
Männer, Oberliga:
TuS Holzheim – HSG Wettenberg (Freitag, 20 Uhr)
Damit in Holzheim Brauchtumspflege betrieben und das Kirmeswochenende ausgiebig gefeiert werden kann, spielt die 1. Mannschaft am Wochenende bereits am Freitag ab 20 Uhr und nicht wie üblich samstags. Mit der HSG Wettenberg kommt direkt ein vermeintliches Top-Team der Mitte-Staffel der hessischen Oberliga ins Diezer Sportzentrum. Vor anderthalb Monaten begegneten sich beide Mannschaften in der Vorbereitung beim Linden-Cup, als sich die Ardecker teuer verkauften, sich dem Favoriten am Ende aber mit 25:30 beugen mussten. Damals wie heute: Die Rot-Schwarzen haben personell große Probleme. Zu den in der Vorbereitung ausgefallenen Leon Bühler, Jannes Krohn und Max Schneider gesellt sich bis auf Weiteres Christoph Horn. Der Rückraumspieler zog sich im Auswärtsspiel bei der HSG Pohlheim II den Riss eines Außenbandes im Sprunggelenk zu. Das ergab eine MRT am Montag. Wenigstens scheint Hannes Jemixe wieder eine Alternative sein zu können. Kurz vor dem ersten Punktspiel umgeknickt, musste er beim 27:24-Auswärtssieg gegen den Aufsteiger passen.
Unter der Woche machten sich Mannschaft und Trainerteam ihre Gedanken, wer für den ausfallenden Horn einspringen könnte. Max Schenk, der in Mai eigentlich vom Handball Abschied genommen hatte, lässt seine langjährigen Mitspieler nicht im Stich und gibt sein Comeback. Ob sich das Team mit den einen oder anderem Kirmesbier revanchiert, ist nicht überliefert.
Vor drei Jahren lieferten sich Holzheim und Wettenberg einen Zweikampf um den Aufstieg in die Regionalliga. Die Ardecker hatten die Nase vorn. Seitdem gab es keine Punktspiele mehr gegeneinander, weil sowohl der TuS als auch die HSG jeweils ein Jahr in der Regional- und der andere in Oberliga verbachte. Nach dem Abstieg hat sich Wettenbergs Team kaum verändert. Der Stamm blieb den Kombinierten aus dem Gleiberger Land erhalten. Und der hat es beim 41:26-Sieg gegen den TV Petterweil II direkt richtig krachen lassen. Da kommt ein schwieriges Unterfangen auf die Aartaler zu, die mit Willensstärke und Heimvorteil dagegenhalten wollen.
