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Abwechslunsreiches Programm beim Zeltlager

TuS-Jugend hat viel Spaß in Hainburg


Unter etwas anderen Rahmenbedingungen startete das diesjährige Jugendzeltlager des TuS Holzheim mit ca. 100 Kindern und zahlreichen Betreuern und Helfern. Zunächst trafen sich alle Kinder und Jugendliche, um gemeinsam das Testspiel der deutschen U18-Nationalmannschaft gegen die Niederlande im Sportzentrum in Diez anzuschauen. Direkt im Anschluss ging es dann mit zwei Reisebussen in Richtung Hainburg los, wo alle gegen 21.45 Uhr in der bereits toll aufgebauten „kleinen Zeltstadt“ eintrafen. Diese war zuvor durch einige Eltern und Helfer hergerichtet und aufgebaut worden. Bei hervorragenden Wetterverhältnissen konnten die Handballer in Hainburg drei tolle Tage mit abwechslungsreichem Programm, wie unter anderem den Besuch eines Badesees und weitere Freizeitaktivitäten erleben. Auch der Handball kam an diesen Tagen nicht zu kurz. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag waren alle Spieler und Spielerinnen aktiv im Turnier unterwegs. Auch die Kleinsten, die sonntags extra anreisten, durften hier nicht fehlen. Letztlich rundete die sehr gute Organisation um das Küchenteam von Anja Rompel mit vielen gut gelaunten Helfern/innen dieses gelungene Wochenende ab. Danke an alle Helfer und Unterstützer! Die männliche E-Jugend belegte einen guten zweiten Platz, die weibliche A-Jugend den dritten Platz. Die männliche C-Jugend erreichte den zweiten und dritten Rang, die weibliche C-Jugend die dritte und vierte Position. Die A- und B-Jugendlichen spielten in gemischten Mannschaften.



Verfasst am 21.06.2018 14:42 von René Weiss



DHB-Nachwuchs zaubert in Diez

Kantersieg im Test gegen die Niederlande

Am Freitagabend erlebte die Sporthalle des Diezer Sportzentrums eine Premiere, als das Handball-Länderspiel der U18 Nationalmannschaften zwischen den Niederlanden und Deutschlands angepfiffen wurde. Nach der Vorstellung der Mannschaften und den Nationalhymnen erlebten knapp 300 Zuschauer danach eine recht einseitige Partie, die von den Gastgebern sehr klar dominiert wurde. Die DHB-Auswahl gewann mit 42:16 (20:6).
Das Trainerteam Erik Wudtke und Alexander Koke hatte den Kader zu einem sechstägigen Lehrgang in Linden bei Gießen zusammengezogen, um sich auf die im August anstehende Europameisterschaft in Kroation vorzubereiten. Im Rahmen dieses Lehrgang standen zwei Spiele gegen die Nachbarn aus den Niederlanden auf dem Plan. Die erste Begegnung in Diez (Veranstalter: TuS Holzheim) und einen Tag später in Lang-Göns.
Der Leistungsunterschied fiel dabei schon nach wenigen Minuten ins Gewicht. Bis zum 2:2 hielten die Göste mit, ehe die offensive eingestellte Deckung kaum noch Chancen zuließ. Was dennoch in Richtung Tor kam, wurde zumeist eine Beute von Johannes Jepsen (HSG Flensburg-Handewitt) und Finn Zecher (TV Großwallstadt). Letzterer entschärfte im zweiten Durchgang alleine drei Strafwürfe der Oranje-Hemden.
Der frühere Melsunger Bundesligaspieler Wudtke konnte fast beliebig wechseln, ohne dass die Qualität auch nur ein wenig nachließ. Über 9:3 wurde die Führung auf 13:4 ausgebaut und betrug zur Pause schon 20:6.
Nach Wiederbeginn legten die Gäste mit ihrem Torjäger Niels Versteijnen noch einmal  etwas zu und hatten nach wenigen Minuten schon fünfmal getroffen. Deutschland hielt aber dagegen und hatte in Juri Knorr (HSG Ostsee, Sohn des früheren Nationalspielers Thomas Knorr) und Veit Mävers (TSV Hannover-Burgdorf) zwei herausragende Spielmacher. Mit den schnellen Außenspielern Loris Kotte, Alexander Reimann und Axel Goller wurde das Ergebnis gegen Ende der Partie dann immer deutlicher und mancher Experte auf der Tribüne stellte fest, dass dies eine bessere Trainingseinheit, aber kein ernsthafter Test für die EM sein dürfte. Dort warten in der Vorrunde mit Russland, Spanien und Ungarn ganz andere Kaliber auf das deutsche Team.
Trainer Wudtke zog dennoch ein positives Fazit nach dem Spiel. „Meine Jungs haben die Vorgaben, auf die wir im Lehrgang Wert gelegt haben, sehr gut umgesetzt.“ Das Motto, das er in der Kabine seinen Schützlingen per Flip Chart vorgegeben hatte, lautete „FIRE“, womit die Eigenschaften flexibel, initiativ, resolut und effizient gemeint waren. Diese sah der Coach allesamt als erfüllt an.

Deutschland: Jepsen (Flensburg-Handewitt), Zecher (Großwallstadt) - Kotte (Berlin, 6/1 Tore), Axel Goller (Pfullingen, 5), Weck (Bergischer HC, 2/1), Matzken (Berlin, 5), Reimann (Magdeburg, 6/2), Damm (Rhein-Neckar-Löwen), Knoor (HSG Ostsee, 4), Mävers (Hannover-Burgdorf, 5/2), Werth (Hüttenberg, 3), Fuß (Hüttenberg, 2), Weber (Dutenhofen-Münchholzhausen), Köster (Dormagen), Danneberg (Magdeburg, 2), Wichmann (Rhein-Neckar-Löwen, 2).
Niederlande: Goudriaan, de Folter - van Deijk, van Erp (1), Vesters, Kooy (4), Brouwer (2), van de Felden, Bannink, van de Scheer, van Wieringen, Versteijnen (6/2), Poot, van Eyck (1), Jerry, Roefs (1), Meijer (1).
Schiedsrichter: Christian Hannes/David Hannes (TSV Reichsdorf).
Zuschauer: 325.
Siebenmeter: 8/6:6/2.
Zeitstrafen: 0:1.



Verfasst am 19.06.2018 18:10 von René Weiss



Wichtiger Schritt auf dem Weg zur EM

DHB-Nachwuchs spielt in Diez gegen die Niederlande

Es ist ein besonderer Sommer für Deutschlands beste U 18-Handballer der Jahrgänge 2000 und 2001. 16 von ihnen werden bei der Europameisterschaft in Kroatien (Varazdin und Koprivnica) ab dem 9. August ihr erstes richtig großes Turnier im Trikot des Deutschen Handball-Bundes absolvieren. Der Kampf um die begehrten Kaderplätze ist längst entfacht, und geht nun, wenn die Mannschaft vom 13. bis 19. Juni in Linden-Leihgestern einen einwöchigen Lehrgang absolviert und in diesem Zusammenhang am Freitag, 15. Juni, ab 18 Uhr in der Sporthalle des Diezer Sportzentrums eines von zwei Testländerspielen gegen die Niederlande bestreitet, in die heiße Phase. Der zweite Vergleich mit den „Oranjes“ steht bereits ein Tag später in Langgöns an.
Erster Platz beim „European Youth Olympic Festival“ und den Mittelmeerspielen im vergangenen Jahr, sowie beim internationalen Turnier im bosnischen Bugojno rund um Ostern – mit diesen Empfehlungen blickt das Team von Trainer Erik Wudtke, seit Februar gemeinsam mit Alexander Koke verantwortlich für den DHB-U 18-Nachwuchs, in Richtung EM. „Da waren einige enge Spiele dabei“, erinnert sich Wudtke und hebt in diesem Zusammenhang hervor: „Das europäische Teilnehmerfeld ist sehr ausgeglichen. Das wird bei der EM noch extremer sein als bei einer Weltmeisterschaft. Deshalb fällt es schwer, eine Prognose zu treffen. Aber mit der guten Nachwuchsarbeit, die wir in Deutschland leisten, haben wir immer das Ziel eine Medaille zu gewinnen.“ Die wäre zum Abschluss ein schönes Ergebnis, der ehemalige Melsunger Bundesligaspieler legt auf andere, grundlegendere Sachen aber mindestens genauso viel Wert: „Für uns ist es wichtig, dass die Spieler in der Lage sind zum Nationalmannschafts-Höhepunkt des Jahres ihre Topleistung abzurufen.“ Die wird das DHB-Team in Kroatien schon in der Vorrundengruppe zeigen müssen, denn mit Ungarn, Spanien und Russland warten drei starke Gegner. „Aber“, dreht Wudtke den Spieß um, „die anderen Mannschaften haben mit Deutschland auch einen starken Gegner.“
Mit dem Trainingslager in Mittelhessen und den beiden Tests gegen die Niederlande arbeiten Trainerteam und Spieler weiter auf das mit Spannung erwartete Highlight am Balkan hin. Während zu Jahresbeginn noch das Angriffsspiel im Mittelpunkt stand, rückt diesmal die Abwehrarbeit in den Vordergrund. „Wir haben die beiden Tests bewusst in die Mitte des Lehrgangs gelegt, um in den Einheiten danach die Erkenntnisse aus den Partien unmittelbar noch einmal aufgreifen zu können“, erklärt der Jugendnationaltrainer, der vor einem Jahr mit der U 21 bis ins WM-Halbfinale vorstieß. Ob den Jahrgängen 2000 und 2001 in ein paar Jahren ähnliche Ergebnisse auf Top-Niveau zuzutrauen sind? „Zum momentanen Zeitpunkt schwer zu sagen aufgrund der hohen Leistungsdichte“, meint Wudtke. Allerdings zeigen die Ergebnisse der zurückliegenden Monate, dass mit der DHB-Auswahl zu rechnen ist. Eine Mannschaft, die das im Training Erarbeitete schnell auch im Spiel umsetzten kann. „Transferleistung“ nennt Wudtke diese Qualität. Und auch vom individuellen Talent her sind einige Rohdiamanten dabei. Wudtke nennt hier vor allem die Position im mittleren Rückraum mit Veit Mävers vom TSV Hannover Burgdorf und Juri Knorr, Sohn des ehemaligen A-Nationalspielers Thomas Knorr. Sie stehen auch für den aktuellen Lehrgang im Aufgebot. Gegenüber dem ersten Platz in Bugojno nahm der Trainer fünf Veränderungen vor, damit sich der Stamm einerseits einspielen kann, Neue sich aber auch empfehlen können, zudem sind zwei Verletzungen hierfür ausschlaggebend. „Die Tür hat sich inzwischen vielleicht einen Spalt weiter geschlossen, sie bleibt für die EM aber weiterhin offen“, hat Wudtke noch weitaus mehr hochbegabte Talente auf dem Zettel als diejenigen, die für die anstehende Maßnahme Einladungen erhielten.

Verfasst am 11.06.2018 21:41 von René Weiss



Ein Törchen fehlt zur Oberliga

B-Jugend spielt nach dramatischem Ende Landesliga

Neun Sekunden waren im abschließenden Spiel des Qualifikationsturniers zur B-Jugend-Oberliga in Hüttenberg noch zu spielen, da erzielte Tommy Antonowicz den Treffer zum 19:21-Endstand aus Sicht des TV Gelnhausen gegen den Gastgeber. Ergebniskosmetik auf den ersten Blick – aber auch nur auf den ersten. Die Konsequenzen dieses Tores waren weitreichender. Es ließ die Gelnhausener auf Platz zwei hinter Hüttenberg klettern und katapultierte den TuS Holzheim aus der höchsten deutschen Spielklasse heraus. Bei jeweils 3:3 Punkten und einem ausgeglichenen Torverhältnis hatte Gelnhausen das bessere Ende auf seiner Seite, weil die Südhessen in den drei Partien 50 und Holzheim „nur“ 47 Treffer markierte. Nach der ersten Enttäuschung über das Verpassen der Oberliga können die Ardecker trotzdem stolz sein, in der nächsten Spielzeit in der Landesliga spielen zu dürfen. „Dass es so laufen musste, ist natürlich bitter für uns“, gestand TuS-Trainer Heiko Ohl.
In der ersten Begegnung gegen Hüttenberg kam Holzheim nicht richtig in Tritt und über eine 14:17-Niederlage nicht hinaus. Der TuS reduzierte einen zwischenzeitlichen Fünf-Tore-Rückstand auf 11:13, aber in den Schlussminuten verteidigten die Mittelhessen ihr Polster. Gegen Gelnhausen entwickelte sich ein Krimi. Der Drittliga-Nachwuchs erwischte den besseren Auftakt (3:1), aber nach dem 5:6 lagen die Ardecker bis zum 14:13 (28.) lange Zeit in Front. Dann drehte der TVG das Resultat durch einen Doppelpack von Silas Altwein, sodass der TuS dank Felix Chodykins Treffer zum 15:15-Endstand noch mit einem blauen Auge davonkam. Gegen den nordhessischen Vertreter HSG Fuldatal/Wolfsanger bestimmte die Ohl-Sieben das Geschehen, verpasste es aber, seine Überlegenheit im Ergebnis deutlicher zum Ausdruck zu bringen. Zwischenzeitlich führte der TuS mit fünf Toren, von denen am Ende nur drei (18:15) übrig blieben. Umso bittererer, weil in der Endabrechnung gegenüber Gelnhausen nur ein Törchen fehlte.
Holzheim: Lenny Ax - Tobias Horn (2), Lucas Hilgert, Finn Langenau (12), Felix Chodykin (9), Lucas Vollmert (1), Ben-David Jung (5), Paul Ohl (7/3), Benjamin Ohl (4), Philipp Waldforst (7).



Verfasst am 11.06.2018 11:54 von René Weiss



Oberliga-Chance lebt weiter

B-Jugend Zweiter beim Quali-Turnier

Die männliche B-Jugend des TuS Holzheim hat weiterhin alle Chancen, in der Saison 2018/19 in der hessischen Oberliga ihre Visitenkarte abzugeben. Hinter der gastgebenden HSG Hanau belegte der Nachwuchs von der Burg Ardeck beim Qualifikationsturnier am Samstag im Hanauer Stadtteil Steinheim den zweiten Platz und kämpft somit am kommenden Sonntag in Hüttenberg gegen den TV Hüttenberg, den TV Gelnhausen und die HSG Fuldatal/Wolfsanger um einen der noch zwei freien Oberliga-Plätze.
Die erste Aufgabe gegen den SV Erbach machte deutlich, dass die Ardecker ein paar Anlaufschwierigkeiten hatten. Die Partie verlief größtenteils ohne Spielmacher Paul Ohl, der sich früh eine Blessur einhandelte, und lediglich noch für einen Siebenmeter aufs Feld zurückkehrte. Bei dem behielt er allerdings die Nerven und stellte den knappen 17:16-Sieg sicher. Ohl war nicht der einzige Holzheimer, bei dem das Verletzungspech zuschlug. Auch Felix Chodykin hatte es beim Aufwärmen erwischt und war danach nicht bei 100 Prozent, zudem standen alle drei Kreisläufer nicht zur Verfügung.
Deutlich besser präsentierten sich die Rot-Weißen gegen den Turnierfavoriten aus Hanau. Die HSG nutzte unter anderem ihre körperliche Überlegenheit aus - auch wenn sich Holzheim teuer verkaufte - und behielt mit 21:16 die Oberhand. „Wir sind auch nach einem deutlicheren Rückstand nicht eingebrochen, sondern kämpften uns am Ende noch einmal heran", zeigte sich Trainer Heiko Ohl zufrieden. Erst recht wegen der personellen Probleme.
Noch eine Chance auf die Oberliga und „nur" Landesliga? Diese Frage musste das Kräftemessen mit dem TuS Griesheim beantworten. Die Ohl-Sieben wusste um die Bedeutung des Spiels und nahm direkt das Heft in die Hand. Die Südhessen überraschten den TuS mit einer doppelten Manndeckung gegen Paul Ohl und Finn Langenau, was den Spielfluss der Ardecker ein wenig hemmte. Je länger die Partie dauerte, desto besser kam der TuS-Motor ins Laufen, sodass ein ungefährdeter 21:16-Erfolg heraussprang.
Neben Hanau schafften am Wochenende auch die HSG Rodgau Nieder-Roden, die JSG Melsungen/Körle/Guxhagen und die TSG Münster die Oberliga-Qualifikation. In dieser Reihe würde sich gerne auch der TuS Holzheim lesen, wenn am Sonntag die Partien in Hüttenberg absolviert sind.
Holzheim: Lenny Ax - Lucas Hilgert (4), Finn Langenau (13), Felix Chodykin (7), Lucas Vollmert, Ben-David Jung (7), Paul Ohl (9/4), Benjamin Ohl (4), Philipp Waldforst (11).



Verfasst am 04.06.2018 18:51 von René Weiss



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