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Tests stellen trotz Niederlagen zufrieden

Harz beretet Probleme in Vallendar

Wenn der ursprüngliche Zeitplan des Hessischen Handball-Verbandes aufgegangen wäre, befänden sich die Handballer des TuS Holzheim bereits wieder im Pflichtspielmodus. Aufgrund der Corona-Pandemie hat das Verbandspräsidium allerdings frühzeitig entschieden, den Saisonstart um einen Monat auf Mitte Oktober zu verschieben, und so haben die in den hessischen Ligen aktiven Ballwerfer noch Zeit, um sich vorzubereiten. Holzheims Landesliga-Team tat dies am Wochenende bei einem Dreier-Turnier in Vallendar mit zwei Partien gegen die Rheinland-Pfalz/Saar-Oberligisten HV Vallendar und VTV Mundenheim. Nachdem das Trainerteam Christian Bittkau/Dominik Jung im Anschluss an das Bekanntwerden des verspäteten Rundenstarts die Intensität für zweieinhalb Wochen noch einmal heruntergeschraubt hatte, stehen die Ardecker seit der dritten Septemberwochen wieder zu drei Einheiten pro Woche in der Halle. „Die Mannschaft hinterlässt einen fitten Eindruck und mit dem Abwehrverhalten sind wir ebenfalls zufrieden", schildert Bittkau seine Erkenntnisse aus dem Training und den jüngsten Testspielen. Die Bedingungen in Vallendar konnte Holzheim im Vorfeld allerdings nicht simulieren. Auf dem Mallendarer Berg gibt es nämlich kein Harzverbot, sodass sich die Rot-Schwarzen mit der ungewohnt klebrigen Kugel doch schwer taten.
Trotzdem zogen sie sich gut aus der Affäre. Holzheim bot Mundenheim nach anfänglichen Schwierigkeiten gut Paroli, stellte eine gute 6:0-Deckung und verlor am Ende mit 19:25. „Das Ergebnis ist zu hoch ausgefallen. Die Leistung war in Ordnung", fasste Bittkau den Vergleich mit den Rheinhessen zusammen, die vom ehemaligen TuS-Co-Trainer Andreas Reckenthäler trainiert werden. Gegen Vallendar setzte Holzheim die erste Halbzeit in den Sand und lag nach 30 Minuten bereits mit 8:14 zurück. Stück für Stück robbten sich die Gäste heran, mussten sich aber mit 20:21 geschlagen geben.
Das Zwischenfazit von Trainer Bittkau fällt positiv aus: „Die Stimmung ist gut und die Jungs wirken gefestigter als vor einem Jahr." Auch die A-Jugendlichen Ben Fischer und Paul Ohl konnten bei ihren ersten Einsätzen im Aktivenbereich überzeugen. Vor dem Rundenauftakt am 17. Oktober bei der stark einzuschätzenden TG Friedberg absolviert der TuS Holzheim noch vier Testspiele gegen die beiden Oberligisten TuS Dotzheim und HSG Kleenheim sowie die Süd-Landesligisten TSV Pfungstadt und TV Büttelborn.

Verfasst am 23.09.2020 07:18 von René Weiss



Saisonstart erst im Oktober

TuS vorerst nur mit Geisterspielen

Der Weg in Richtung Handballsaison 2020/21 ist so steinig wie noch nie zuvor. Der Hessische Handballverband (HHV) und der Vorstand des Bezirks Wiesbaden-Frankfurt haben nun die auf den 12./13. September ausgerichteten Saisonauftakt-Pläne über den Haufen geworfen und den Rundenstart in den Oktober hinein verschoben. Die Senioren, sowie die in den HHV-Ligen spielenden Jugendteams sollen am 17./18. Oktober beginnen, der Nachwuchs im Bezirk eine Woche später. Für die Erwachsenen, sowie Ober- und Landesligisten im Jugendbereich besteht die Möglichkeit, nach Rücksprache mit den jeweiligen Gegnern, Spiele, die zwischen dem 12. September und 17. Oktober angesetzt sind, trotzdem mit Wertung auszutragen. Spiele, die ausfallen, sollen im Mai nachgeholt werden. Die Jugendklassen im Bezirk beginnen definitiv nicht vor dem 24. Oktober. Alle bis dahin terminierte Begegnungen gehen mit 1:1-Wertungen in die Tabelle ein.
Der Vorstand des TuS Holzheim hat sich auf seiner jüngsten Sitzung schweren Herzens dazu entschieden, die Partien im Diezer Sportzentrum bis auf Weiteres vor leeren Rängen durchzuführen. „Aufgrund der gültigen Bestimmungen ist die Durchführung von Heimspielen mit Zuschauern, sowie die Einhaltung von Abstandsregeln und Wegeführungen im Ein- und Ausgangsbereich organisatorisch und personell nicht leistbar“, so die mehrheitliche Meinung des Vorstandes. Nach den geltenden Bestimmungen könnte maximal nur 60 bis 70 Zuschauern Einlass gewährt werden.
„Unter Abwägung aller Gegebenheiten, haben wir uns vorerst für Geisterspiele entschieden. Hinzu kommt, dass durch die umfangreichen Bestimmungen die Gefahr besteht, dass wir uns als Verein bei Nichteinhaltung einem Organisationsverschulden schuldig machen könnten, was letztlich unseren Verein erheblich schädigen würden“, so der Vorstand. Wir hoffen auf Ihr Verständnis und dass wir unsere Entscheidung im Laufe der Spielzeit revidieren können und alle Handball-Begeisterten bald wieder in der Diezer Sporthalle begrüßen zu können.


Verfasst am 21.08.2020 17:33 von René Weiss



Dringend gesucht: Ehrenamtliche Vorstandsmitgleider

Es geht um die Zukunft des Vereins!

Mitte November veröffentlichte der TuS Holzheim einen Situationsbericht auf seiner Vereinshomepage unter der Überschrift „Die Lage ist ernst“. Die Zeilen bezogen sich nicht auf die sportliche Situation der Handballhochburg von der Aar, es war der personelle Stand der Dinge im Vorstand, welche der Führungsriege Sorgenfalten auf die Stirn trieb und das auch acht Monate später noch immer tut. „Es hat sich leider nichts geändert“, beschreibt der 2. Vorsitzende Manfred Linke, der seit inzwischen über zwei Jahren kommissarisch das Amt des Vorsitzenden ausübt und dieses auf der Jahreshauptversammlung am 7. September niederlegen will. Der ursprüngliche Termin musste aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden, aber auch dieser „Zeitgewinn“ scheint wirkungslos zu verpuffen. Linke hoffte mit dem „Brandbrief“ aus dem November, mögliche Anwärter auf eine ehrenamtliche Vorstandstätigkeit gewinnen zu können. Die Resonanz fiel ernüchternd aus. „Niemand ist auf uns zugekommen. Wir haben zudem zahlreiche Gespräche geführt, uns allerdings nur Absagen eingehandelt“, beschreibt er.
Nicht nur für den von ihm noch bis in den Spätsommer hinein besetzten Posten sucht der TuS einen Nachfolger. Nach derzeitigem Stand entstehen bei den Wahlen bei offenbar fünf Ämter aus privaten und beruflichen Gründen Vakanzen. Betroffen sind die des 1. und 2. Vorsitzenden, des stellvertretenden Kassierers sowie des 1. und 2. Geschäftsführers. Es geht im 132. Jahr des Bestehens um das Überleben des Vereins. „Wir brauchen dringend Unterstützung, um handlungsfähig zu bleiben. Wenn es uns nicht gelingt, neue Vorsitzende zu finden, setzt das Amtsgericht nach einer Frist einen externen Vorsitzenden ein. Im schlimmsten Fall könnte das über Kurz oder Lang zur Abmeldung des TuS führen“, skizziert Linke.
Knapp 700 Mitglieder zählt der Verein, der hessenweit für seine starken Handballer bekannt ist, im Bezirk Wiesbaden-Frankfurt zu den Vereinen mit den meisten Mannschaften im Spielbetrieb zählt und darüber hinaus eine Turnabteilung umfasst. „Wir stehen vor großen Aufgaben“, blickt der kommissarische Vereinschef voraus. Die schwierige Lage im Vorstand ist dabei nicht die einzige. „Es bleibt abzuwarten, wie sich die Sponsorensituation aufgrund der Corona-Krise entwickelt. Mit finanziellen Einbußen ist aufgrund der verkürzten Saison 2019/20 und des damit verbundenen Wegfalls von Heimspielen sowie der Absage von Pfingst- und Jugendturnier zu rechnen. Auch die Unklarheit über den Zeitpunkt des Starts in die neue Runde erschwert die Planungen.“ Die neue Saison soll für die Holzheimer Landesliga-Mannschaft, so sieht es zumindest der Spielplan vor, am 12. September mit der Partie im Diezer Sportzentrum gegen die TG Kastel beginnen – fünf Tage nach dem Jahreshauptversammlungs-Termin in der Ardeckhalle, wo es um die Zukunft des Vereins geht.
Wer Interesse bekundet, sich im Vorstand des TuS Holzheim zu engagieren erhält telefonisch unter 06432 / 646 83 16 oder per E-Mail an info@tus-holzheim.de weitere Informationen.


Verfasst am 13.08.2020 18:57 von René Weiss



TuS gewinnt die ersten beiden Tests

Siege gegen Wettenberg II und Dilltal

Nach anderthalb Wochen Hallentraining hat die Landesliga-Mannschaft des TuS Holzheim ihre ersten beiden Vorbereitungsspiele absolviert und siegreich gestaltet. Gegen die in der Gießener Bezirksligaoberliga angesiedelten HSG Wettenberg II und HSG Dilltal behielt das Team von der Aar mit 32:26 beziehungsweise 26:23 die Oberhand.
Holzheim trat mit dem bekannten Personal an, das in der abgebrochenen Saison die letzten Spiele bestritt. Da unter anderem die beiden Rückkehrer Sebastian Sonntag und Moritz Lotz fehlten, standen dem Trainerduo Christian Bittkau/Dominik Jung in beiden Begegnungen jeweils nur neun Feldspieler zur Verfügung. Zum Aufgebot zählte unter anderem Lukas Fischer, der sich auf dem Sprung in die 1. Mannschaft befindet. Auch der aus dem eigenen Nachwuchs aufgerückte Schlussmann Leonhard Klein erhielt Einsatzzeiten. „Wir haben aus einer ordentlichen Abwehr heraus gespielt und im Angriff versucht ein paar neue Konzepte umzusetzen, die wir im Training erarbeitet haben. Das ist in Ansätzen bereits gelungen“, sagt Trainer Bittkau, der aber auch weiß, dass in den vier Wochen bis zum Saisonstart noch reichlich Arbeit ansteht.
Die nächsten Testspiele absolviert der TuS in gegnerischen Halle. Am Samstag treten die Ardecker beim Süd-Landesligisten SG Egelsbach an, eine Woche später soll die Mannschaft am gut besetzten Turnier in Offenbach teilnehmen. Trotz dort deutlich steigender Corona-Neuinfektionen will die ausrichtende TSG Bürgel die Veranstaltung durchziehen.

Verfasst am 13.08.2020 18:56 von René Weiss



Jahreshauptversammlung am 7. September

Neuer Vorstand wird gewählt

Der TuS Holzheim lädt für den 7. September seiner Jahreshauptversammlung in die Ardeckhalle ein (Beginn: 20 Uhr). Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Wahl des Vorstandes. Die Einladung und die komplette Tagesordnung finden Sie hier.


Verfasst am 03.08.2020 08:14 von René Weiss



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