
Männer, Oberliga:
HSG VfR/Eintracht Wiesbaden - TuS Holzheim 20:34 (12:16)
Die Verletztenliste ist bei Holzheims Handballern in dieser Saison wirklich lange genug. Am frühen Samstagabend kam Tom Mittler in seinem ersten Oberliga-Einsatz auch noch dazu. Fünf Minuten vor dem Ende – der Spielstand lautete 31:18 für die Ardecker – verletzte er sich bei einer Angriffsaktion am Knie und musste nach einer mehrminütigen Behandlungsunterbrechung ausscheiden. Gute Besserung!
Die Saison 2025/26 neigt sich dem Ende zu. Dies spürte man im Derby in Wiesbaden alleine schon an den Mannschaftsaufstellungen, denn beiderseits fehlten zahlreiche Stammspieler. „Wir haben in dieser Woche nur mit sechs Leuten trainiert und heute einen dezimierten Kader zur Verfügung gehabt“, stellte Holzheims Trainer Jung klar. Hinzu kam, dass Laurin Moos aus beruflichen Gründen erst im Verlauf der ersten Hälfte zur Verfügung stand. Holzheim startete mit vier Rückraumspielern und ohne Kreisläufer, womit die Hausherren erhebliche Probleme hatten. So hieß es nach sieben Minuten 1:5. Danach schlichen sich die ersten Fehlwürfe ein und die Abwehr wurde nachlässiger, sodass Wiesbaden in der 20. Minute zum ersten, aber einzigen Mal in dieser Partie mit 11:10 in Führung ging. Bis zur Pause hatte sich der Tabellenzweite aber wieder gefangen und ging mit 16:12 in die Kabinen.
Die zweite Hälfte war gerade einmal sechs Minuten alt, da hatten die Rot-Schwarzen von der Aar eine 23:13-Führung herausgeworfen. Angetrieben von einem sehr starken Maximilian Schenk, der von Woche zu Woche noch einmal zuzulegen scheint, war das Derby zu diesem Zeitpunkt entschieden. Ganze acht Gegentore kassierten Ben und Kevin Fischer nur noch nach der Pause. „Ich bin sehr zufrieden mit meinen Spielern, die die Vorgaben im Spiel sehr gut umsetzten“, so Jung.
Dann kam die 55. Minute mit der Verletzung von Tom Mittler und mit einem Male war die gute Stimmung dahin. Durch den Punktverlust des Konkurrenten Linden beim Gastspiel in Münster, ist das Holzheimer Ziel Vizemeisterschaft nun greifbar nahe.
Wiesbaden: Emmermann, Rausch - Kirchmeier (2), Hermsen (3), Schlereth, Moos (3), Lorenz, Tresbach (4/1), Schumakov (6), Filipovic (1), Schmelzer (1).
Holzheim: B. Fischer, K. Fischer - Moos (4), Mittler, Chodykin (6), L. Fischer (7), Giebenhain (1), Waldforst (2), Bulut (2), Schenk (8/1), Jemixe (4).
Schiedsrichter: Benedikt Lippert/Johannes Lippert (HSG Obertshausen/Heusenstamm)
Zuschauer: 100.
Siebenmeter: 2/1:1/1.
Zeitstrafen: 4:3.
Männer, Bezirksoberliga: TV Petterweil - TuS Holzheim 29:25
Holzheims Reserve hatte am vergangenen Wochenende in der Bezirksoberliga Wiesbaden-Frankfurt eine schwierige Aufgabe vor der Brust. Nicht nur, weil es zum Tabellenzweiten aus der Wetterau ging, sondern auch, weil der Kader von Johannes Schuster zum Ende der Saison immer dünner wurde. „Unser Spielmacher Tom Mittler hat sich schwer am Knie verletzt und war leider keine Option. Somit hatten wir lediglich zwei Optionen auf der Bank“, ordnete der TuS-Trainer die Ausgangssituation ein.
In den ersten zehn Minuten entwickelte sich zunächst ein Spiel auf Augenhöhe. „Danach haben wir das Spiel abreißen lassen, was an der Qualität des TV lag. Mit Pierre Lange und einigen jungen, talentierten Spielern konnten wir nicht mehr wirklich mithalten“, so Schuster. Nach einer intensiven Halbzeitansprache arbeiteten sich die Ardecker Stück für Stück heran, sodass aus einem ursprünglichen Sieben-Tore-Rückstand ein Zwei-Tore-Rückstand wurde. „Leider haben wir in der heißen Phase zu viele Fehler gemacht, die Petterweil eiskalt ausgenutzt hat, sodass ein Sieg an diesem Tag einfach nicht drin war“, analysierte Schuster nüchtern.
Leon Bühler verletzte sich zwei Minuten vor Ende der Partie an der Schulter und reiht sich in die Verletztenliste ein. „Wir können trotz der Niederlage mit erhobenem Haupt nach Hause fahren. Die Jungs haben alles in die Waagschale geworfen“, resümierte Schuster das vorletzte Saisonspiel seiner kampfstarken Mannschaft.
Holzheim: Lotz, Steckel – Ohl (3), Wolfgram (4/2), Hölzer (4), Lazzaro (2), Grünewald (1), Wöltche (1), Jakobi (4), Bühler (3), Friedrich (3).

Kantersieg für Mini-Aufgebot
Spielberichte vom Wochenende
Männer, Oberliga:
HSG VfR/Eintracht Wiesbaden - TuS Holzheim 20:34 (12:16)
Die Verletztenliste ist bei Holzheims Handballern in dieser Saison wirklich lange genug. Am frühen Samstagabend kam Tom Mittler in seinem ersten Oberliga-Einsatz auch noch dazu. Fünf Minuten vor dem Ende – der Spielstand lautete 31:18 für die Ardecker – verletzte er sich bei einer Angriffsaktion am Knie und musste nach einer mehrminütigen Behandlungsunterbrechung ausscheiden. Gute Besserung!
Die Saison 2025/26 neigt sich dem Ende zu. Dies spürte man im Derby in Wiesbaden alleine schon an den Mannschaftsaufstellungen, denn beiderseits fehlten zahlreiche Stammspieler. „Wir haben in dieser Woche nur mit sechs Leuten trainiert und heute einen dezimierten Kader zur Verfügung gehabt“, stellte Holzheims Trainer Jung klar. Hinzu kam, dass Laurin Moos aus beruflichen Gründen erst im Verlauf der ersten Hälfte zur Verfügung stand. Holzheim startete mit vier Rückraumspielern und ohne Kreisläufer, womit die Hausherren erhebliche Probleme hatten. So hieß es nach sieben Minuten 1:5. Danach schlichen sich die ersten Fehlwürfe ein und die Abwehr wurde nachlässiger, sodass Wiesbaden in der 20. Minute zum ersten, aber einzigen Mal in dieser Partie mit 11:10 in Führung ging. Bis zur Pause hatte sich der Tabellenzweite aber wieder gefangen und ging mit 16:12 in die Kabinen.
Die zweite Hälfte war gerade einmal sechs Minuten alt, da hatten die Rot-Schwarzen von der Aar eine 23:13-Führung herausgeworfen. Angetrieben von einem sehr starken Maximilian Schenk, der von Woche zu Woche noch einmal zuzulegen scheint, war das Derby zu diesem Zeitpunkt entschieden. Ganze acht Gegentore kassierten Ben und Kevin Fischer nur noch nach der Pause. „Ich bin sehr zufrieden mit meinen Spielern, die die Vorgaben im Spiel sehr gut umsetzten“, so Jung.
Dann kam die 55. Minute mit der Verletzung von Tom Mittler und mit einem Male war die gute Stimmung dahin. Durch den Punktverlust des Konkurrenten Linden beim Gastspiel in Münster, ist das Holzheimer Ziel Vizemeisterschaft nun greifbar nahe.
Wiesbaden: Emmermann, Rausch - Kirchmeier (2), Hermsen (3), Schlereth, Moos (3), Lorenz, Tresbach (4/1), Schumakov (6), Filipovic (1), Schmelzer (1).
Holzheim: B. Fischer, K. Fischer - Moos (4), Mittler, Chodykin (6), L. Fischer (7), Giebenhain (1), Waldforst (2), Bulut (2), Schenk (8/1), Jemixe (4).
Schiedsrichter: Benedikt Lippert/Johannes Lippert (HSG Obertshausen/Heusenstamm)
Zuschauer: 100.
Siebenmeter: 2/1:1/1.
Zeitstrafen: 4:3.
Männer, Bezirksoberliga: TV Petterweil - TuS Holzheim 29:25
Holzheims Reserve hatte am vergangenen Wochenende in der Bezirksoberliga Wiesbaden-Frankfurt eine schwierige Aufgabe vor der Brust. Nicht nur, weil es zum Tabellenzweiten aus der Wetterau ging, sondern auch, weil der Kader von Johannes Schuster zum Ende der Saison immer dünner wurde. „Unser Spielmacher Tom Mittler hat sich schwer am Knie verletzt und war leider keine Option. Somit hatten wir lediglich zwei Optionen auf der Bank“, ordnete der TuS-Trainer die Ausgangssituation ein.
In den ersten zehn Minuten entwickelte sich zunächst ein Spiel auf Augenhöhe. „Danach haben wir das Spiel abreißen lassen, was an der Qualität des TV lag. Mit Pierre Lange und einigen jungen, talentierten Spielern konnten wir nicht mehr wirklich mithalten“, so Schuster. Nach einer intensiven Halbzeitansprache arbeiteten sich die Ardecker Stück für Stück heran, sodass aus einem ursprünglichen Sieben-Tore-Rückstand ein Zwei-Tore-Rückstand wurde. „Leider haben wir in der heißen Phase zu viele Fehler gemacht, die Petterweil eiskalt ausgenutzt hat, sodass ein Sieg an diesem Tag einfach nicht drin war“, analysierte Schuster nüchtern.
Leon Bühler verletzte sich zwei Minuten vor Ende der Partie an der Schulter und reiht sich in die Verletztenliste ein. „Wir können trotz der Niederlage mit erhobenem Haupt nach Hause fahren. Die Jungs haben alles in die Waagschale geworfen“, resümierte Schuster das vorletzte Saisonspiel seiner kampfstarken Mannschaft.
Holzheim: Lotz, Steckel – Ohl (3), Wolfgram (4/2), Hölzer (4), Lazzaro (2), Grünewald (1), Wöltche (1), Jakobi (4), Bühler (3), Friedrich (3).
