
Männer, Oberliga:
HSG Eppstein/Langenhain – TuS Holzheim (Samstag, 16 Uhr, in Langenhain)
Es ist für den TuS Holzheim eine ungewohnte Situation in den ersten Wochen der Oberliga-Saison 2026/27. Erst einmal haben die Ardecker bislang zu Hause gespielt (24:30 gegen die HSG Wettenberg), dafür steht am Samstag in der Langenhainer Wilhelm-Busch-Sporthalle gegen die HSG Eppstein/Langenhain bereits das dritte Auswärtsspiel an, und nach einem spielfreien Wochenende schließt sich direkt Auftritt Nummer vier in der Fremde an – dann bei Bezirksoberliga-Meister TG Kastel. Diese geballte Ladung an Auswärtsspielen hängt mit einem Heimrechttausch mit Eppstein/Langenhain zusammen. „Wenn wir mit 4:4 Punkten in das freie Wochenende gehen, dann ist das alles in Ordnung“, sagte TuS-Trainer Miguel Esteves. Nach dem Sieg gegen die HSG Pohlheim II sowie den beiden Niederlagen gegen die stark eingeschätzten Wettenberger und die HSG VfR/Eintracht Wiesbaden peilen die Ardecker am Samstag zur ungewohnten Anwurfzeit ab 16 Uhr ein ausgeglichenes Konto an. „Wir haben gegen Wiesbaden vor allem in der Abwehr eine sehr gute Leistung abgerufen und hätten zur Pause mit vier, fünf Toren führen können. Leider haben wir uns nicht belohnt. Es wäre mehr möglich gewesen“, blickt Co-Trainer Martin Horn zurück. Am Samstag rechnet er mit einem starken Gegner, der in der Rückrunde in der ersten Jahreshälfte einen guten Weg einschlug und diese Tendenz in den ersten Saisonwochen eindrucksvoll bestätigte. Das Team von Yannik Garcia gab der HSG Goldstein/Schwanheim mit 33:20 deutlich das Nachsehen und verpasste Aufsteiger TV Petterweil II vor einer Woche beim 50:23-Kantersieg eine empfindliche Abreibung. Es war ein historisch anmutendes Ergebnis.
„Eppstein leistet sehr gute Arbeit in seiner Entwicklung. Sie sind in den letzten drei Jahren kontinuierlich besser geworden. Ich traue der Mannschaft in dieser Saison zu, dass sie sich im Mittelfeld platziert“, sagt TuS-Trainer Esteves, der „EppLa“ ungefähr auf Augenhöhe mit seinem Team sieht. Beim TuS wird von den zuletzt zurückgekehrten Aushilfen Felix Chodykin und Maximilian Schenk keiner zur Verfügung stehen. Eine interessante Statstik: Durch die Ausfälle und Abschiede fehlen derzeit 70 Prozente der in der vergangenen Spielzeit gegen Eppstein erzielten Tore.
