TuS 1888 Holzheim :: Aktuelles :: News

Handball trifft Party: Pfingstturnier am Wochenende

32 Mannschaften gemeldet

Raus aus der Halle, rauf auf den Rasen. Nachdem für die Holzheimer Seniorenmannschaften alle Entscheidungen in der Handballsaison 2017/18 gefallen sind, rückt nun zum Abschluss der Spielzeit der Spaßfaktor noch einmal in den Vordergrund. Wie seit einigen Jahrzehnten üblich, richten die Ardecker auch an diesem Pfingstwochenende wieder ihr erstes der beiden traditionellen Freiluftturniere auf dem Holzheimer Sportplatz aus. Das Pfingstturnier mit seinen Kleinfeldentscheidungen am Samstag ab 12.30 Uhr und den Spielen über das Großfeld am Sonntag ab 10.30 Uhr hat von seinem Reiz nichts eingebüßt und kann mit 32 teilnehmenden Mannschaften erneut eine gute Resonanz verzeichnen. 18 Männer- und 4 Frauen-Teams sind am Samstag im Einsatz, zehn Mannschaften lassen am Sonntag die Zeiten des Großfeldhandballs wiederaufleben. Neben den bekannten heimischen Protagonisten finden auch wieder viele Stammgäste den Weg an die Aar: So zum Beispiel die Holzheimer Freunde aus Mönkeberg mit ihrem Tross von rund 50 Leuten, die SG Plön oder der TV Aldenrade. Neben den TuS-Teams ist als weiterer Lokalmatador der Limburger HV sowohl auf Groß- als auch auf Kleinfeld vertreten.
Zusätzlich zum sportlichen Teil ist am Rande des Spielfelds an beiden Tagen für Speis und Trank bestens gesorgt, zudem sorgt DJ Toasti am Samstagabend für beste Stimmung.



Verfasst am 16.05.2018 18:33 von René Weiss



Vier Siege: B-Jugend begeistert beim Heimturnier

TuS bleibt im Rennen um die Oberligaplätze

Die B-Jugend-Handballer des TuS Holzheim bleiben nach dem Qualifikationsturnier im Diezer Sportzentrum im Rennen um die Oberligaplätze. Beim Heimspiel machten die Ardecker noch einmal nachhaltig auf sich aufmerksam. Vier Spiele, vier Siege, Platz eins – gespannt schaut das Team um Finn Langenau (auf dem Foto im weißen Trikot) nun auf die nächste Runde. „Dass wir das Turnier ungeschlagen abschließen, hat mich überrascht“, gestand der hochzufriedene Heiko Ohl. Dass man die JSG Ost-Mosheim/Malsfeld (18:13) und die TSG Oberursel (21:14) schlagen kann, hatten die Holzheimer auf der Rechnung, aber gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden (20:18) und die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II (22:17) von Siegen auszugehen, wäre zunächst einmal vermessen gemessen. „Das waren überragende und super konzentrierte Mannschaftsleistungen“, schwärmte Ohl. Für die Gastgeber, die verletzungs- und krankheitsbedingt ohne gelernten Kreisläufer auskommen mussten, spielten und trafen: Lenny Ax - Lucas Hilgert (1), Finn Langenau (16), Felix Chodykin (9), Lucas Vollmert (2), Ben David Jung (9), Lasse Ohl (3), Paul Ohl (28/4), Benjamin Ohl (5), Philipp Waldforst (8).

Verfasst am 14.05.2018 09:17 von René Weiss



B-Jugend schielt in Richtung Landesliga

Qualifikationsturnier am Samstag in Diez

Welcher Wind in der C-Jugend-Oberliga weht, hat der Großteil des neuformierten B-Handball-Nachwuchses des TuS Holzheim in den zurückliegenden beiden Jahren bereits erfahren. Die Mannschaft von Heiko Ohl zeigte in der höchsten hessischen Spielklasse eine gute Entwicklung und beendete die Vorsaison auf dem starken dritten Platz. Jetzt wollen die Ardecker auch in der nächsten Altersstufe überbezirklich vertreten sein. In der Vorqualifikation haben sie bereits ihre Ambitionen unter Beweis gestellt. „Jetzt versuchen wir es auf jeden Fall in die Landesliga zu schaffen. Mehr wäre überraschend, aber natürlich schön“, kündigt Trainer Ohl an. Die Möglichkeit dazu hat der TuS am kommenden Samstag in eigener Halle. Vier Partien muss jedes Team aus der Fünfergruppe, die sich aus den gastgebenden Holzheimern, der HSG Rodgau Nieder-Roden, der JSG Ostmosheim/Malsfeld, der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II und der TSG Oberursel zusammensetzt, bestreiten. „Ein ordentliches Programm, zumal man sich auf diesem Level keine Schwächephasen leisten darf“, ist sich Ohl im Klaren darüber, dass seine Jungs ihre Bestform erreichen müssen. Um die Hoffnungen auf die Ober- oder Landesliga-Qualifikation am Leben zu halten darf Holzheim nicht den letzten Platz belegen. Die Top-Vier erreichen die nächste Runde.

Die Partien des TuS:
10 Uhr: Holzheim – HSG Rodgau Nieder-Roden
11.40 Uhr: JSG Ostmosheim/Malsfeld – Holzheim
14.10 Uhr: Holzheim – HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II
16.40 Uhr: TSG Oberursel – TuS Holzheim



Verfasst am 08.05.2018 16:00 von René Weiss



Um 19.30 Uhr weicht die Anspannung riesigem Jubel

Spielberichte vom Wochenende

Männer, Landesliga:
TuS Holzheim - HSG Wettenberg II

Raus aus der Kabine, rein in die Halle des Diezer Sportzentrums: Als die Handballer des TuS Holzheim am Samstagabend die Platte betraten, bekamen sie noch einmal vor Augen geführt, was in diesem letzten Saisonspiel der Handball-Landesliga gegen die HSG Wettenberg II auf dem Spiel stehen sollte. Saisonrekordkulisse, Trommeln, frenetische Unterstützung von der Tribüne - motivierende Rückendeckung, aber gleichzeitig auch eine Kulisse, die den jungen TuS-Spielern den Puls in die Höhe trieb. Viele von ihnen hatten vor so vielen Fans bislang noch nicht gespielt. Die Schützlinge von Christian Bittkau und Christoph Stahl wollten die rund 350 Zuschauer nicht enttäuschen und taten das auch nicht. Hatte sich in den vergangenen Wochen einiges an Verunsicherung angesammelt, so löste sich die Anspannung um 19.30 Uhr, als die letzte Schlusssirene der Saison ertönte. Holzheim entschied das Endspiel um den Klassenverbleib mit 23:19 (8:11) für sich und beendete eine schwierige von Nackenschlägen geprägte Saison mit einem umjubelten Happy-End. Auf einmal waren sie weg, die hundert zentnerschweren Steine, die auf den Herzen lasteten. „Nur hundert?", fragte Christoph Stahl und machte damit deutlich, wie groß der Druck vor der wichtigsten sportlichen Aufgabe für die Aarhandballer in den zurückliegenden Jahren war. Hut ab vor der Mannschaft, die dem Druck standhielt. „Auch als wir mit drei Toren hinten langen, haben die Jungs immer an sich geglaubt. Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung", freute sich Christian Bittkau: „Und die Zuschauer haben einen beachtlichen Teil dazu beigetragen."
Die Einheimischen wussten genau, was auf sie zukommt. Die offensive 3:2:1-Deckung der Mittelhessen sollte mit Spielzügen augehebelt werden, das hatte das Holzheimer Interimstrainerudo unter der Woche fleißig eingeübt. „Trotzdem hat Wettenberg uns so den Schneid abgekauft, wir konnten unsere Konzepte nicht einbringen", musste Bittkau zumindest in Bezug auf die erste Halbzeit feststellen. So gelangen vor der Pause nur acht Treffer, aber Holzheim hielt sich dank seiner Abwehr und Torwart Alexander Linke (unter anderem drei parierte Siebenmeter) in Reichweite und ging mit einem 8:11-Rückstand in die Kabine.
Taktisch richtige Schachzüge wählten die TuS-Übungsleiter, indem sie Dominik Lazzaro abstellten, um Wettenbergs Marcel Köhler an die kurze Leine zu nehmen, auch im Angriff trat der Kreisläufer stark in Erscheinung, indem er sich gegen den HSG-Mittelblock behauptete, unter anderem zweimal hintereinander in der heißen Endphase, als der 24-Jährige sein Team mit 20:18 in Front brachte. Längst war der Pausenrückstand aufgeholt. Mit einem Fünf-Tore-Lauf hatten die Ardecker den zweiten Durchgang eröffnet und ließen sich diesen Vorteil nicht mehr nehmen. Köhler zum 14:14 und später zum 17:17 sowie zum 18:18 glich für die Oberliga-Reserve zwar noch aus, aber Holzheim behielt kühlen Kopf. Maximilian Schenks 21:19 und das anschließende 22:19 durch Marco Becker brachten die Hausherren endgültig in die richtige Spur. Dass Torwart Linke mit einem Wurf in die leere gegnerische Kiste einen besonderen Schlusspunkt setzte, passte zu diesem ebenso besonderen Abend. Ein Abend mit Happy-End, ein Abend, der in Holzheim zu einer langen Nacht wurde.

Holzheim:
K. Fischer, Linke (1), Nink (1), Hien (1), Rompel (1), Becker (5), Giebenhain, Lazzaro (4), Schenk (2), J.-E. Wolfgram (4/2), Baum (2), Friedrich (1), Schwarz (1/1).
Wettenberg II: Kemper, Schneider - Schwarz, Wingefeld, Büsse (2/1), Weide, Köhler (10/4), Wolf, S. Kreutz (3), Rein, Weidner (1), Schmitz, Kleinschmidt (2), F. Kreutz (1).
Schiedsrichter: Thorsten Groß/Pascal Lukas (Dreieich/Bruchköbel).
Zuschauer: 350.
Zeitstrafen: 4:6.
Siebenmeter: 6/3:8/5.
Besonderheit: Disqualifikation gegen Wettenbergs Sascha Kreutz (48., dritte Zeitstrafe).


Männer, Bezirksoberliga:
TuS Holzheim II - HSG Neuenhain/Altenhain 26:27 (16:13)

Die Minuten nach dem Spielende erinnerten frappierend an die Situation aus dem Vorjahr, als die Holzheimer zunächst auch nicht einordnen konnten, was das Ergebnis in Rüsselsheim wert war. Und genauso wie vor zwölf Monaten atmeten die TuS-Reservisten angesichts des Klassenverbleibs wieder auf. Sie verloren zwar die als „Abstiegsendspiel" deklarierte Partie gegen die HSG Neuenhain/Altenhain zwar mit 26:27, aber schon zur Pause stand fest, dass auch der Verlierer durch den Sieg ersten Holzheimer Mannschaft gegen die HSG Wettenberg II und den Drittliga-Klassenverbleib der SG Bruchköbel weiterhin in der Bezirksoberliga verbleiben wird. Lediglich der TV Breckenheim II und der TuS Dotzheim II steigen in die Bezirksliga A ab. Christian Bittkau, auf der Bank von Manuel Rojahn unterstützt, setzte mit Tim Koch, Moritz Rompel, Lennard Hien, Davin Nink und Bastian Grandpierre fünf Spieler ein, die zuvor bereits mehr oder weniger lange Spielanteile in der ersten Mannschaft erhalten hatten. Wenig überraschend waren sie es, die das Holzheimer Angriffsspiel lenkten. Nink, Rompel (beide 5), Koch (4) und Grandpierre (3) waren für 17 der 26 Tore verantwortlich. Der TuS offenbarte in der Anfangsphase Probleme in der Deckung und handelte sich in den ersten elf Minuten bereits acht Gegentore ein. Mit der Einwechslung von Torwart-Routinier Martin Fischer bekam die Hintermannschaft etwas mehr Halt, und vorne drehten Davin Nink sowie Tim Koch mit ihren Treffern gegen Mitte des ersten Durchgangs das Ergebnis (11:10). Holzheim blieb vorne und sah beim Stand von 24:20 (47.) fast schon wie der sichere Sieger aus. „Leider haben wir es nicht geschafft, die Führung souverän zu verteidigen", monierte Bittkau später. Die Gäste kamen auf und korrigierten das Resultat von 23:26 auf 27:26 aus ihrer Sicht. Der TuS konnte es, wenn man das letzte Saisonspiel natürlich gerne gewonnen hätte, dank der Endstände in den höheren Klassen verschmerzen.
Holzheim: Fomino, M. Fischer - Moos, Koch (4), Rompel (5), Moog, Biehl, Grünewald (3), Schöneberger, Hien (1), Nink (5), Grandpierre (3), Bühler, Rojahn (5/4).


Frauen, Bezirksliga A:
FSG Holzheim/Limburg - HSG Eschofen/Steeden  21:22 (9:8)

Im letzten Saisonspiel kam es im Sportzentrum in Diez zum entscheidenden Spiel um die Meisterschaft und den Aufstieg für die Gäste aus Eschofen und Steeden. Mindestens einen Punkt musste die HSG entführen. Es entwickelte sich von der ersten bis zur letzten Minute ein spannendes Spiel. War die Partie in der ersten Hälfte von starken Abwehrreihen und guten Torhüterleistungen bestimmt, setzten in der zweiten Hälfte die Angriffsreihen stärkere Akzente. Keine Mannschaft konnte sich über die gesamte Spielzeit entscheidend absetzen. Um die 50. Minute schien die Entscheidung zugunsten der Gäste zu fallen. Holzheim/Limburg fing sich in dieser Phase drei Zeitstrafen ein, die Eschhofen auch prompt nutzte. Die Mannschaft von Stephan Hien konnte allerdings wieder, vor allem mit der treffsicheren Jennifer Nieke, zum 20:20 ausgleichen. Nach dem 21:21 erzielte Eschofen/Steeden den entscheidenden Treffer, den die Gastgeberinnen nicht mehr kontern konnten. So blieb nur noch, nach großem Kampf den Nachbarn zur Meisterschaft zu gratulieren. Insgesamt fiel das Saisonfazit des Trainers gemischt aus. Während man gegen die Spitzenteams teilweise starke Leistungen abrief, ließ die FSG allerdings gegen Mannschaften aus dem hinteren Tabellenteil zu viele Punkte liegen. Nach dem letztjährigen Abstieg hat sich das Team in dieser ausgeglichenen Klasse im Mittelfeld etabliert.
Tore für Holzheim/Limburg: Jennifer Nieke (9/1), Joanna Hien (4), Pascale Heep (4/2), Irina Friedrich (2), Patricia Hies (1), Theresa Schramm (1).


Männliche D-Jugend, Qualifikation zur Bezirksoberliga:
Die Holzheimer D-Jugend hat ihr Ziel, sich auf direktem Weg für die Bezirksoberliga zu qualifizieren, beim Turnier in Usingen mit vier Partien über jeweils 20 Minuten mit Bravour erreicht. 63:21 Tore und 8:0 Punkte sprechen eine klare Sprache.
Im ersten Spiel trafen die Holzheimer auf die SG Nied. Hier wurde schnell klar, dass Holzheim die spielerisch bessere Mannschaft ist. Zur Pause stand es bereits 10:1 für den TuS. Im zweiten Durchgang wurde stärker durchgewechselt und etwas das Tempo herausgenommen, sodass am Ende ein souveräner 16:4-Auftaktsieg zu verbuchen war.
Im zweiten Spiel ging es gegen Kastel, einen deutlich stärkeren Gegner - auch körperlich. Die Holzheimer gingen von Anfang an sehr konzentriert zur Sache, agierten aus einer sicheren Deckung heraus und kamen immer wieder durch abgefangene Bälle zu schnellen Tempogegenstoßtoren. Besonders Moritz Reusch kontrollierte den starken gegnerischen Kreisläufer exzellent und ließ nur einen Treffer durch ihn zu. Zur Halbzeit stand es 7:2 für die Ardecker, die auch weiterhin die Schlagzahl hochhielten und trotz häufiger Spielerwechsel mit 14:4 gewannen.
In der dritten Partie gegen die JSG Schwarzbach taten die Holzheimer Jungs sich zunächst etwas schwer, vergaben mehrere hundertprozentige Chancen leichtfertig und brachten sich somit in unnötigen Stress. 6:5 lautete das Halbzeitergebnis. Mit Beginn der zweiten Halbzeit stand die Deckung wieder besser und die Chancenauswertung war zwar noch nicht optimal, aber verbesserte sich deutlich. Vor allem im schnellen Spiel nach vorne und bei Tempogegenstößen brillierten die Holzheimer nun immer wieder. Allen voran Christoph Horn, der durch die von seinen Mitspielern abgefangene Bälle hervorragend in Szene gesetzt wurde. So konnte die Mannschaft den Hänger in dieser Partie gut überstehen und behielt auch in der kritischeren Phase die Ruhe. Am Ende stand mit 16:10 ein klarer Sieg für Holzheim auf dem Papier.
Im letzten Spiel trafen die Holzheimer auf die Gastgeber aus Usingen. Auch wenn der zweite Platz schon sicher war, so wollten die Holzheimer doch auch die abschließende Aufgabe lösen. Der TuS spielte konzentriert, die Deckung agierte sicher und zur Halbzeit stand bereits eine 8:1-Führung auf der Tafel. Auch nach bereits 60 Minuten schnellem Handball dennoch keine Spur von Müdigkeit bei den Holzheimern. In sehr schnellem Spiel mit Tempogegenstößen und schnellem Kombinationsspiel kamen sie abschließend zu einem deutlichen 17:3-Sieg.
Die beiden Trainer Martin Horn und Miguel Esteves waren überaus zufrieden mit der souveränen Leistung der gesamten Mannschaft: „Sie präsentierte sich nach der kurzen Vorbereitungszeit insgesamt sehr geschlossen, harmonisch und auch konditionell gut aufgestellt. Alle Spieler hatten ausreichende Einsatzzeiten. Vor allem spielten sie auch auf ungewohnten Positionen gut als Mannschaft zusammen."
Holzheim: Benjamin Täger - Kelvin Nelcha, Maxim Hölzer, Moritz Reusch, Christoph Horn, Leon Neusel, Timo Jüngst, Valentin Mahnke, Finn Öhlschläger, Elias Schmirl, Noel Heblik.



Verfasst am 05.05.2018 23:52 von René Weiss



TuS geht voller Optimismus ins Endspiel

Vorschau aufs Wochenende

Frauen, Bezirksliga A:
FSG Holzheim/Limburg - HSG Eschhofen/Steeden (Samstag, 16 Uhr)

Auf einem Mittelfeldplatz werden die derzeit siebtplatzierten Holzheimerinnen und Limburgerinnen die Saison abschließen. Für deutlich mehr geht es für die Gäste aus der hessischen Nachbarschaft. Eschhofen/Steeden hat alle Möglichkeiten, die Meisterschaft in der A-Klasse zu feiern. Gewinnt die HSG gegen die Mannschaft von Stephan Hien, würde sie den spielfreien SV Seulberg vom Spitzenplatz verdrängen. Auf Gastgeschenke kann sich der Derbygegner allerdings nicht einstellen.


Männer, Landesliga:
TuS Holzheim - HSG Wettenberg II (Samstag, 18 Uhr)

Genau diese Situation hatte man sich nicht gewünscht. Nachdem der TuS Holzheim mit der Auswärtsniederlage bei der TSG Oberursel heute vor zwei Wochen einen Matchball zum Klassenverbleib in der Handball-Landesliga Mitte verpasst hatte und am spielfreien vergangenen Wochenende zusehen musste, wie sich die Situation im Tabellenkeller weiter zuspitzte, kommt es am Samstag ab 18 Uhr im Diezer Sportzentrum zum „Endspiel“ gegen die HSG Wettenberg II. „Mit der ersten Mannschaft habe ich diese Woche dreimal trainiert", berichtet Coach Christian Bittkau. Sein „ursprüngliches" Tätigkeitsfeld vor der Trennung von Thomas Scherer, die zweite Mannschaft, betreut derweil Manuel Rojahn. Der Fokus lag in der Vorbereitung auf der Einstellung auf die offensive 3:2:1-Deckungsformation der Wettenberger, sowie der Feinabstimmung der eigenen Deckungsformationen. Dass alle man wollen, zeigte auch die Trainingsbeteiligung: Zum Kader zählten diese Woche 18 Akteure, von denen Bittkau und Christoph Stahl bis Samstag 14 auswählen müssen, die einerseits dem Druck standhalten können und andererseits handballerisch den besten Eindruck hinterlassen haben. Auch Moritz Schneider hat Anfang der Woche das Training aufgenommen und würde sich trotz Schmerzen in der schon lange verletzten Hand am Samstag zur Verfügung stellen. „Ob es dazu kommt, wird sich noch zeigen", so Bittkau. Ansonsten fehlen lediglich Marcel Schyga und Nils Wolfgram. „Wir sind im Trainerteam optimistisch, dass nun auch der letzte Beteiligte verstanden hat, um was es am Samstag geht", glaubt Bittkau an ein Happy-End.
Den Taschenrechner wollen weder die Ardecker noch die Gäste aus dem Gleiberger Land bemühen. Zwei Punkte, und man ist gerettet. Aber was bedeutet ein Unentschieden oder eine Niederlage? Durch die spannende Ausgangslage in der 3. Liga Ost und der hessischen Oberliga sind noch zahlreiche Szenarien denkbar. Es könnte sogar passieren, dass beide Protagonisten des Abends im Diezer Sportzentrum in der Landesliga bleiben dürfen. Nach der aktuellen Situation in der 3. Liga müsste der TV Gelnhausen in die Oberliga absteigen. Das hätte drei Absteiger aus der höchsten hessischen Spielklasse zur Folge. Weil zwischen Drittliga-Platz 15 und dem rettenden 13. Rang aber nur zwei Zähler liegen, kann sich Gelnhausen noch retten. Dann müssten nur zwei Oberligisten den Weg in die Landesliga antreten. Umgekehrt ist jedoch auch noch die momentan zwölftplatzierte SG Bruchköbel gefährdet. Sollte es Gelnhausen und Bruchköbel erwischen, wären in der Oberliga vier Teams reif.
Die vom ehemaligen Holzheim-Coach Jens Illner trainierte TSG Münster kommt vom zwölften Rang nicht mehr weg und kann nur hoffen, dass Gelnhausen und Bruchköbel in der 3. Liga bleiben. Erwischt es einen aus diesem Duo rutschen die Kelkheimer in die Landesliga ab. Müssen Bruchköbel und Gelnhausen dran glauben, teilt der TV Hüttenberg II das Münsterer Schicksal. Für die Landesliga Mitte bedeutet das: Bleibt Münster durch Schützenhilfe aus der 3. Liga Oberligist, müssen nur zwei Teams die Klasse verlassen. Das wäre neben der bereits abgemeldeten HSG VfR/Eintracht Wiesbaden II, die künftig in der Bezirksliga A aufläuft, die TSG Eddersheim. Mit jedem weiteren Absteiger aus den Bezirken Wiesbaden/Frankfurt und Gießen erhöht sich die Zahl der Absteiger um eine Mannschaft. Und hier kommen die HSG Wettenberg II, der TuS Holzheim sowie der TV Petterweil ins Spiel. Bei einem Münster-Abstieg würde einer aus diesem Trio zwangsversetzt, rutscht auch Hüttenberg II in der Oberliga noch unter den Strich, bleibt nur einer der drei zitternden Kandidaten drin. Aber wie eingangs beschrieben: Das beste Mittel, um allen Rechnereien und Zittereien aus dem Weg zu gehen, sind zwei Punkte. Von den Ergebnissen aus der 3. Liga, der Oberliga und Petterweil (gegen den TSV Lang-Göns) will niemand abhängig sein.

Der TuS Holzheim schafft den Klassenverbleib in der Landesliga, wenn...

- Holzheim gegen die HSG Wettenberg II mindestens unentschieden spielt

- Holzheim gegen die HSG Wettenberg II verliert, der TV Petterweil gegen den TSV Lang-Göns nicht gewinnt und die SG Bruchköbel oder/und der TV Gelnhausen den Klassenverbleib in der 3. Liga Ost schafft/schaffen.

- Holzheim gegen die HSG Wettenberg II verliert, der TV Petterweil gegen den TSV Lang-Göns gewinnt und die SG Bruchköbel sowie der TV Gelnhausen den Klassenverbleib in der 3. Liga Ost schaffen.


Der TuS Holzheim steigt in die Bezirksoberliga ab, wenn...
- Holzheim gegen die HSG Wettenberg II maximal unentschieden spielt und der TV Gelnhausen sowie die SG Bruchköbel aus der 3. Liga Ost absteigen.

- Holzheim gegen die HSG Wettenberg II maximal unentschieden spielt, der TV Petterweil gegen den TSV Lang-Göns gewinnt die SG Bruchköbel oder/und der TV Gelnhausen aus der 3. Liga Ost absteigt/absteigen.


Männer, Bezirksoberliga:
TuS Holzheim II - HSG Neuenhain/Altenhain (Samstag, 20 Uhr)

Genauso wie für die erste Mannschaft, steht auch für die Reserve im Anschluss an das Landesliga-Spiel eine Partie um „alles oder nichts" an. Klar ist, dass die zweite Garnitur grundsätzlich nur in der Bezirksoberliga verbleiben kann, wenn das Landesliga-Team nicht absteigt. Aber Christian Bittkau, Manuel Rojahn, der momentan das Training leitet, und die Spieler denken durchweg positiv. Wenn die erste Mannschaft ab 18 Uhr den Grundstein für den Klassenverbleib legt, hat es die zweite selbst in der Hand, drinzubleiben. Dafür wäre mindestens ein Unentschieden gegen den einen Zähler schlechteren Verfolger HSG Neuenhain/Altenhain notwendig, der sich mit zuletzt drei Siegen in Serie wieder an Holzheim heranrobbte. Einige Akteure werden einen doppelten Einsatz mit zweimaliger Mission Klassenverbleib absolvieren.

Der TuS Holzheim II schafft den Bezirksoberliga-Klassenverbleib, wenn...

- Holzheim II gegen die HSG Neuenhain/Altenhain mindestens unentschieden spielt und die erste Mannschaft nicht aus der Landesliga absteigt.

- Holzheim II gegen die HSG Neuenhain/Altenhain verliert, und neben der TSG Eddersheim keine weitere Mannschaft aus der Landesliga in die Bezirksoberliga Wiesbaden/Frankfurt absteigt. Das ist nur der Fall, wenn aus der 3. Liga maximal eine hessische Mannschaft in die Oberliga absteigt und in der Landesliga die HSG Wettenberg II nicht gegen den TuS Holzheim gewinnt.

Der TuS Holzheim II steigt in die Bezirksliga A ab, wenn...
- die erste Mannschaft aus der Landesliga absteigt.

- man gegen die HSG Neuenhain/Altenhain verliert und neben der TSG Eddersheim eine zweite Mannschaft aus der Landesliga in die Bezirksoberliga Wiesbaden/Frankfurt absteigt.


Verfasst am 04.05.2018 08:46 von René Weiss



Alle älteren Neuigkeiten finden Sie in unserem Archiv...

  
| | | | | | | | | | | | |