz vier, konnte dabei in zwei Spielen überzeugen, zeigte aber auch gleichzeitig die Schwächen und Defizite deutlich auf.
Am Samstag in Oberursel musste der TuS gegen die JSG Schwarzbach (10:12) und die Spielgemeinschaft aus Goldstein/Schwanheim (11:17) Niederlagen hinnehmen. Hierbei lagen die Defiziten deutlich im mentalen Bereich. Wie blockiert erschienen die Spieler, zeigten viel zu wenig Biss und Leidenschaft und ließen zahlreiche Chancen ungenutzt.
Am Sonntag präsentierte sich Holzheim im ersten Spiel deutlich stärker. Mit den B-Jugendlichen wurde das Tempo deutlich erhöht, schnell umgeschaltet und erheblich mehr Druck in den Angriffsaktionen aufgebaut. Auch die Abwehraktionen waren bedeutend aggressiver und schnellfüßiger. Daduch konnte Holzheim Kompaktheit und Stabilität erlangen. Gegen die SG Wehrheim/Obernhain (17:9) erzielten die Gastgeber einen deutlichen Sieg. Auch im zweiten Spiel warf die Mannschaft von Stefan Wolfgram eine deutliche Führung heraus, aber dann kam ein Bruch ins Spiel, und von Minute zu Minute wurden die Holzheimer unsicherer. Neben vergebenen Torchancen war auch die auftretende Hektik Schuld daran, dass es am Ende unentschieden gegen die TSG Eppstein (12:12) hieß. Gegen die JSG Langenhain/Breckenheim musste unbedingt ein Sieg her, um die Chancen auf den direkten Einzug in die Bezirksoberliga zu wahren. Hier stimmten wieder die Einstellung und auch die Trefferquote war besser, was zu einem verdienten 17:11-Sieg führte. Mit dem Erfolg der Goldsteiner gegen Eppstein konnte den Ardeckern das Bezirksoberliga-Ticket nicht mehr streitig gemacht werden. Gegen die alles überragende TSG Oberursel bestand kein Druck mehr. Anfängliche Versuche, mit einer offensiven Deckung die Oberurseler aus dem Konzept zu bringen, wurden schnell aufgegeben, da es an Laufbereitschaft und Konzentration nach einem langen Quali-Tag fehlte. Deswegen wurde dann die Möglichkeit genutzt, allen Spielern noch Spielanteile zu geben. Die überwiegend zweite Garde machte ihre Sache gut und hielt vor allem im Angriff gegen die kompakte TSG dagegen. Am Ende stand ein deutlicher Sieg (23:11) der besten Turniermannschaft zu Buche, aber auch die Holzheimer hatten ihre Erfolgserlebnisse.
Holzheim: Leonhard Klein, Felix Lotz, Bastian Arnolds, Timo Baby, Lukas Fischer, Marc Hoffmeister, Jonathan Ohl, Nils Riksen, Patrick Scharf, Torben Schmanke, Nils Steinbach, Kyle Wöltche sowie Finn Langenau, Philip Würz.


Männliche B-Jugend, Vorqualifikation zur Oberliga:

TuS Holzheim - TV Idstein  17:5
TuS Holzheim - HSG Hochheim/Wicker II  18:12
TuS Holzheim - SG Wehrheim/Obernhain  18:7

Die neuformierte Holzheimer B-Jugend hat die ersten Aufgaben im Qualifikationsreigen in souveräner Manier gelöst. Bei der bezirksinternen Vorqualifikation in Wehrheim verwies man alle drei Gegner in die Schranken. Holzheim zeigte gegen den vermeintlich schwächsten Gegner des Tages aus Idstein eine konzentrierte Leistung in der Abwehr, ließ kaum Torabschlüsse zu und behielt mit 17:5 deutlich die Oberhand. Die HSG Hochheim/Wicker II stellte die Deckung der Ardecker mit zwei Kreisläufern zunächst vor eine Herausforderung, als sich Holzheim darauf jedoch eingestellt hatte, kam das Team von Heiko Ohl ins Rollen (18:12). „Wir ließen zwar einige freie Bälle liegen und leisteten uns genauso wie im abschließenden Spiel gegen Wehrheim ein paar technische Fehler, aber das ist durch die neue Zusammenstellung der Mannschaft auch ganz normal", so der Trainer. Den Turniergastgeber bezwang Holzheim ungefährdet mit 18:7. Nur 24 Gegentore in drei Partien, das spricht in besonderem Maße für die starke Hintermannschaft inklusive Torhüter Lenny Ax. Der Neuzugang zeigte in allen drei Partien starke Leistungen.
Am kommenden Wochenende spielt der Nachwuchs von der Aar nun gegen die Erst- und Zweitplatzierten der Parallelgruppen um einen der drei Plätze in der hessenweiten Oberliga-Qualifikation.
Tore für Holzheim: Jakob Mickisch (7), Philip Würz (5), Philipp Waldforst (6), Benjamin Ohl (2), Felix Chodykin (8), Paul Ohl (13), Finn Langenau (7), Lucas Hilgert (2), Lukas Vollmert (2), Ben David Jung (2).



Verfasst am 15.04.2018 09:20 von René Weiss



Jugendteams starten in die Qualifikation

Es geht um die Ligaplätze für 2018/19

Die Punktrunde 2017/18 haben die Holzheimer Jugendmannschaften auf größtenteils guten Tabellenplätzen abgeschlossen. Zwar blieb dem TuS-Nachwuchs ein Bezirkstitel in diesem Jahr verwehrt, die meisten Teams fanden ihren Platz aber in der Spitzengruppe. Auch die beiden auf Hessenebene aktiven Jahrgänge, der B-Nachwuchs in der Landesliga (Platz fünf) und die C-Talente mit Rang drei in der Oberliga-Staffel Nord, verkauften sich teuer. Mit dem letzten Punktspiel erfolgte ein Schnitt, sodass man nun mit neuen Jahrgangskombinationen die Qualifikationsrunden zur Spielzeit 2018/19 angeht. Der TuS meldete 13 Mannschaften und zählt damit in der Breite weiterhin zu den Top-Adressen im Bezirk Wiesbaden/Frankfurt. Nur die TSG Oberursel (20), der TV Idstein, die TSG Münster (beide 18) und die HSG Goldstein/Schwanheim (16) bieten noch mehr auf.
Die Trainer haben in den vergangenen Wochen bereits im Training an der Abstimmung gearbeitet, sodass ab diesem Wochenende die Jagd nach den Qualifikationszielen beginnen kann. Standesgemäß müssen die Mannschaften am frühesten ran, die am höchsten hinaus wollen. Das gilt an der Aar für die A-, B- und C-Jugend, die allesamt auf die Oberliga schielen.

Männliche A-Jugend: Der TuS bestreitet am Samstag in Oberursel und am Sonntag  in Diez die zweitägige der Vorqualifikation gegen die gastgebende TSG, die JSG Schwarzbach, die SG Wehrheim/Obernhain, die JSG Langenhain/Breckenheim und die HSG Goldstein/Schwanheim. Da dem Bezirk zwei Plätze für die hessenweite Qualifikation zustehen, braucht Holzheim Platz eins oder zwei, um sich für diese Runde zu qualifizieren. Wer in Oberursel Platz drei oder vier belegt, qualifiziert sich für die Bezirksoberliga, die Fünft- und Sechstplatzierten müssen am 21. und 22. April noch einmal die Bezirksoberliga-Qualifikation bestreiten.

Männliche B-Jugend:
14 Mannschaften bestreiten in der ersten Phase eine bezirksinterne Qualifikation. Holzheim geht in Gruppe 1 an den Start, die am Wochenende in Wehrheim ausgetragen wird, und trifft auf die SG Wehrheim/Obernhain, die HSG Hochheim/Wicker II und den TV Idstein. Die Sieger und Zweitplatzierten der drei Gruppen werden in einen Topf geworfen und messen sich in der zweiten Qualifikationsphase. Wer hier unter den Top-Drei landet, spielt landesweit um die Ober- beziehungsweise Landesliga-Qualifikation. Der Vierte kann möglicherweise noch nachrücken. Die Plätze fünf und sechs bekommen ihren Platz in der Bezirksoberliga. Wer schon in der ersten Runde ausscheidet (ab Rang drei), muss sich in der Qualifikation zur Bezirksoberliga beweisen. Die Holzheimer B2 greift am 21. und 22. April beim Heimspiel in Diez in die Bezirksoberliga-Qualifikation ein. Gegner sind die TG Schierstein, der SV Seulberg und die FTG Frankfurt. Hinzukommen zwei Mannschaften, die in der ersten Phase der Ober- und Landesliga-Qualifikation gescheitert sind. Die Gruppensieger können für die Bezirksoberliga planen, die Zweiten spielen am 5. und 6. Mai eine Rangliste aus, die zur Vergabe der noch freien Bezirksoberliga-Plätze herangezogen wird. Ab Platz drei heißt es, die Saison 2018/19 in der Bezirksliga zu bestreiten.

Männliche C-Jugend: Da mehr Mannschaften für die Oberliga-Qualifikation gemeldet haben als dem Bezirk Plätze für die hessenweite Qualifikation zur Verfügung stehen (4), muss eine Vorqualifikation erfolgen. Holzheim spielte am Samstag in Gruppe 2 in Hochheim gegen die TSG Münster, die HSG Hochheim/Wicker und die TSG Oberursel. Platz eins bringt den Einzug in die hessenweite Qualifikation, die Zweiten und Dritten spielen am Sonntag die letzten beiden Plätze aus. Alle Mannschaften, die beim ersten Turnier maximal Platz drei erreichen, gehen in die Bezirksoberliga-Qualifikation, wer am Sonntag Rang drei oder vier belegt, hat den Bezirksoberliga-Platz sicher.

Männliche D-Jugend: Erst am 5. und 6. Mai greifen die D-Junioren in Usingen in die Bezirksoberliga-Qualifikation ein. Holzheim spielt in Gruppe 2 gegen die JSG Schwarzbach, die TG Kastel, die SG Nied und die HSG Anspach/Usingen. Platz eins und zwei bedeuten die Bezirksoberliga-Qualifikation. Die Dritten spielen eine Rangliste für die freien Bezirksoberliga-Plätze aus, der Rest geht in die Qualifikation zur Bezirksliga A. Wer die Ranglisten-Runde erreicht, hat seinen Platz in der A-Klasse hingegen sicher. Holzheims D2 nimmt die Qualifikation zur A-Klasse am 26. und 27. Mai mit Spielen gegen zwei in der Bezirksoberliga-Qualifikation ausgeschiedene Teams, den TSV Auringen, die TG Rüdesheim und die JSG Niederhofheim/Sulzbach auf. Die Gruppensieger haben ihr Ticket für die Bezirksliga A in der Tasche, die Zweiten spielen eine Rangliste um freie Plätze aus, der Rest wird in die Bezirksliga B einsortiert.

Männliche E-Jugend: Bei der männlichen E-Jugend finden Turniere zur Besetzung der Bezirksligen und zur Standortbestimmung statt, um so in der Punktrunde möglichst homogene und regionale Staffeln bilden zu können. 17 Mannschaften wollen in die „obere Leistungsklasse“ – auch der TuS Holzheim, der in Gruppe 6 am 5. und 6. Mai in Sulzbach auf die JSG Schwarzbach, die JSG Niederhofheim/Sulzbach, die HSG Wallau/Massenheim, den TuS Nordenstadt und den TSV Auringen trifft. Die Gruppenersten ziehen in die obere Leistungsklasse ein, die Zweiten spielen vier Plätze in dieser aus. Platz drei führt in die mittlere Leistungsklasse, Platz vier hat einen Kampf um zwei freie Plätze zur Folge. Alle weiteren Teams zählen zur unteren Leistungsklasse.

Weibliche A-Jugend: Im ältesten weiblichen Nachwuchs wird es keine Qualifikation geben. Je nach Anzahl der final gemeldeten Mannschaften (zehn bis zwölf) wird die Staffelgröße der Bezirksoberliga ausfallen.

Weibliche C-Jugend: Holzheims Mädchen spielen am 21. und 22. oder 28. und 29. April in der ersten Bezirksoberliga-Qualifikationsphase in Gruppe 2 in Diez gegen eine in der Oberliga-Vorqualifikation ausgeschiedene Mannschaft sowie den TuS Kriftel und die HSG Goldstein/Schwanheim. Die Gruppenersten und -zweiten qualifizieren sich direkt für die Bezirksoberliga. Die Dritten spielen eine Rangliste um freie Plätze aus, und der Rest geht in die Bezirksliga.

Verfasst am 12.04.2018 20:11 von René Weiss



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