/tr>

TuS 1888 Holzheim :: Aktuelles :: News

Holzheim baut seine Tabellenführung aus

Spielberichte vom Wochenende

Männer, Landesliga:
TSF Heuchelheim - TuS Holzheim 21:28 (9:13)

Wer am Ende der Saison für den Aufstieg in Frage kommen will, muss auch die Partien für sich entscheiden, in denen der Ball nicht so sicher durch die eigenen Reihen läuft. Das hat der TuS Holzheim am Sonntagabend in der Handball-Landesliga Hessen Mitte in seinem Auswärtsspiel bei den Turnsportfreunden Heuchelheim geschafft. „Mund abputzen und weiter“, sagte Trainer Dominik Jung nach dem 28:21 (13:9)-Sieg in Mittelhessen.
Nach dem 47:26-Spektakel im Hinspiel in eigener Halle im Oktober kamen die Ardecker gegen den akut den abstiegsgefährdeten Vorletzten, der nach Jungs Einschätzung inzwischen gefestigter auftritt als noch in der Hinrunde, diesmal glanzlos zu zwei Punkten. Heuchelheims Entwicklung zeigte auch das Ergebnis. Anstatt mit 21 Treffern wie im ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison war Heuchelheim diesmal „nur“ noch mit sieben Toren Differenz unterlegen.
Das lag genauso an der Steigerung der Gastgeber wie auch an einem etwas holprigen Auftritt des Spitzenreiters. „Wir hatten viele technische Fehler im Spielaufbau und vergaben klare Chancen“, analysierte der Trainer.
Symptomatisch hierfür eröffnete Marco Becker die Begegnung mit einem verworfenen Siebenmeter. Der Linkshänder zeichnete sich in der sechsten Minute dann aber für das erste Feldtor seiner Mannschaft verantwortlich. Trotz der von Dominik Jung angesprochenen Schwächen hatten die Ardecker die Partie im Griff. Sie führten nach einer Viertelstunde mit 6:2 und zur Pause mit 13:9. Wie schon zuletzt gegen Aufsteiger TSG Oberursel kassierten die Rot-Schwarzen im ersten Durchgang nur eine einstellige Anzahl an Gegentoren. Heuchelheims Trainer Jens Dappner stellte um und schickte den siebten den Feldspieler auf die Platte. Gegen diesen Schachzug fehlte den Holzheimern die Griffigkeit in der Deckung. Dappner hatte vorgelegt, Jung antwortete, indem er seine Abwehr an die Sechs-Meter-Linie zurücklotste und im 6:0-Verbund verteidigen ließ. „Das stabilisierte unser Spiel und brachte uns wieder in die Spur. Die Abwehr hat uns Sicherheit für die Restspielzeit gegeben“, atmete der Garbenheimer auf.
Die junge Holzheimer Mannschaft kann in dieser Erfolgssaison auch mit Stresssituationen umgehen, wie sie zu Beginn des zweiten Durchgangs bewies. Heuchelheim glich durch einen Fünf-Tore-Lauf zum 13:13 aus (36.). Sechs Minuten nach der anschließenden Auszeit hatte der Favorit wieder für Deutlichkeit gesorgt. Linksaußen Felix Chodykin erzielte binnen fünf Minuten vier seiner sechs Tore. Der TuS führte wieder mit 19:14 (42.). Auch auf Heuchelheims zweite starke Phase, die den 20:23-Anschluss als Konsequenz hatte (55.), zeigten die Gäste die richtige Reaktion. „Wir haben das Spiel in der zweiten Halbzeit lange Zeit verwaltet. Uns ist bewusst, dass wir uns in zwei Wochen gegen Wiesbaden deutlich steigern müssen. Das werden wir auch“, blickte der Holzheimer Coach bereits auf die nächste Aufgabe voraus.
Seine Mannschaft war im Meisterschafts-Dreikampf der Gewinner des Spieltags. Weil sich die Wiesbadener und die HSG Wettenberg im Verfolgerduell unentschieden trennten (35:35), baute Holzheim seinen Vorsprung von drei auf vier Zähler aus.

Heuchelheim: Winter, D. Weber – Reuschling (3/3), Foos (7), Merz (1), Geier (1), Hoffmann (4), Brühl (1/1), Kunz (1), Bender (1), Rinn, Welk (1), J. Weber (1), Kröck.
Holzheim: B. Fischer, Steckel – Moos (3), Langenau (4/3), Chodykin (6), L. Fischer (4), Lazzaro (2), Waldforst (1), Wolfgram (1), Schenk (2), Jakobi, Bährens (2), Schneider, Becker (3).
Schiedsrichter: Patrick Paul/Karl Löbel (TSV Twistetal).
Zeitstrafen: 5:0.
Siebenmeter: 6/4:5/3.


Frauen, Bezirksliga A:
HSG Eppstein/Langenhain – TuS Holzheim  19:20 (10:10)

Die Holzheimer Frauen taten sich Eppstein ganz schön schwer und brachten einen Arbeitssieg gerade so nach Hause. „Hauptsache gewonnen, Mund abputzen und weitermachen“, schilderte TuS-Trainer Thorsten Fetter kurz knapp seine Eindrücke. Die ersten 15 bis 20 Minuten liefen voll nach Plan aus Holzheimer Sicht. Die Abwehr stand wie immer sehr gut und das Tempospiel funktioniert weitgehend. Nach 20 Minuten verloren die Gäste komplett den Faden. Nichts ging mehr, ein Fehlpass folgte auf den nächsten Fehlpass, Fehlwürfe reihten sich aneinander. „Uns fehlte die Konzentration und zum Teil auch der Mut, die Angriffe ordentlich abzuschließen“, analysierte Fetter. Trotz einer Standpauke in der Pause änderte sich am Spiel danach nicht viel. Holzheim lief mit seinem fehlerbehafteten permanent einem Rückstand hinterher. Viereinhalb Minuten vor Schluss lag Eppstein/Langenhain sogar mit vier Bällen vorn, aber dank großer Kampfkraft drehte der TuS die Partie noch zu seinen Gunsten. Fetter: „Trotz vieler Fehler und Konzentrationsschwächen kann man der Mannschaft für ihren Kampf und Willen nur ein dickes Kompliment aussprechen.“
Holzheim: Armborst, Hühn – Fudickar (4/1), Wengenroth (3), Fetter, Fürstenau (4), Hies, Mann (1), Salzmann, Nyagolova (1), Korn (2), Helfrich (2), Würz (3).


Männer, Bezirksoberliga:
HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim II – TuS Holzheim II  23:28 (14:10)
Die Zahlen sagen alles über den Spielverlauf aus: Holzheim konnte in der ersten Halbzeit zunächst nicht an die zuletzt gezeigten Leistungen und die eigene Erwartungshaltung anknüpfen. Das getankte Selbstvertrauen und die gute Trainingswoche spiegelten sich nicht im Spiel wider. „Der Angriffsmotor stotterte und in der Abwehr fehlte die Bereitschaft“, sagte Trainer Johannes Schuster. In einer klaren Kabinenansprache brachte er die Schwachstellen auf den Tisch. Die Mannschaft beherzigte seine Worte. Mit großer Abwehr-Leidenschaft, 14 Paraden von Kevin Fischer zwischen den Pfosten und einigen leichten Gegenstoßtreffern von Christoph Horn sowie Elias Ohl drehte Holzheim das Ergebnis. „Die Führung hat uns Sicherheit gegeben. Danach haben wir keine Zweifel mehr unserem Sieg aufkommen lassen“, freute sich Johannes Schuster über die deutliche Steigerung.
Holzheim: Lotz, K. Fischer – Koch (1), Mittler, Baby (1), Klawikowski, T. Horn (3), B. Ohl, Jemixe (1), Grünewald (3), E. Ohl (3), C. Horn (6/2), Bühler (8/3), Friedrich (2).


Männliche A-Jugend, Oberliga:
TuS Holzheim - JSG Groß-Umstadt/Habitzheim 32:29 (16:13)
Am vorletzten Spieltag der Oberliga hat sich der TuS Holzheim für die schwache Leistung und die Niederlage bei der HSG Odenwald revanchiert. Die Mannschaft zeigte eine Leistungssteigerung, die zu einem verdienten Sieg führte. Bei dem schwankenden Spielverlauf kamen die Gäste aus dem Odenwald immer wieder heran. „Wir haben es verpasst, eine deutlichere Führung herauszuwerfen", sagte Trainer Martin Horn. Gegen den starken Groß-Umstädter Rückraum agierte der TuS in der Hintermannschaft nicht mit der gewohnten Kampfkraft und Intensität. Im zweiten Abschnitt versuchte die JSG den Holzheim Torjäger Christoph Horn mit einer Manndeckung aus dem Spiel zu nehmen. Die Einheimischen benötigten etwas Zeit, bis sie die sich ergebenden Freiräume nutzten. „Es war ein Arbeitssieg, aber wir hatten nie das Gefühl, dass wie Punkte abgeben", fasste Trainer Martin Horn zusammen.
Holzheim: Jannes Krohn, Joel Steckel - Hannes Jemixe (3), Nils Collin Jäger (2), Moritz Reusch (7), Nicolas Buß, Maxim Hölzer (2), Christoph Horn (6/1), Ben Theile, Yannis Ferdinand (2), Konstantin Schnatz (1), Nils Doll, Atakan Bulut (8), Hanno Schnebeck (1).


Männliche B-Jugend, Oberliga-Platzierungsrunde:
TuS Holzheim - HSG Lohfelden/Vollmarshausen 25:20 (8:9)

Die Holzheimer kamen gut ins Spiel, aber vergaben aber zu viele klare Gelegenheiten, sodass sie in der ersten Halbzeit kontinuierlich in Rückstand lagen. Trotzdem blieb der TuS dran, weil die Abwehr gut stand und Jannes Krohn im Tor stark parierte. Das verletzungsbedingte Ausscheiden Aaron Debos, die damit verbundenen Umstellungen und die vergebenen Chancen beschäftigte die Mannschaft bis zur Halbzeit, sodass der Spielfluss nicht mehr aufrechterhalten wurde. In der zweiten Halbzeit gelang es, defensiv noch besser zu agieren und dies auch in Gegenstoßtore umzuwandeln. Die Abschlüsse wurden konsequenter und vermehrt gute Lösungen gegen die offensive Abwehr der Gäste gefunden, sodass das Spiel bereits nach einigen Minuten der zweiten Halbzeit vorentschieden war. „Insbesondere mit der zweiten Halbzeit können wir sehr zufrieden sein. Herausheben möchten wir neben Jannes Krohn auch Robin Kett, der im Abwehrzentrum eine sehr starke Leitung zeigte, die in der wichtigen Phase nach der Halbzeit maßgeblichen Anteil am Erfolg hatte", sagte Trainer Jakob Grünewald.
Holzheim: Jannes Krohn - Max Jung (5), Anton Schneider (2), Henrik Schartel (1), Florian Grösch (1), Dario Hoffmeister, Ben Theile (7/1), Aaron Debo (1), Bela Biener (2), Luc Schneider (5), Robin Kett (1).


Verfasst am 26.02.2024 10:59 von René Weiss



Kein Larifari: Drei-Punkte-Vorsprung winkt

Vorschau aufs Wochenende

Männer, Landesliga:
TSF Heuchelheim – TuS Holzheim (Sonntag, 17.30 Uhr)

Der TuS Holzheim hat am Sonntagabend die Möglichkeit, seinen Vorsprung auf die HSG Wettenberg von zwei auf drei Punkte auszubauen. Das ist möglich durch das 35:35 im Verfolgerduell zwischen Wettenberg und der HSG VfR/Eintracht Wiesbaden am Samstag. Die Punkteteilung am Elsäßer Platz dürfte den Ardeckern ganz gut gefallen haben. So weit der Ausflug zur Konkurrenz, jetzt schauen die Rot-Schwarzen wieder auf sich selbst. „Wir brauchen Konzentration und Seriosität. Der größte Fehler wäre, den Gegner zu unterschätzen und Larifari zu spielen“, sagt Holzheims Trainer Dominik Jung. Der Tabellenführer ist in der Gießener Kante beim Vorletzten TSF Heuchelheim, der bislang fünf Punkte gesammelt hat, zu Gast und nimmt die Favoritenrolle gerne an. „Wenn wir an unsere Vorstellungen aus den Vorwochen anknüpfen, haben wir gute Karten, auch in Heuchelheim zu gewinnen“, sagt Jung. Im Hinspiel im Oktober landete der TuS einen rekordverdächtigen 47:26-Sieg. Kein Holzheimer Handball-Urgestein konnte sich erinnern, dass eine TuS-Männermannschaft in einem Punktspiel schon einmal so viele Tore erzielt hat. Den Gegner ernst zu nehmen, bedeutet auch eine gewissenhafte Vorbereitung vorzunehmen. Trainer Jung hat wie gewohnt auch diesmal eine ausführliche Videoanalyse vorgenommen und erkannt: „Die Heuchelheimer Mannschat hat in der Rückrunde eine positive Entwicklung genommen.“
Wie befürchtet, fallen Simon Giebenhain und Lennart Jakobi mit einer Sprunggelenks- beziehungsweise Schulterverletzung längere Zeit aus. Somit ist der Rückraum um zwei Spieler ausgedünnt. Jung ist sich sicher: „Wir werden das als Team kompensieren.“


Verfasst am 24.02.2024 21:23 von René Weiss



Der nächste Holzheimer Superlativ

Spielbericht vom Wochenende

Männer, Landesliga:
TuS Holzheim - TSG Oberursel 39:24 (18:3)

Der TuS Holzheim hat mit seinem 39:24 (18:3)-Kantersieg ein weiteres Statement in der Handball-Landesliga Hessen Mitte gesetzt, den Sieg durch zwei wahrscheinlich schwerwiegendere Verletzungen jedoch teuer bezahlt.
Dominik Jungs verschmitzter Blick wanderte zur Halbzeitpause beim Gang in die Kabine nicht nur einmal auf die Anzeigetafel. „Das kann ich überhaupt nicht glauben“, kommentierte Holzheims Trainer die Zahlen, die dort in knalligem Rot aufleuchteten. 18 Tore für den TuS, 3 für Aufsteiger Oberursel – solch ein Ergebnis ist im Männerhandball alles, aber nicht gewöhnlich. Im Oktober erreichten die Ardecker beim 47:26 gegen die TSF Heuchelheim eine rekordverdächtige Wurfausbeute, diesmal schrieb die Abwehr die Schlagzeilen beim nächsten Superlativ. „Wir haben überragend verteidigt“, sagte Jung. Die Gäste, die vor dem Spieltag immerhin auf Tabellenplatz sechs standen und in der Hinrunde gegen den Tabellenzweiten HSG Wettenberg unentschieden spielten, fanden kein Vorbeikommen am rot-schwarzen Bollwerk. Was der amtierende Bezirksoberliga-Meister aus dem Hochtaunus im Angriff aber auf die Platte brachte, war nicht landesligatauglich. Oberursel war eine Halbzeit lang die Harmlosigkeit in Person. Etliche Aktionen wirkten so, als hätten es sich die Spieler am Tag zuvor bei einem ausgelassenen Mannschaftsabend gut gehen lassen. Und so erlebte Florian See bei seinem Besuch im Diezer Sportzentrum ein weiteres Mal einen niederschmetternden Abend. Als Aktiver in Reihen der SG Bruchköbel leitete er vor 17 Jahren mit einer Tätlichkeit und einem Ausschluss einen klaren Holzheimer Sieg ein, seine Rückkehr ans Wasserwäldchen als Oberurseler Trainer verlief kaum erheiternder.
Holzheim blieb nach einer Viertelstunde 18 Minuten lang ohne Gegentor und entschied die Partie mit Tempo sowie Kreativität schon vor der Pause. Danach folgte ein Schaulaufen vor rund 350 Zuschauern. Im Angriff spielte der ungeschlagene Tabellenführer weiterhin schnörkellos, die Abwehr packte hingegen nicht mehr so energisch zu. Dass die Partie etwas dahinplätscherte, konnte der Trainer entschuldigen. „Ich will nicht meckern. In einer Saisonphase, in der uns als Spitzenreiter jeder Gegner schlagen will, muss man erst einmal solch ein Ergebnis erzielen“, merkte der Garbenheimer an. 
Zwei Hiobsbotschaften brachte der Abend für die Ardecker aber ebenfalls mit sich. Simon Giebenhain zog sich in der ersten Halbzeit offenbar eine Verletzung am Außenband zu und droht vorerst genauso auszufallen wie Lennart Jakobi, der im Tempogegenstoß unglücklich auf dem Unterarm aufkam und sich dabei die Schulter auskugelte. Dadurch entstehen zwei Aufgaben, die den Spitzenreiter beim Versuch, den ersten Tabellenplatz in den nächsten Wochen zu verteidigen, vor eine neue Herausforderung stellen.

Holzheim: B. Fischer, K. Fischer - Moos (2), Chodykin (3), L. Fischer (4), Giebenhain (1), Lazzaro (4), Waldforst (1), Wolfgram (3), Schenk (7), Jakobi (2), Bährens (4), Becker (7/1).
Oberursel: Freidl - Dittlein (2), Wienand (10/5), Haupt (4/2), Dießner (2), Rummel (3), Günther (2), Weidmann, Avemann, Bick, Gogolin (1).
Schiedsrichter: Daniel Hofmann/Florian Krahl (TSG NW Frankfurt / HSG MainHandball).
Zuschauer: 350.
Zeitstrafen: 4:3. 
Siebenmeter: 1/1:8/7.


Männer, Bezirksoberliga:
TuS Holzheim II – TV Idstein 21:23 (10:14)
Mit 34:0 Zählern steht der TV Idstein verlustpunktfrei an der Tabellenspitze der Bezirksoberliga. „Wenn das Spiel zwei, drei Minuten länger gedauert hätte, glaube ich, wären wir nicht mit leeren Händen aus der Halle gegangen“, mutmaßte Holzheims Trainer Johannes Schuster nach der knappen Niederlage gegen die Gäste vom Hexenturm. Nur 23 Gegentore ließ das leidenschaftlich verteidigende Holzheimer Team zu. Das ist der Bestwert in dieser Saison für eine Mannschaft, die den Idsteinern gegenüberstand. „Wir haben mit allem verteidigt, was wir hatten“, zeigte sich Schuster angetan von der Verteidigungsleistung seiner Mannschaft. Der Angriff der Ardecker tat sich hingegen schwer. Hier machte sich das Fehlen von Leon Bühler und Robert Dettling bemerkbar, die gewöhnlich für Torgefahr aus der zweiten Reihe sorgen. Nachdem sich die Schuster-Sieben mehrmals nach deutlicheren Rückständen zurückgekämpft hatte, wankten die Idsteiner um den ehemaligen Holzheimer David Schwarz in den Schlussminuten. Der TuS verzeichnete einige Ballgewinne, die allerdings in technischen Fehlern endeten.
Holzheim: Lotz, K. Fischer – Koch (5), Mittler, Baby (3/3), T. Horn (3), B. Ohl (2), Waldforst (2), Grünewald (2), Rutkowski, Klawikowski, Nied, Friedrich (4).


Frauen, Bezirksliga A:
TuS Holzheim – HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim 25:22 (13:10)
Holzheim landete im erwartet schwierigen Kampfspiel einen Arbeitssieg über die Kombinierten aus Breckenheim, Wallau und Massenheim. In den Anfangsminuten fehlte dem TuS der Zugriff in der Abwehr, sodass sich Breckenheim mit drei Toren absetzte. Nach ein paar Korrekturen und Anpassungen in der Deckung fand Holzheim zu seinem Spiel. Dank des jetzt besser funktionierenden Tempospiels drehte man den Rückstand in eine Führung. „Leider haben wir es in der zweiten Hälfte durch viele technische Fehler und Fehlwürfe verpasst, uns deutlich abzusetzen“, hielt Trainer Thorsten Fetter die Spannung für unnötig. Die Offensive agierte zu statisch und nervös. So waren kämpferische Tugenden gefragt, die die Heimmannschaft in die Waagschale warf und zum Sieg führten.
Holzheim: Armborst, Hühn – Fudickar (1), Wengenroth, Fetter, Fürstenau (8/4), Kolter, Hies, Mann (1), Salzmann (4), Korn (1), Helfrich (2), Stein (1), Würz (7).


Männliche A-Jugend, Oberliga:
HSG Odenwald – TuS Holzheim 32:25 (17:10)
Keine Einstellung, keine Entschlossenheit, kein Siegeswille: Die Holzheimer A-Jugend erlebte beim Tabellenvorletzten HSG Odenwald ein Waterloo. Die Mannschaft war nach dem sensationellen Sieg gegen Großwallstadt nicht wieder zu erkennen. Die Bestrafung folgte auf dem Fuß: Eine hohe Niederlage. Auch das vor dem Wochenende durchaus realistische Erreichen der Spiele um die Hessenmeisterschaft ist nun in kaum erreichbare Ferne gerückt. „Wir hatten keinen Spielwitz im Angriff und unsere Abwehr verteidigte desolat. Alle Versuche, die Mannschaft wachzurütteln, schlugen fehl. Das kann nur ein Einstellungsproblem gewesen sein“, ärgerte sich Trainer Dirk Ferdinand maßlos. Lediglich Moritz Reusch (10/2) stemmte sich gegen die Niederlage, vom Rest erreichte niemand Normalform.
Holzheim: Steckel – Jemixe (3), Jäger (1), Reusch (10/2), Buß, Hölzer (2), Horn (7), Ferdinand (1), Schnatz, Doll, Scharpf.


Verfasst am 19.02.2024 08:50 von René Weiss



Gegner ärgert gerne die Top-Teams

Vorschau aufs Wochenende

Männer, Landesliga:
TuS Holzheim - TSG Oberursel (Samstag, 19.30 Uhr)

Die Bilder sahen so aus, als hätte die Landesliga-Mannschaft des TuS Holzheim das Wiederholungs-Spitzenspiel gegen die HSG Wettenberg gewonnen, auch wenn das Spiel in Launsbach „nur“ 23:23 endete. Mannschaft und Fans formierten sich nach Spielende zum gemeinsamen Jubelfoto. Die Ardecker konnten sich als Gewinner der Partie fühlen, weil die Situation an der Tabellenspitze durch die Punkteteilung unverändert bleibt. Holzheim steht weiterhin mit drei Punkten Vorsprung auf die HSG Wettenberg auf Rang eins. „Es sieht gut aus, aber die Saison ist noch lang“, weiß Trainer Dominik Jung. Und bis die finale Abrechnung erfolgt, warten noch einige Hürden. Am Samstagabend im Diezer Sportzentrum zum Beispiel die TSG Oberursel. Die hat aus den jüngsten vier Spielen drei Punkte geholt und unter anderem bei der knappen 32:33-Niederlage gegen die HSG VfR/Eintracht Wiesbaden bewiesen, auch den Spitzenmannschaften der Liga gefährlich werden zu können. In der Hinrunde wurde Wiesbaden sogar besiegt und Wettenberg ein Punkt abgenommen. „In diesen Spielen hat sich Oberursel bislang sehr gut verkauft. Auch wir hatten im Hinspiel lange Zeit eine enge Partie, in der wir uns am Ende noch durchsetzten“, warnt Jung vor den Qualitäten der Gäste aus dem Taunus.
Der Aufsteiger, der in der Vorsaison die Meisterschaft in der Bezirksoberliga Wiesbaden/Frankfurt vor der TSG Münster II gewann, hat sich in der höheren Klasse mit seinen guten Einzelspielern schnell akklimatisiert und mit dem Abstiegskampf schon jetzt nichts mehr zu tun. In Person von Bennet Wienand hat die TSG einen torgefährlichen Spieler in seinen Reihen, der in 16 Spielen schon 108 Treffer erzielt hat und auf Rang drei der Landesliga-Torschützenliste steht.
„Unser Ziel bleibt es, die Tabelle auch nach dem Spiel weiterhin anzuführen. Wir wollen vor hoffentlich wieder guter Heimspielkulisse gewinnen. Dafür dürfen wir Oberursel nicht spielen lassen. Sonst wird unser Gegner seine Chancen nutzen“, betont der Holzheimer Trainer.
Personell könnten sich einige Fragezeichen erst kurzfristig auflösen. Der TuS hat aus dem Wettenberg-Spiel einige Wehwehchen davongetragen, aber als Tabellenführer beißen die Spieler natürlich besonders fest auf die Zähne.



Verfasst am 15.02.2024 23:09 von René Weiss



Müssen die Kreishallen in zwölf Wochen Ferien geschlossen bleiben?

Petition des TuS Holzheim

Weitere Informationen finden Sie im Artikel der Rhein-Lahn-Zeitung unter: www.rhein-zeitung.de

Hier können Sie die Petition unterschreiben.