
Männer, Oberliga:
HSG VfR/Eintracht Wiesbaden – TuS Holzheim (Samstag, 17.45 Uhr)
Manche Sachen ändern sich gefühlt nie. Dass Spiele zwischen der HSG VfR/Eintracht Wiesbaden und dem TuS Holzheim immer stets umkämpft sind und dass bei den Landeshauptstädtern Spieler wie Danic Seiwert und Pascal Henkelmann auf der Platte stehen. Das ist seit Jahren der Fall und wird aller Voraussicht nach auch am Samstag in der Sporthalle am Elsäßer Platz wieder so sein. Neu hingegen der Mann auf der Bank: Der Ur-Dotzheimer Marco Höhn übernahm die HSG im Sommer und startete am 1. Spieltag direkt von null auf hundert durch mit seinem Team. Wiesbaden besiegte den ausgemachten Meisterschaftsfavoriten HSG Linden mit 26:22. Gefolgt von einem 38:26-Kantersieg bei Aufsteiger TV Petterweil II. „Der Siegen gegen Linden ist ein Statement. Da weiß jeder direkt Bescheid“, sagt Holzheims Trainer Miguel Esteves. „Es wird schwierig für uns am Samstag.“
Zwei Ergebnisse, die deutlich machen, was der TuS Holzheim in seinem zweiten Auswärtsspiel, seinem dritten insgesamt in dieser Saison, erwartet. Zweimal hielten die Ardecker mit mannschaftlicher Geschlossenheit und großem Einsatz dagegen. Gegen Aufsteiger HSG Pohlheim II reichte es, gegen Regionalliga-Absteiger HSG Wettenberg hingegen nicht zum Sieg. Es ist beeindruckend, mit viel Leidenschaft sich das Team von Miguel Esteves und Martin Horn gegen die Ausfallflut stemmt. Gegenüber dem Wettenberg-Heimspiel ändert sich an der Liste der Ausfälle nichts. Christoph Horn und Leon Bühler fehlen genauso wie die Langzeitverletzten Jannis Krohn und Max Schneider. Daran wird sich in den nächsten Wochen auch nichts ändern. Horn sollte mit seinem Außenbandriss in sechs bis acht Wochen der erste Rückkehrer sein. Die freien Plätze im Kader werden durch Nachrücker aus der 2. Mannschaft aufgefüllt und vielleicht hier und da reaktivierte Kräfte so wie in Person von Felix Chodykin gegen Pohlheim und Max Schenk gegen Wettenberg. Chodykin hat für Samstag zugesagt, erneut auszuhelfen, Peter Friedrich wird sich am Kreis wieder als Option zur Verfügung stellen. „Die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt zwischen 1. und 2. Mannschaft ist wirklich gut“, lobt Esteves die Zusammenarbeit mit Reserve-Trainer Christian Weiner.
