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Dringend gesucht: Ehrenamtliche Vorstandsmitgleider

Es geht um die Zukunft des Vereins!

Mitte November veröffentlichte der TuS Holzheim einen Situationsbericht auf seiner Vereinshomepage unter der Überschrift „Die Lage ist ernst“. Die Zeilen bezogen sich nicht auf die sportliche Situation der Handballhochburg von der Aar, es war der personelle Stand der Dinge im Vorstand, welche der Führungsriege Sorgenfalten auf die Stirn trieb und das auch acht Monate später noch immer tut. „Es hat sich leider nichts geändert“, beschreibt der 2. Vorsitzende Manfred Linke, der seit inzwischen über zwei Jahren kommissarisch das Amt des Vorsitzenden ausübt und dieses auf der Jahreshauptversammlung am 7. September niederlegen will. Der ursprüngliche Termin musste aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden, aber auch dieser „Zeitgewinn“ scheint wirkungslos zu verpuffen. Linke hoffte mit dem „Brandbrief“ aus dem November, mögliche Anwärter auf eine ehrenamtliche Vorstandstätigkeit gewinnen zu können. Die Resonanz fiel ernüchternd aus. „Niemand ist auf uns zugekommen. Wir haben zudem zahlreiche Gespräche geführt, uns allerdings nur Absagen eingehandelt“, beschreibt er.
Nicht nur für den von ihm noch bis in den Spätsommer hinein besetzten Posten sucht der TuS einen Nachfolger. Nach derzeitigem Stand entstehen bei den Wahlen bei offenbar fünf Ämter aus privaten und beruflichen Gründen Vakanzen. Betroffen sind die des 1. und 2. Vorsitzenden, des stellvertretenden Kassierers sowie des 1. und 2. Geschäftsführers. Es geht im 132. Jahr des Bestehens um das Überleben des Vereins. „Wir brauchen dringend Unterstützung, um handlungsfähig zu bleiben. Wenn es uns nicht gelingt, neue Vorsitzende zu finden, setzt das Amtsgericht nach einer Frist einen externen Vorsitzenden ein. Im schlimmsten Fall könnte das über Kurz oder Lang zur Abmeldung des TuS führen“, skizziert Linke.
Knapp 700 Mitglieder zählt der Verein, der hessenweit für seine starken Handballer bekannt ist, im Bezirk Wiesbaden-Frankfurt zu den Vereinen mit den meisten Mannschaften im Spielbetrieb zählt und darüber hinaus eine Turnabteilung umfasst. „Wir stehen vor großen Aufgaben“, blickt der kommissarische Vereinschef voraus. Die schwierige Lage im Vorstand ist dabei nicht die einzige. „Es bleibt abzuwarten, wie sich die Sponsorensituation aufgrund der Corona-Krise entwickelt. Mit finanziellen Einbußen ist aufgrund der verkürzten Saison 2019/20 und des damit verbundenen Wegfalls von Heimspielen sowie der Absage von Pfingst- und Jugendturnier zu rechnen. Auch die Unklarheit über den Zeitpunkt des Starts in die neue Runde erschwert die Planungen.“ Die neue Saison soll für die Holzheimer Landesliga-Mannschaft, so sieht es zumindest der Spielplan vor, am 12. September mit der Partie im Diezer Sportzentrum gegen die TG Kastel beginnen – fünf Tage nach dem Jahreshauptversammlungs-Termin in der Ardeckhalle, wo es um die Zukunft des Vereins geht.
Wer Interesse bekundet, sich im Vorstand des TuS Holzheim zu engagieren erhält telefonisch unter 06432 / 646 83 16 oder per E-Mail an info@tus-holzheim.de weitere Informationen.


Verfasst am 05.08.2020 10:21 von René Weiss



Jahreshauptversammlung am 7. September

Neuer Vorstand wird gewählt

Der TuS Holzheim lädt für den 7. September seiner Jahreshauptversammlung in die Ardeckhalle ein (Beginn: 20 Uhr). Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Wahl des Vorstandes. Die Einladung und die komplette Tagesordnung finden Sie hier.


Verfasst am 03.08.2020 08:14 von René Weiss



TuS schnuppert Höhenluft

Viertägiges Teambuilding im Allgäu


Die Landesliga-Handballer des TuS Holzheim haben Höhenluft geschnuppert und rund um das letzte Juli-Wochenende so manchen Gipfel erklommen. Während einer gemeinsamen Tour ins Allgäu übten sich das Trainerteam um Christian Bittkau und Dominik Jung, der Landesliga-Kader sowie einige A-Jugendliche, die schon in der ersten Vorbereitungsphase regelmäßig die Trainingseinheiten mit dem Team bestritten hatten, in dünner Höhenluft im eifrigen Kraxeln. „Reiseführer“ Rainer Wiederstein, früher selbst aktiver TuS-Handballer, stellte für das Team während des viertägigen Aufenthaltes eine steile Klettertour rund um Oberstdorf zusammen.
Das TuS-Team übernachtete jede Nacht in einer anderen Hütte, verstaute allmorgendlich seine sieben Sachen im Rucksack und machte sich auf zur nächsten Etappe. „Wir haben mit unseren gemeinsamen Touren etwas für die Gemeinschaft und mit den anstrengenden Aufstiegen gleichzeitig die Konditionstraining betrieben“, erklärt Trainer Christian Bittkau, dass der TuS in Süddeutschland zwei Fliegen mit einer Klappe schlug. Ursprünglich vorgesehene zusätzliche tägliche Workouts verschwanden aus den Plänen. „Die waren nach den Gipfeltouren nicht mehr notwendig“, so Bittkau.
Nach dem Kraxeln und der vorangegangenen zweiwöchigen Pause kehrt die Mannschaft nun in die Halle zurück und steigt ins Training mit Ball ein. Drei Einheiten pro Woche plus ausgiebige Trainingstage samstags sehen Bittkau und Jung in der Vorbereitung auf die Mitte September beginnende Saison vor. Das erste Testspiel ist für Samstag, 8. August, im Diezer Sportzentrum geplant. Ein Gegner steht noch nicht fest.



Verfasst am 30.07.2020 20:41 von René Weiss



Entscheidung über Saisonstart fällt Mitte August

HHV plant aktuell mit Beginn am 12./13. September

Am 15. August will der Arbeitskreis Spieltechnik des Hessischen Handballverbandes darüber entscheiden, ob die Saison 2020/21 schon Mitte September oder doch erst zu einem späteren Zeitpunkt beginnen kann. Anfang des Monats hatten die Verantwortlichen sämtliche Vereine befragt, ob sie den „normalen" Rahmenspielplan, der einen Saisonauftakt am 12./13. September vorsieht, einhalten wollen, oder ob sie einen Start zu einem späteren Zeitpunkt bevorzugen. Ein früherer Beginn war mit den Varianten unter Ausschluss von Zuschauern oder einem zumindest reduziertem Einlass von Besuchern zu spielen. In den Ober- und Landesligisten hielt sich die Auswertung die Waage zwischen einem Start am 12./13. September mit Zuschauerbegrenzung und einem ersten Spieltag möglicherweise erst im Oktober. In den Bezirken habe es insgesamt eine leichte Tendenz hin zu einer Verlegung nach hinten gegeben.
Das HHV-Präsidium plant derzeit dennoch, den Rahmenspielplan nach Möglichkeit einzuhalten. Sollte die Tagung Mitte August ein anderes Ergebnis hervorbringen oder die Corona-Situation dies nicht zulassen, würde man die ersten Spieltage an das eigentliche Saisonende dranhängen.

Verfasst am 16.07.2020 13:12 von René Weiss



Erste Phase beendet und für späteren Start votiert

Landesliga-Mannschaft hat konditionelle Grundlagen gelegt

Wenn es nach dem bereits veröffentlichten Rahmenspielplan der Handball-Landesliga Hessen Mitte geht, absolviert der TuS Holzheim am Samstag, 12. September, sein erstes Saisonheimspiel gegen die TG Kastel. Wenn es nach dem Vorstand der Ardecker geht, kann es bis Rundenauftakt aber noch etwas länger dauern. Das hat Manfred Linke, der 2. Vorsitzende des Vereins, nun auch dem Präsidium des Hessischen Handball-Verbandes mitgeteilt, das in einer E-Mail-Umfrage die Sichtweise seiner Ober- und Landesligisten einholte, ab wann der Kampf um Punkte beginnen soll.
Wenn der Rückgang der mit dem Coronavirus Infizierten weiter anhält, so stellt HHV-Spieltechnik-Vizepräsident Tobias Weyrauch in Aussicht, könnte die Vergabe der ersten Punkte im Seniorenbereich möglicherweise tatsächlich zum Termin, den die Rahmenspielpläne vorsehen, erfolgen. „Eventuell aber ohne Zuschauer oder mit einer beschränkter Zuschauerzahl“, gibt der Vizepräsident aus Lich zu bedenken.
Damit das erweiterte Präsidium in einer Sitzung am 10. Juli auf diesen Tagesordnungspunkt eingehen kann, sollen die Vereine bis dahin eine Tendenz abgeben. Saisonstart am 12./13. September ohne Zuschauer, Saisonstart am 12./13. September mit einer Zuschauerbeschränkung oder ein verspäteter Saisonbeginn mit Besuchern in der Halle – für eine dieser drei Varianten können die Klubs ihre Stimme abgeben. Die TuS-Führungsriege diskutierte das Thema im Rahmen einer Vorstandssitzung ausgiebig und sprach sich schließlich für die Variante eines späteren Saisonstarts aus. „Ein Saisonbeginn ohne Zuschauer würde mit erheblichen Einnahmenverlusten einhergehen. Vertraglich vereinbarte Werbung könnte nicht erfüllt werden, der Verkauf von Speisen und Getränke würde ebenfalls keine Einnahmen generieren. Ein Saisonbeginn mit beschränkten Zuschauerzahlen ist aus unserer Sicht aus logistischen und organisatorischen Gründen in Bezug auf die Einhaltung von Auflagen nicht realisierbar“, nennt Linke die Gründe für die Holzheimer Entscheidung.
Partien vor weniger Zuschauern würden zahlreiche organisatorische Zusatzbelastungen mit sich bringen. „Wir müssten zunächst ein Bild davon bekommen, für viele Zuschauer die Diezer Sporthalle unter Einhaltung der Abstandsregelung von 1,50 Meter bietet.“ Um die 120 dürfte sich diese Zahl einpendeln. Während sich andere Landesligisten glücklich schätzen, so viele Gäste unter „normalen“ Bedingungen begrüßen zu können, liegt das Handball-verrückte Dorf an der Aar traditionell deutlich darüber. Im Durchschnitt setzt der TuS pro Saison alleine 80 bis 90 Dauerkarten ab. „Wir müssten am Eingang nachzählen und klar kanalisieren. Während Kinder normalerweise an der Kasse durchhuschen können, fallen sie bei einer Zuschauerbeschränkung natürlich auch unter die Besucher. Außerdem wären Überlegungen erforderlich, ob wir zunächst vielleicht nur eine reduzierte Zahl an Dauerkarten verkaufen und die Ausgangssituation möglicherweise um eine zweite Tür an der Hallenrückseite erweitern“, fährt Linke fort. Mitte Juli dürfte nach der HHV-Sitzung ein endgültiges Bild vorliegen, welche Auffassung die Mehrheit vertritt und auf welche Variante es – sofern es das Virus zulässt – hinausläuft.
Die Spielklassen des Bezirks Wiesbaden-Frankfurt betreffend, hat Bezirksspielwart Thomas Mair den Vereinen zur Einholung eines Meinungsbildes ebenfalls das ursprünglich anberaumte Datum Mitte September einmal mit begrenztem Zuschauerzutritt und einmal ohne Publikum als Optionen vorgelegt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, für einen Beginn am 17. Oktober oder erst im Jahr 2021 zu stimmen. Im Jugendbereich stehen der 5. September, der 24. Oktober und der 17. Januar als mögliche Starttermine im Raum. „Der Bezirk wird sich unter Berücksichtigung der Vorgaben durch den HHV und das Land Hessen Gedanken dazu machen und plant derzeit, spätestens Anfang August eine erste Entscheidung über den Saisonstart treffen“, teilt Thomas Mair mit.
Die Holzheimer Landesliga-Mannschaft hat ihre erste Vorbereitungsphase derweil bereits beendet. Die Spieler, die einen Mix aus Einheiten in einem Fitnessstudio, auf dem Holzheimer Sportplatz und ein paar wenigen Besuchen in einer Sporthalle absolvierten, haben nun zwei Wochen frei. Danach soll unter der Anleitung des Trainerduos Christian Bittkau/Dominik Jung wieder der Schweiß fließen. „Die zeitliche Steuerung ist nicht einfach, weil der Saisonstart noch offen ist“, gibt Bittkau zu bedenken. In der zweiten Vorbereitungsphase soll dann auch der Ball vermehrt Berücksichtigung finden, damit die Akteure allmählich wieder an das Handball-Gefühl gewöhnen und bereit sind für den Saisonstart – wann auch immer dieser erfolgt.

Verfasst am 06.07.2020 16:55 von René Weiss



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