TuS 1888 Holzheim :: Aktuelles :: News

Holzheim muss Schomburg knacken

Jung unterstützt Bittkau - TuS ohne Marco Becker

Männliche D-Jugend, Bezirksoberliga:
TuS Holzheim - JSG Eppstein/Langenhain (Samstag, 10.30 Uhr)
Das Hinspiel haben die Holzheimer ohne einige Leistungsträger bestritten und dementsprechend knapp mit einem Tor Unterschied verloren, aber eine gute Einstellung und Leistung gezeigt. „Genau das möchten wir am Samstag, wenn wir deutlich stärker besetztr antreten können, auch sehen. Die Zielsetzung ist die gute Abwehrleistung der letzten zehn Minuten des Spiels gegen Petterweil wieder abzurufen und weiterhin das Zusammenspiel in der Offensive zu verbessern", sagt Trainer Jakob Grünewald. Die Kombinierten aus Eppstein und Langenhain seien, sofern Holzheim sein Potenzial auf die Platte bringt, ein guter Gegner, um nach der Fastnachtspause und vor den restlichen schweren Spielen der Saison wieder in den Spielrhythmus zu kommen.

Männliche C-Jugend, Oberliga:
TuS Holzheim - HSG Rodgau Nieder-Roden (Samstag, 15.15 Uhr)
HSG Hochheim/Wicker - TuS Holzheim (Sonntag, 12 Uhr)
„Wir befinden uns bereits jetzt weit über dem, was wir jemals erwartet haben", sagt TuS-Trainer Martin Horn vor dem Knallerwochenende. Mit Holzheim, Nieder-Roden und Hochheim/Wicker sind drei Spitzenmannschaften unter sich. Mit Nieder-Roden und Hochheim/Wicker konnte man vorne rechnen, mit den Ardeckern nicht unbedingt. Aber nun haben sich die Rot-Schwarzen in eine tolle Position gespielt, und die will der Tabellenzweite gegen den Spitzenreiter und den Fünften nicht freiwillig hergeben. „Nieder-Roden und Hochheim/Wicker sind zwei großartige Mannschaften und sicherlich die Favoriten. Aber wenn wir alle zusammenhalten und in der Abwehr gut stehen, können wir erneut etwas erreichen", sagt Trainer Horn und verweist auf den Auswärtssieg in Hanau. Sollte Holzheim das Wochenende mit vier Punkten abschließen, hätte man bereits eine Platzierung unter den Top-Zwei sicher, was den Einzug ins Final-Four um die Hessenmeisterschaft bedeuten würde.

Frauen, Bezirksliga A:
FSG Holzheim/Limburg - TG Schierstein (Samstag, 16 Uhr)
Aus sieben Partien holte die FSG lediglich einen Punkt, sodass die Holzheimerinnen und Limburgerinnen bis auf Tabellenplatz acht abrutschten und die Verfolger Breckenheim/Wallau/Massenheim sowie Hofheim bis auf einen Punkt aufgeschlossen sind. Gegen die TG Schierstein, die mit drei Zählern auf Rang zwölf steht, hat die Sieben von Thorsten Fetter seit längerer Zeit wieder einen Sieg fest im Blick.

Männliche B-Jugend, Landesliga:
TuS Holzheim - GSV Eintracht Baunatal (Samstag, 17 Uhr)
Holzheims Leistungen waren in den Vorwochen größtenteils ordentlich, sodass die Mannschaft von Heiko Ohl bei drei Niederlagen am Stück etwas unter Wert geschlagen wurde. Im schweren Heimspiel gegen den starken Tabellenzweiten aus Baunatal wollen die Holzheimer in die Erfolgsspur zurückkehren. An der Spitze ist die Saison bereits entschieden, hier liegt Gelnhausen uneinholbar vorne. Dahinter läuft jedoch noch der spannende Kampf um den zweiten Platz, der ein direktes Startrecht für die Landesliga-Saison 2020/21 bedeuten würde. Holzheim hat hier zwar ein wenig den Anschluss verloren, versucht aber trotzdem seine letzte Chance zu nutzen.

Mänliche A-Jugend, Oberliga:
TuS Holzheim - HSG Rodgau Nieder-Roden (Samstag, 19 Uhr)
Holzheim hat noch zwei Nachholspiele ausstehen, sodass die Mannschaft weiterhin alle Chancen auf Tabellenplatz zwei hat. Dafür braucht man gegen Nieder-Roden am Samstagabend einen Heimsieg, den sich das Trainerduo Stefan Wolfgram/Gunter Ohl gerne etwas weniger nervenaufreibend als in der Hinrunde vorstellte, als der TuS in Rodgau einen 29:28-Vorsprung über die Ziellinie zitterte.

Weibliche B-Jugend, Bezirksoberliga:
TSG Frankfurter Berg - TuS Holzheim (Sonntag, 13 Uhr)
In der Rückrunde können die Holzheimer Mädchen noch nicht an die starke erste Saisonhälfte anknüpfen, was sich zuletzt in drei Niederlagen ausdrückte. Um den Platz im vorderen Mittelfeld nicht aus den Augen zu verlieren, müssen die Gäste den Negativlauf beenden und versuchen den 23:19-Hinspielsieg zu wiederholen.

Männer, Bezirksliga A:
HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim II - TuS Holzheim II (Sonntag, 17 Uhr)
Holzheims Reserve hatte über Fastnacht etwas Zeit, um die drei Niederlagen gegen besser platzierte Mannschaften aufzuarbeiten. In der Analyse ist aufgefallen, dass auch gegen Eltville und Co. Punkte möglich gewesen wären. Das können die Schützlinge von Johannes Schuster bei der Oberliga-Reserve aus Breckenheim und Wallau/Massenheim nachholen. Die HSG zählt als Dritter ebenfalls zur Spitzengruppe der Liga. Im Hinspiel knöpfte Holzheim dem Favoriten einen Punkt ab (28:28). Das zeigt, dass man auch am Sonntag nicht chancenlos ist, wenn die Leistung stimmt.

Männer, Landesliga:
TSF Heuchelheim - TuS Holzheim (Sonntag, 17.30 Uhr)
Durch die beiden Siege gegen Langenhain und Kastel hat sich Holzheim im Kampf um den Klassenverbleib Luft verschafft und kann bereits etwas entspannter auf die kommende Saison vorausschauen. Hinter den Kulissen laufen bereits die Planungen, und die erste Peronslaentscheidung konnte bereits vor dem Auswärtsspiel in Heuchelheim fixiert werden. Trainer Christian Bittkau bekommt zur neuen Saison Unterstützung auf der Bank: Das Eigengewächs bildet ab Sommer ein Duo mit Dominik Jung, der zu seiner aktiven Zeit drei Jahre lang selbst als Spieler für die Ardecker in der Oberliga auf dem Platz stand und aktuell noch im Dutenhofener Nachwuchs die B-Jugend trainiert. „Ich habe mit Dominik immer wieder in Kontakt gestanden und in letzter Zeit haben wir uns zu dieser möglichen Zusammenarbeit vorgetastet und sie jetzt schließlich finalisiert", erzählt Bittkau. Jung habe seine Zeit an der Aar in positiver Erinnerung, wolle nach seinen Tätigkeiten im Jugendbereich jetzt auch im Seniorenbereich Erfahrung sammeln und sei zudem vom Holzheimer Konzept, auf eigene, junge Spieler zu setzen, überzeugt.
Ein Spieler wird dem Verein zumindest bis zum Saisonende nicht mehr zur Verfügung stehen. Linkshänder Marco Becker, der schon in den zurückliegenden Wochen nicht mehr auf der Platte stand, hat sich dazu entschlossen vorerst nicht mehr für den TuS zu spielen. Es habe zwischen dem Rechtsaußen aus Eschhofen und dem Trainer unterschiedliche Auffassungen gebeben, die Auslöser für diesen Schritt waren.
Um endgültig auf der sicheren Seite zu sein, braucht der TuS aber noch einige Punkte. Am frühen Sonntagabend wird sich zeigen, wie die Mannschaft die Pause über Fastnacht überstanden hat. Nach dem Remis im Hinspiel hoffen die Bittkau-Schützlinge auf den zweiten Auswärtssieg dieser Saison, durch den man bis auf einen Zähler an die TSF heranrücken würde. Respekt zeigt Bittkau vor allem vor Heuchelheims Schlussmann Fabian Schomburg, der vor der Saison aus der 2. Bundesliga vom TV Hüttenberg nach Heuchelheim wechselte. „Wenn er spielt, kassiert die Mannschaft nur wenige Gegentore", weiß der TuS-Coach.

Weitere Jugendspiele:
Männliche A-Jugend, Bezirksliga:
TuS Holzheim II - FTG Frankfurt (Samstag, 11.50 Uhr)
Männliche C-Jugend, Bezirksliga A: TuS Holzheim II - HSG Steinbach/Kronberg/Glashütten (Samstag, 13.30 Uhr)
Männliche E-Jugend, Bezirksliga: TV Idstein - TuS Holzheim II (Sonntag, 9.15 Uhr)
Männliche E-Jugend, Bezirksliga: TV Idstein II - TuS Holzheim (Sonntag, 10.30 Uhr)
Männliche D-Jugend, Bezirksliga B: HSG Neuenhain/Altenhain - TuS Holzheim II (Sonntag, 15.30 Uhr)

Verfasst am 28.02.2020 15:47 von René Weiss



Linke nimmt Holzheim auf die Welle mit

Spielberichte vom Wochenende

Männer, Landesliga:
TuS Holzheim – TG Kastel  26:22 (11:16)

Wenn ein Tor sinnbildlich für das Heimspiel des TuS Holzheim in der Handball-Landesliga Hessen Mitte gegen die Kastel stand, dann war es das fast schon erlösende von Laurin Moos zum 24:22 knapp zwei Minuten vor dem Spielende. Sein Versuch im Tempogegenstoß kullerte Gästetorwart Sven Schiebeler durch die Hosenträger und im Zeitlupentempo in den Kasteler Kasten. In so mancher anderen Begegnung wäre die Kugel wahrscheinlich auf der Torlinie liegen geblieben, aber diesmal sollte es einfach so sein, dass Holzheim jubelt. „Endlich einmal gab es den Lohn für unseren Einsatz“, freute sich TuS-Trainer Christian Bittkau über den 26:22-Heimsieg vor am Ende rund 250 begeisterten Zuschauern im Diezer Sportzentrum, die mit ihrer lautstarken Unterstützung die Mannschaft in der letzten Viertelstunde zum Erfolg peitschten. „Wir haben in der Halbzeit daran geglaubt, dass wir etwas holen können, wenn wir weniger technische Fehler machen“, schilderte Bittkau die Entschlossenheit der Mannschaft trotz eines 11:16-Rückstandes. Die technischen Fehler reduzierten die Gastgeber zumindest ansatzweise, viel entscheidender für die Wende war allerdings die herausragende Leistung von Alexander Linke im Holzheimer Tor und eine Gästemannschaft, die immer mehr mit ihrem Latein am Ende ankam und sich kaum noch etwas zutraute. Daraus ergaben sich rekordverdächtige sechs Holzheimer Gegentore im zweiten Abschnitt. Linke parierte reihenweise und nahm seine Vorderleute mit auf die Euphoriewelle, indem er binnen neun Minuten zweimal Lukas Klein und einmal Fabian Hohmann aus sieben Metern den Zahn zog. Kastels Siebenmeterschwäche ist nicht unbekannt: In den zurückliegenden neun Begegnungen verwandelte die TG lediglich 65 Prozent ihrer Strafwürfe.
Als Holzheim nach zwischenzeitlich klarem Rückstand (0:4, 6:10, 12:17) durch Routinier Christoph Stahl zum ersten Mal in dieser Partie ausglich, brach die entscheidende Phase an, in der beide Mannschaften Nerven zeigten. Fehler hüben wie drüben häuften sich nun wieder ins Unermessliche – seitens der Spieler genauso wie der überforderten Schiedsrichter Stefan Wilde und Ronny Zeiler aus Dieburg, die auf beiden Seiten fassungslose Gesichter zurückließen. Bei den Holzheimern warf Robert Dettling mit reihenweise Pech beim Abschluss beinahe die Torpfosten rund, Nils Wolfgram setzte seinen Siebenmeter zu hoch. Erst sechs Minuten nach Stahls Ausgleich brach Dominik Lazzaro den Bann und erzielte die erstmalige Holzheimer Führung. Zweimal zogen die jetzt ratlosen und von der TuS-Deckung offenbar beeindruckten Gäste durch Fabian Hohmann und Sebastian Fischer nach, aber mit dem 23:22 brachte der defensiv wie offensiv starke Moritz Schneider sein Team auf den Weg in Richtung des seit Saisonbeginn herbeigesehnten Sieges gegen eine deutlich weiter oben platzierte Mannschaft. Moos, Stahl und Wolfgram legten vor stehenden Ovationen der Zuschauer nach und brachten den Sieg unter Dach und Fach, an den zur Pause kaum jemand geglaubt hatte, weil die Bittkau-Sieben eingangs vor TG-Schlussmann Sven Schiebeler verzweifelte und danach etliche Male der Versuch zwischen drei gegnerischen Abwehrspielern hindurch den Kreis zu finden nicht aufgehen konnte. Die Einwechslungen von Christoph Stahl für Simon Giebenhain und Moritz Schneider für Robert Dettling auf den Halbpositionen brachten Besserung. Die Moral, die die Mannschaft nach der Pause trotz weiterhin offensiver Widrigkeiten zeigte, wurde dann jedoch mit zwei Punkten belohnt.

Holzheim: Linke, Wlach – Chodykin (2), Moos (1), Langenau (1), Giebenhain, Lazzaro (6), Schneider (4), Wolfgram (6/3), Dettling, Jakobi, Stahl (2), Friedrich (2), Schwarz (2/1).
Kastel: Schieber, Dresen – S. Fischer (4), Hohmann (2), Holtkötter (1), Jungblut (1), Panzer (1), Krause (3), T. Fischer (2/1), Schult, Klein (7/5), Munck, Reese (1),  Wykypiel.
Schiedsrichter: Stefan Wilde/Ronny Zeiler (SG Dieburg).
Zuschauer: 250.
Zeitstrafen: 5:1.
Siebenmeter: 6/4:9/6.
Spielverlauf: 0:4, 3:5, 6:10, 9:11, 11:16 – 14:17, 15:19, 21:20, 22:22, 26:22.


Männer, Bezirksliga A:
TuS Holzheim - TG Eltville  24:31 (13:13)

Das nackte Endergebnis liest sich standesgemäß. Die Holzheimer Reserve unterlag in eigener Halle Aufstiegsanwärter Eltville mit sieben Toren Unterschied, aber so deutlich unterlegen waren die Gastgeber lange Zeit nicht. Beide Durchgänge verliefen zunächst nach einem ähnlichen Schema. Die Rheingauer profitierten von eingangs schachen Phasen der Holzheimer, die zu einfache Gegentore kassierten, und setzten sich ab. Als sich die Mannschaft von Stefan Wolfgram und Johannes Schuster dann allmählich fand, schloss sie auf (6:6 nach 0:4 in der ersten Halbzeit) und ging beim Stand von 18:17 durch Bastian Arnolds, der direkt auch einen Zwei-Tore-Vorsprung nachlegte, sogar in Führung. „Bis zur 45. Minute lieg es insgesamt wirklich gut für uns", sagte Stefan Wofgram. In der Schlussviertelstunde machten dann Konzentration und Cleverness den Unterschied aus. Eltvilles 9:1-Lauf gab dem TuS keine Chance mehr. „Am Ende war bei uns die Luft raus, sodass der Endstand so deutlich ausfiel", ergänzte der Trainer, der sich zudem mit dem Verhältnis aus Siebenmetern und Zeitstrafen nicht anfreunden konnten. „Unsere Spieler bekommen insgesamt fünf Schläge ins Gesicht, ohne dass es Zeitstrafen gibt, und gegen uns gibt es für deutlich weniger zwei Rote Karte", monierte Wolfgram.
Holzheim: Fomino, Lotz - E. Ohl (3), Bühler, Mickisch, Fischer (4/1), Heep, Arnolds (3), Klawikowski, Grünewald (4), Koch (4), Baby (3), Bieh (3/1), Rojahn.


Frauen, Bezirksliga A:
HSG BIK Wiesbaden – FSG Holzheim/Limburg  24:17 (11:8)

„Ich weiß gar nicht, wie oft ich unsere Spiele noch mit einem identischen Verlauf beschreiben muss“, rätselte FSG-Trainer Thorsten Fetter. Wieder verpennte sein Team die Anfangsphase, wieder speilte es im Angriff ohne Druck und Ideen, was zu einem Rückstand führte. Nach rund einer Viertelstunde zeigte der Zusammenschluss aus Holzheim und Limburg sein handballerisch besseres Gesicht und verkürzte den Rückstand zur Pause auf 8:11. Probleme mit der Konzentration kamen anschließend wieder in die Quere, ehe sich die Kombinierten wieder herankämpften (14:17). „Zehn Minuten vor dem Ende hatten wir das Spiel im Prinzip im Griff“, schilderte Fetter. Dann passierten seinen Schützlingen jedoch drei, vier schlimme Fehler, die zu Gegenstößen und Gegentoren führten. Holzheim/Limburg verlor den Anschluss und die Partie. „Wir haben uns mal wieder selbst geschlagen“, so der Trainer.
Holzheim/Limburg: Hörr – Spriestersbach, Reusch, Schramm, Sonntag (3), Kolter (4), Hies, Mann (1), Hien (6/3), Gabb, Barthel, Helfrich (1), Paetsch, Nickel (2).


Männliche B-Jugend, Landesliga:
TV Gelnhausen – TuS Holzheim  32:31 (16:14)

Holzheims B-Jugendliche haben den Auswärtscoup beim Landesliga-Meister TV Gelnhausen nur um Haaresbreite verpasst. Der Drittliga-Nachwuchs leistete mit dem knappen Heimsieg die Vorarbeit zur späteren Meisterfeier, weil der GSV Eintracht Baunatal gegen Trebur verlor und Gelnhausen somit nicht mehr einzuholen ist. Die Holzheimer boten dem TVG großen Widerstand und lagen bis zur 19. Minute (13:12) immer in Führung. Mit dem Endspurt im ersten Durchgang wendeten die Gastgeber, auch bedingt durch viele technische Fehler des TuS, das Blatt zur 16:14-Pausenführung. Als die Partie weiterging, brauchte das Team von Heiko Ohl ein paar Minuten, um sich wieder zurechtzufinden. Die Einheimischen setzten sich auf 22:17 (31.) ab. Die Ardecker schienen besiegt, bewiesen aber gerade in dieser Phase ihr Kämpferherz, sodass sie acht Minuten und ein 9:2-Lauf später plötzlich vorne lagen (26:24, 40.). In der spannenden Endphase wechselte die Führung mehrfach, am Ende hatte Gelnhausen knapp den besseren Ausgang auf seiner Seite. „Wir hatten am Ende keinen Zugriff mehr auf Gelnhausens Rückraum und hätten mit der Schlusssirene fast noch den Ausgleich erzielt. Leider wurde der tolle Kampf nicht belohnt“, machte Trainer Heiko Ohl deutlich, dass für sein Team etwas möglich gewesen wäre.
Holzheim: Julius Quint – Marvin Titze, Tom Mittler (2), Christian Scharf, Tobias Horn, Lewin Rutkowski, Lucas Hilgert (6), Lasse Ohl (8), Benjamin Ohl (2), Ben-David Jung (3), Philipp Waldforst (4), Philip Würz (6).



Männliche C-Jugend, Oberliga:
TuS Holzheim – SG Egelsbach  28:18 (12:11)

Vor einer Woche haben sie in Hanau überrascht, jetzt wurden sie ihrer Favoritenrolle gerecht. Holzheims C-Jugendhandballer kommen auch mit dieser Position zurecht, taten sich beim 28:18-Heimsieg gegen die SG Egelsbach aber eine Halbzeit lang schwer. Beim Stand von 12:11 für Holzheim suchten beide Mannschaften nach 25 Minuten die Kabinen auf, erst danach wurde das Ergebnis deutlich.
Die Gastgeber mussten krankheits- und ferienbedingt auf Moritz Reusch, Kelvin Nelcha und Colin Jäger verzichten, zudem konnten Joel Steckel und Yannis Ferdinand unter der Woche nicht am Training teilnehmen. In der Anfangsphase schaffte es Holzheim nicht, Egelsbachs Luca Gaydoul (neun der elf SG-Tore im ersten Abschnitt) unter Kontrolle zu bekommen, sodass die Begegnung ausgeglichen verlief. „Die Abwehr stand nicht gut und wir haben klare Chancen vergeben“, kommentierte Trainer Martin Horn. Nach einer deutlichen Kabinenansprache kamen die Ardecker deutlich verbessert aufs Feld zurück und zeigten ihre gewohnten Stärken. Die Abwehr agierte um den kampfstarken Maximilian Schneider nun viel aggressiver und ließ nur noch sieben Egelsbacher Treffer zu. Das nutzte die Horn-Sieben, um sich abzusetzen.
Holzheim: Benjamin Täger, Joel Steckel – Hannes Jemixe (3), Luis Michel (2), Max Schröder (1), Maxim Hölzer, Christoph Horn (5), Maximilian Schneider (1), Yannis Ferdinand (4), Lasse Ohl (12/4), Leon Neusel, Valentin Manke.


Verfasst am 15.02.2020 23:10 von René Weiss



Neues Selbstvertrauen für Kastel getankt

Vorschau aufs Wochenende

Männliche C-Jugend, Oberliga:
TuS Holzheim - SG Egelsbach (Samstag, 15.45 Uhr)

Der Holzheimer Jugendhandball-Höhepunkt dieses Wochenendes steht am Samstagnachmittag zur besten Fußball-Bundesliga-Zeit an. Man möchte sagen: Lasst sie im TV-Gerät ruhig kicken, schaut euch lieber im Diezer Sportzentrum mit der TuS-C-Jugend eine der großen Überraschungen dieser Saison an. Mannschaft und Trainer haben sich reichlich Unterstützung verdient und bereiten mit ihren tollen Leistungen seit Wochen richtig Freude. „Es macht großen Spaß, als Außenseiter, dem niemand etwas zugetraut hat, die Oberliga aufzuräumen", freuen sich die beiden Trainer Martin Horn und Miguel Esteves, die super stolz auf das Team sind, das vor einer Woche Tabellenführer HSG Hanau auswärts bezwang und sogar mit einem Auge auf das Final-Four um die Hessenmeisterschaft schauen kann. „Aber in dieser ausgeglichenen Liga ist jedes Spiel wichtig, und hier kann jeder jeden schlagen. Auch die SG Egelsbach dürfen wir nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wir müssen unser Ding durchziehen, und ich glaube auch, dass unser charakterstarkes Team das von der Einstellung her auch abrufen wird", so Horn.

Männer, Bezirksliga A:
TuS Holzheim II - TG Eltville (Samstag, 17.30 Uhr)

Nach den 36 Gegentoren im Spiel gegen die HSG MainHandball legten die Holzheimer Reservisten im Training den Fokus auf die Abwehrarbeit. Aus gutem Grund: Mit der TG Eltville kommt eine sehr offensivstarke Mannschaft nach Diez, die bislang die zweitmeisten Tore erzielt und die mit Abstand wenigsten kassiert hat. „Die Bereitschaft und Einstellung in der Abwehr müssen wieder passen", sagt Trainer Johannes Schuster vor dem Spiel gegen den Tabellenzweiten,  der zwei Punkte hinter Spitzenreiter Oberursel II liegt und nichts zu verschenken hat. Trainer werden die Gäste aus dem Rheingau von einem alten Bekannten: Der frühere Holzheimer Oberliga-Trainer Florian Crasnaru, der unter der Woche Geburtstag feierte, will die TG zurück in die Bezirksoberliga führen. Auf ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk in Form von einfach abgelieferten Punkten darf er sich an alter Wirkungsstätte nicht einstellen.

Männer, Landesliga:
TuS Holzheim - TG Kastel (Samstag, 19.30 Uhr)

Der 17. Spieltag in der Handball-Landesliga Hessen Mitte hätte für den TuS Holzheim besser kaum laufen können. Die Mannschaft von Christian Bittkau spielte nach den Niederlagen gegen Friedberg, Idstein und Langgöns den ersten Sieg des Jahres souverän nach Hause. „Für das Selbstvertrauen waren die beiden Punkte genauso wichtig wie für die Tabelle“, sagte Bittkau nach dem 33:23-Heimsieg gegen einen an diesem Abend zugegebenermaßen auch schwachen Aufsteiger aus Langenhain und sah sein Team endlich einmal für die seit Wochen unverändert gute Einstellung belohnt.
Holzheim, durch den Sieg an Langenhain vorbeigezogen, und aufgrund der Niederlagen von Friedberg gegen Heuchelheim und Lollar/Ruttershausen gegen Wiesbaden jetzt fünf Punkte von den letzten beiden Plätzen entfernt, muss Woche für Woche denken. Diese alte Floskel bezieht sich an der Aar auf die Zusammensetzung des kleinen Kaders. Klarheit herrscht seit den Tagen vor dem Langenhain-Spiel insoweit, dass Maximilian Schenk mit einer in Friedberg erlittenen Schulterverletzung voraussichtlich noch drei Wochen lang pausieren muss.
Ansonsten herrschen auch vor dem Heimspiel am Samstagabend ab 19.30 Uhr im Diezer Sportzentrum gegen die TG Kastel viele Fragezeichen. Welche Varianten gibt es für die dünn besetzten beziehungsweise vakanten Positionen? Kann Bittkau wieder auf Routiniers wie Christoph Stahl oder Christopher Prinz zurückgreifen, die ihre Schuhe eigentlich schon lange an den Nagel gehängt hatten, zuletzt aber wieder die Sporttasche packten und sich zur Verfügung stellten? Befindet sich sonst noch ein Ass im Ärmel? „Wir dürfen nicht davon ausgehen, dass sie regelmäßig aushelfen, aber jedes Spiel, in dem sie dabei sind, ist wichtig. Ihre Erfahrung tut der Mannschaft gut“, hat Bittkau insbesondere gegen Langenhain erkannt. Anderen Spielern aus dem etatmäßigen Kader, die sich in Führungsrollen befinden, sind die Begleiterscheinungen des bislang nicht zufriedenstellenden Saisonverlaufs, von dem man durch die personellen Entwicklungen vor Rundenbeginn im Sommer aber  ausgehen musste, deutlich anzumerken. „Ich hoffe, der Sieg gegen Langenhain gibt uns Auftrieb, und vielleicht können wir gegen Kastel für eine Überraschung sorgen“, so Bittkau vor der Partie gegen den Tabellenfünften (20:12 Punkte), der seine jüngsten beiden Partien in Diez deutlich für sich entschied und seit seinem Landesliga-Aufstieg eine ausgeglichene Bilanz von vier Siegen, einem Unentschieden und vier Niederlage gegen die Ardecker vorweist. Der TuS-Trainer weiß: „Kastel ist eine seit Jahren eingespielte Mannschaft und hat uns damit in unserer aktuellen Besetzung etwas voraus. Spieler wie Felix Holtkötter, Christian Panzer oder Lukas Klein können Spiele alleine entscheiden.“

Männliche B-Jugend, Landesliga:
TV Gelnhausen - TuS Holzheim (Sonntag, 11.30 Uhr)

Holzheims B-Jugend hat ein Bonusspiel vor Augen. Der TuS fährt zwar als starker Tabellendritter zum Auswärtsspiel nach Gelnhausen, doch der Nachwuchs des Drittligisten nimmt in der Landesliga einen Sonderstatus ein. „Wir haben nichts zu verlieren gegen den souveränen Spitzenreiter", sagt Holzheims Trainer vor der schweren Auswärtspartie. Allerdings ist der TVG auch nicht unschlagbar. „Zuletzt haben sie etwas gewankt", hat Ohl, der mit komplettem Aufgebot in die Partie gehen kann, festgestellt und bezieht sich damit auf das Unentschieden gegen Obernburg sowie die Niederlage in Baunatal vor Weihnachten.

Frauen, Bezirksliga A:
HSG MainHandball - FSG Holzheim/Limburg (Sonntag, 15 Uhr)

Für die Partie gegen die HSG BIK Wiesbaden hatte Holzheim/Limburg eigentlich den ersten Sieg des Jahres 2020 eingeplant, doch gegen den vorletzten erlebte man eine herbe Enttäuschung, sodass am Wochenende in Flörsheim unbedingt nachgeholt werden muss, um den Platz im unteren Mittelfeld nicht aufs Spiel zu setzen. Die HSG ist mit einem Spiel weniger zwei Punkte besser und könnte mit einem Heimsieg ein beachtliches Polster auf die Kombinierten von Aar und Lahn aufbauen. Da gilt es dagegenzusteuern.

Männliche A-Jugend, Oberliga:
HSG Preagberg - TuS Holzheim (Sonntag, 15.30 Uhr)

Es ist nur eine Frage der Zeit, dass die HSG Preagberg als Meister der A-Jugend-Oberliga feststeht. 13 Saisonspiele, 13 Siege, ein Torverhältnis von plus 113 - an die Kombinierten vom Main kommt niemand heran. Trotzdem wird Holzheims A-Jugend alles versuchen, um sich gut wie möglich aus der Affäre zu ziehen. Die Schützlinge von Stefan Wolfgram und Gunter Ohl haben sich auf die Fahnen geschrieben, den Kampf um die Vizemeisterschaft offen zu halten. Zwei Punkte bei HSG Preagberg sind zwar schwer zu erreichen, aber die Ardecker werden nichts unversucht lassen, als erste Mannschaft in dieser Saison der HSG ein Bein zu stellen.


Weitere Jugendspiele:
Männliche C-Jugend, Bezirksliga A:
HSG VfR/Eintracht Wiesbaden - TuS Holzheim II (Samstag, 13.30 Uhr)
Männliche A-Jugend, Bezirksliga: TuS Holzheim II - HSG Breckenheim/W./M. II (Samstag, 13.45 Uhr)
Weibliche B-Jugend, Bezirksliga: TV Petterweil - TuS Holzheim II (Samstag, 16.30 Uhr)

Verfasst am 13.02.2020 23:41 von René Weiss



Holzheim fallen Felsbrocken vom Herzen

Spielberichte vom Wochenende

Männer, Landesliga:
TuS Holzheim – TGS Langenhain  33:23 (15:10)
Der TuS Holzheim hat die Hiobsbotschaften der vergangenen Tage weggesteckt und sein wichtiges Heimspiel in der Handball-Landesliga Hessen Mitte gegen die TGS Langenhain deutlich mit 33:23 (15:10) für sich entschieden. Nach dem Debakel in Friedberg vor einer Woche, der Enttäuschung über die Abmeldung von Marcel Schyga sowie dem verletzungsbedingten Ausfall von Maximilian Schenk (Schulter) bediente sich Christian Bittkau auf der Suche nach Ersatz ganz tief in der Truhe und reaktivierte mit Christoph Stahl sowie Christopher Prinz zwei altgediente Oberliga-Haudegen, deren großes Maß an Routine ein wichtiger Baustein für diesen Heimsieg war. Alleine schon die reine Anwesenheit der beiden Rückraumspieler färbte ab und gab dem etatmäßigen Aufgebot Sicherheit. „Sie haben unserem Spiel in den entscheidenden Phasen gut getan“, sagte Bittkau. Und vor allem gaben der 33-jährige Prinz und der 36-jährige Stahl ihrem ehemaligen Oberliga-Mitspieler mehr Wechselalternativen. Die brauchte Holzheim auch dringend, denn ohne diese Optionen in der Hinterhand hätten die Ardecker weitaus größere Schwierigkeiten mit dem Aufsteiger gehabt, der den rund 250 Zuschauern in der Halle des Diezer Sportzentrums große Rätsel aufgab, wie die Mannschaft kurz vor Weihnachten in Langgöns zwei Punkte holen konnte. „Es war insgesamt ganz bestimmt kein gutes Handballspiel“, merkte Bittkau an. „Aber das ist mir nach diesem Ergebnis nicht so wichtig. Hauptsache, wir haben diese bedeutende Partie für uns entschieden – ganz egal wie“, fielen dem B-Schein-Inhaber ganze Felsbrocken vom Herzen. Nicht nur „nicht gut“, sondern sehr beschränkt traten die Gäste auf, die nach zehn Minuten den Kontakt zu den Rot-Schwarzen verloren und bis auf fünf gute Minuten zu Beginn des zweiten Abschnitts in allen fast allen Belangen unterlagen waren. Lediglich im Rückraum-Schaltzentrum hatte die TGS klare Vorteile. Ohne ihren Dreh- und Angelpunkt Frederic Bocklet wäre Langenhain noch viel deutlich unter die Räder gekommen. Ein wuseliger, flinker und zugleich torgefährlicher Spieler wie der 22-jährige Ex-Dotzheimer würde den Ardeckern bestens zu Gesicht stehen. Solche Qualitäten, ein Spiel zu lenken fehlten trotz des Kantersiegs auch am Samstagabend wieder, denn deutlich über 30 Angriff ohne Torerfolg reichen in der Landesliga nicht gegen viele Gegner zu zwei Zählern – schon gar nicht so deutlich.
Holzheim muss andere Stärken ausspielen, um die Punkte zu holen, die den Klassenverbleib sichern: Tempogegenstöße und das eine oder andere einfache Tor aus der zweiten Reihe zum Beispiel. Dominik Lazzaro und Robert Dettling waren in diesem Stil vor allem gegen Mitte der zweiten Halbzeit erfolgreich. Lazzaros sicher verwandelte Alleingänge und zwei, drei Knaller des kurz zuvor eingewechselten Dettling, der einer Fingerverletzung an der Wurfhand trotzte, baute Holzheim, auch gestützt auf den großartig parierenden Alexander Linke (16 gehaltene Bälle) seinen 16:14-Vorsprung (35.) binnen 15 Minuten auf 29:19 (51.) aus. Langenhain resignierte, verstrickte sich im Angriff in einen Fehler nach dem nächsten, sodass die Holzheimer leichtes Spiel hatten, den ersten Sieg des Jahres zu feiern.

Holzheim: Linke, Wlach - Chodykin (1), Moos (3), Langenau (1), Giebenhain, Lazzaro (10), Schneider, Wolfgram (2), Dettling (3), Prinz (3), Stahl (1), Friedrich (4), Schwarz (5/4).
Langenhain: Biermann, Geier - Bocklet (6), Loyal (1), Dörrhöfer, Daudert (3), Kupec (1), Zapototschny (1), Henritzi (3/2), Heinzer, Brauer (5).
Schiedsrichter: Philipp Wollbeck/ Johannes Zang (TV Kirchzell/Tuspo Obernburg)
Zuschauer: 250.
Zeitstrafen: 4:1
Siebenmeter: 4/4:4/2.


Männer, Bezirksliga A:
TuS Holzheim II - HSG MainHandball 35:36 (14:17)

35 Tore sollten in eigener Halle eigentlich reichen, um ein Spiel für sich zu entscheiden. Gegen den Tabellennachbar HSG MainHandball ging die Holzheimer Reserve trotzdem leer aus, weil die Abwehr keinen Zugriff fand gegen Lukas und Marius Steinmetz sowie Henrik Redlich. Auch Philipp Fomino und Felix Lotz zwischen den Pfosten bekamen kaum eine Hand an den Ball. „Wir haben eigentlich gar nicht schlecht verteidigt, waren bei den langen Angriffen aber nicht bis zum Ende konzentriert genug, sodass wir uns Gegentore eingehandelt haben", sagte Trainer Johannes Schuster.
In der ersten Halbzeit lief Holzheim meistens einem knappen Rückstand hinterher, der in den Minuten vor der Pause auf drei, vier Tore anwuchs. Timo Baby stellte den Anschluss den 21:22 her (41.), aber es gelang nicht, die Aufholjagd fortzusetzen. Ans Aufgeben dachte das Team von Johannes Schuster keineswegs. Auch nicht beim Stand von 31:34 in der 56. Minute. Lennart Jakobi übernahm in den Schlussminuten Verantwortung (7 Tore in den letzten 9 Minuten), aber auch seine Treffer reichten nicht aus, um zumindest einen Punkt in Diez zu behalten.
Holzheim: Fomino, Lotz - E. Ohl (4), Bendel, Mickisch, Fischer (4/1), Heep (1), Arnolds, Grünewald (3), Klawikowski, Koch (7), Baby (5/2), Bühler (4), Jakobi (7).


Frauen, Bezirksliga A:
FSG Holzheim/Limburg - HSG BIK Wiesbaden  21:22 (6:8)

Die Frauen der FSG Holzheim/Limburg warten weiterhin auf den ersten Sieg des Jahres und mussten mit der Heimniederlage gegen den Tabellenvorletzten aus Wiesbaden eine bittere Enttäuschung hinnehmen. Die Gastgeberinnen verpennten die ersten 20 Minuten komplett, fanden in der Abwehr keinen Zugriff und agierten im Angriff ohne jeglichen Druck. „Es war unterirdisch", kommentierte Trainer Thorsten Fetter das erste Drittel der Spielzeit. Einige Wechsel bewirkten bis zur Pause Verbesserungen und die Verkürzung des Rückstandes zum 6:8. Dann verfiel die FSG aber in ihr altes Muster. Man spielte unaufmerksam und harmlos. „Wir haben zehn bis zwölf hundertprozentige Möglichkeiten vergeben, darunter vier Siebenmeter, zeigten keine Schnelligkeit im Spiel nach vorne und erlaubten uns gerade zum Ende hin technische Fehler", kritisierte Fetter. Die Mannschaft schaffe es nicht, die in der Halbzeit angesprochenen Dinge umzusetzen, was zur knappen Niederlage führte. Holzheim/Limburg lag immer knapp hinten, schaffte es aber zu keinem Zeitpunkt aufzuschließen.
Holzheim/Limburg: Hörr, Hollricher - Fudickar (5/2), Sonntag (1), Fetter, Kolter (2), Mann (3), Hien (7/2), Gabb, Korn (1/1), Barthel, Helfrich (2), Paetsch.


Männliche C-Jugend, Oberliga:
HSG Hanau - TuS Holzheim  23:29 (11:15)

Holzheims C-Jugend mischt weiterhin die Oberliga-Staffel Süd auf und zeigt Woche für Woche, was mit Charakter und Teamgeist möglich ist. „Wir sind unfassbar stolz auf die Jungs, die sich für ihren großen Trainingseifer belohnen und als Überraschungsmannschaft so großartig auftrumpfen", freuen sich die beiden Trainer Martin Horn und Miguel Esteves. Nachdem die Ardecker bereits das Hinspiel gegen den Tabellenführer aus Hanau in eigener Halle für sich entschieden hatten, setzten sie nun noch einen drauf und fegten die HSG mit 29:23 aus ihrem „Wohnzimmer". Die Gastgeber hatten im Vorfeld in Aussicht gestellt, sich sicherlich für die Hinspielniederlage revanchieren zu können und dabei jedoch die Rechnung ohne die kampfstarke TuS-Sieben gemacht. „Wenn man unterschätzt wird, macht es umso mehr Spaß, ein Spiel zu gewinnen", so Horn.
Dabei schlug das Pendel zunächst zu Gunsten Hanaus aus. Die Heimmannschaft führte schnell mit 3:0, wovon sich Holzheimer aber nicht unterkriegen ließ. Im Laufe der ersten Hälfte wendete der Nachwuchs von der Aar das Blatt und lag nach 23 Minuten mit 15:10 in Führung. Nach Wiederbeginn kam Hanau auf und glich in der 40. Minute zum 20:20 aus. Die HSG bekam Oberwasser, doch die Rot-Schwarzen hielten dagegen und marschierten genau in dieser Phase davon und setzten sich zum 29:23-Sieg ab. Durch den Sieg zog Holzheim mit dem Tabellenführer gleich - und wäre jetzt die Saison beendet, hätte man sogar aufgrund des direkten Vergleichs die Nase vorne.
Holzheim: Benjamin Täger, Joel Steckel - Hannes Jemixe (2), Luis Valentin Michel (1), Moritz Reusch, Maxim Hölzer, Christoph Horn (4), Maximilian Schneider (7), Yannis Ferdinand (2), Lasse Ohl (11/3), Collin Jäger (2).


D-Jugend, Bezirksoberliga:
JSG Schwalbach/Niederhöchstadt - TuS Holzheim  25:30 (12:17)
TuS Holzheim - TV Petterweil  26:26 (11:14)

Das Spiel am Samstag gegen Schwalbach/Niederhöchstadt war nicht mehr als ein Pflichtsieg, der zu keinem Zeitpunkt in Gefahr war. Die Holzheimer Mannschaft zeigte dabei aber keine gute Leistung und passte sich dem Leistungsvermögen des Gegners an. „Uns war deswegen vor dem Spiel am Sonntag bewusst, dass eine Leistungssteigerung nötig war. Es gelang uns in den ersten 25 Minuten nur vereinzelt, eine gute Leistung abzurufen", so Trainer Jakob Grünewald zur Partie gegen Petterweil. Während die Abwehr phasenweise gut agierte, war das Angriffsspiel nicht gut überzeugend. Man bewegte sich zwar ohne Ball, aber immer in einem Tempo, sodass es Petterweil immer wieder gelang, Bälle abzufangen und herauszuspielen. Dies änderte sich in weiten Phasen der zweiten Halbzeit. Der TuS spielte durch gezielte Tempowechsel Chancen heraus, die konsequent genutzt wurden. Grundlage für das Aufholen in der zweiten Halbzeit war allerdings die gut stehende Abwehr, die ballbezogen agierte und einige Ballgewinne zu Gegenstößen provozierte. In den letzten 30 Sekunden hatten die Holzheimer sogar noch die Möglichkeit auf den Sieg, die allerdings keinen Erfolg einbrachte. Über das gesamte Spiel gesehen war das Unentschieden allerdings auch das gerechte Ergebnis, da Petterweil eine sehr gute Leistung zeigte und einen sehr großen Anteil an einem spannenden und guten Spiel hatte.
Holzheim (Partie gegen Schwalbach/Niederhöchstadt): Marlon Schwarz - Janne Langenau (1), Dario Hoffmeister (1), Jan Luca Seifert, Finn Öhlschläger (5), Lenn Leonik Reinecke (3), Simon Fennig (13), Len Nink, Valentin Manke (7).
Holzheim (Partie gegen Petterweil): Marlon Schwarz, Jannes Krohn - Dario Hoffmeister, Christian Lanz, Ben Bühler (1), Finn Öhlschläger (4), Lenn Leonik Reinecke (1), Simon Fennig (6), Julie Mrochen, Len Nink, Valentin Manke (14).


Männliche D-Jugend, Bezirksliga B:
TuS Holzheim II - SV Bad Camberg  19:22 (6:12)
Aufgrund einer verpassten ersten Halbzeit mussten die Holzheimer eine weitere Niederlage hinnehmen. Idstein bestimmte den ersten Abschnitt deutlich und führte nach 20 Minuten folgerichtig mit 12:6. „Wir waren vor allem in der Abwehr nicht im Spiel", sagte Holzheims Trainer Tino Meuer, für dessen Team es zur Pause nach einer deutlichen Niederlage aussah. Nach der Pause kamen die Gastgeber besser ins Spiel. Es gelang, den Vorsprung immer weiter zu verkürzen. Die Abwehr stand jetzt besser und die Mannschaft kämpfte sich weiter heran. Beim 19:20 zwei Minuten vor dem Ende besaß Holzheim mehrmals die Chance zum Ausgleich, konnten sie aber nicht nutzen. Nach dem Gegentor war das Spiel dann entschieden.
Holzheim: Jannes Krohn - Christina Lang (2), Henrik Mayer, Jakob Meurer, Ben Bühler (4), Mia Gasteier, Anton Schneider, Julie Mrochen (4), Christian Lanz (6) Anton Nyquist, Robin Kett (3).


Männliche E-Jugend, Bezirksliga:
TuS Holzheim II - HSG Eschhofen/Steeden  112:80 Torpunkte (14:16)

Holzheims E2-Jugend hat zwar zwei Tore weniger erzielt als der Nachbar aus Eschhofen und Steeden, aber nach der Multiplikatorenregel lag der TuS vorne, der seinen ersten Saisonsieg feierte. „Die Kinder haben gezeigt, was sie in letzter Zeit gelernt haben und dass man nur als Team Spiele für sich entscheiden kann", freute sich Trainerin Paula Reusch. Holzheim bekam durch Jan Schröder und Janne Langenau aus der E1 Unterstützung, die sich anboten im Tor auszuhelfen und ihre Sache sehr gut machten. Das galt auch für den Debütanten Bela Biener, der in seinem ersten Handballspiel überhaupt drei Tore erzielte.
Holzheim: Lennox, Lara, Mir Azad (1), Bela (3), Nils, Jonas (2), Jason, Jan (1), Franziska, Florian (3), Janne (2), Jakob, Tom (1), Daniel (1), Ben.


Verfasst am 08.02.2020 23:08 von René Weiss



Schyga verlässt TuS Holzheim

Spielmacher wechselt in die Oberliga

Am Donnerstag hoffte Christian Bittkau noch auf eine Wende durch ein finales Gespräch, seit Freitagvormittag hat der Trainer der Landesliga-Mannschaft des TuS Holzheim genauso wie seine Spieler und die Vereinsverantwortlichen Gewissheit, dass Marcel Schyga ab sofort keine Option mehr auf dem Spielfeld darstellt. Der Rückraumspieler, der von jüngster Jugend an für den TuS spielte, unter anderem in der B-Jugend-Regionalliga, und später auch mit der 1. Mannschaft in der Oberliga, wird künftig zum ersten Mal in seiner Laufbahn das Trikot eines anderen Vereins tragen: das der HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim, die am Mittwochabend den Wechselantrag einreichte.
Schyga hatte aus privaten Gründen in dieser Saison nur drei Partien für die Ardecker absolviert, zwei davon wurden gewonnen. Nach der Partie bei der HSG Lumdatal im Dezember machte er deutlich, dass er dem Team trotz der personell sehr angespannten Lage bis auf weiteres nicht mehr zur Verfügung stehe. Da seitdem kein Einsatz mehr hinzukam, ist der Spielmacher nach der Freigabe durch den TuS für den Oberligisten Breckenheim sofort spielberechtigt.
Das macht die personelle Situation für das wichtige Heimspiel am Samstag gegen die TGS Langenhain alles andere als einfacher, da aller Voraussicht nach im Rückraum die etatmäßigen Halblinken Robert Dettling und Maximilian Schenk verletzungsbedingt ausfallen werden.


Verfasst am 07.02.2020 11:12 von René Weiss



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