
Männer, Oberliga:
TSG Münster II – TuS Holzheim 38:22 (17:13)
Die einzige gute Nachricht für die Oberliga-Mannschaft des TuS Holzheim war am Auswärtsspieltag bei der TSG Münster II die, dass die Ardecker trotz des Debakels in Kelkheim weiterhin auf Tabellenplatz zwei stehen. Weil die HSG Linden gegen die TG Rüsselsheim überraschend leer ausging, hat der Status quo von vor den ersten Spielen nach der Osterpause weiterhin Bestand. An der Spitze hingegen enteilt die HSG Dotzheim/Schierstein immer mehr und steht vor dem Aufstieg in die Regionalliga.
Ansonsten war es für die Rot-Schwarzen ein vollkommen gebrauchter Tag, den sie im Taunus erwischten. Neben dem Auswärtsspiel in Oberursel im Dezember war es die mit Abstand schlechteste Leistung in dieser ansonsten doch so guten Saison. Wie verwandelt gegenüber den Partien seit Jahresbeginn trat die Mannschaft von Dominik auf. Nichts erinnerte an die Siegesserie vor den spielfreien Wochen. „Das war kein Oberliga-Niveau, was wir heute gezeigt haben. Ich hoffe, die Niederlage sitzt bei der Mannschaft ähnlich tief wie bei mir und sie zeigt nächste Woche eine Reaktion.“, war Trainer Dominik Jung nach der 22:38-Abfuhr bitter enttäuscht.
In den ersten Minuten setzte Torwart Ben Fischer in der Eichendorffhalle, seiner ehemaligen Heimat zur Münsterer A-Jugend-Bundesliga-Zeiten, noch ein paar Akzente, konnte hinter der ungewohnt schwachen Abwehr seine anfängliche Leistung aber auch nicht aufrechterhalten, sodass das Torhüter-Duell wie auch alle anderen Vergleiche an Münster ging. Der TuS trat mutlos und nicht als Einheit auf. Das machte sich in der Deckung bemerkbar, die der Trainer in dieser Saison schon so häufig über den grünen Klee lobte. Diesmal gab’s deutliche, kritische Worte: „Wir haben von der ersten bis zur letzten Minute desaströs verteidigt.“ Im Angriff sah’s nicht viel besser aus. 20 Minuten lang hielt der Tabellenzweite den Anschluss (8:10), dann begann das Einzug zu halten, was Jung am Ende in aller Deutlichkeit kritisierte. Nach dem 12:17-Rückstand rappelte sich der TuS zu Beginn der zweiten Hälfte noch einmal auf (17:20, 39.). Der anschließende 2:12-Lauf tat weh und glich beim TuS einem kollektiven Versagen. Jung: „Kein Spieler erreichte bei uns seine Form. Wir wurden vorgeführt und von den Münsterer Zuschauern belächelt. Das tut weh.“
Münster II: Albat, Bergen – Wäse, Sorhagen, Bröscher (2), S. Kilp (3), Molzahn (2), J. Herr (3), Gonzalez Borja (8), N. Herr (1), F. Kilp, Winzer Manso (2), Lodders (4), Kausch (3), Löw (7/3), Mauch (3).
Holzheim: B. Fischer, K. Fischer, Krohn – Moos, Langenau (5/2), Chodykin (1), L. Fischer (5), Giebenhain (4), Waldforst, Bulut (4), Schenk (1), Jemixe (1), Bährens (1).
Schiedsrichter: Tobias Haas / Jens Reinhardt (HSG Rodenstein / TV Groß-Zimmern).
Zeitstrafen: 0:1.
Siebenmeter: 3/3:2/2.
Zuschauer: 120.
Männer, Bezirksoberliga:
TSG Münster III - TuS Holzheim 28:29 (10:16)
Zum zweiten Mal in dieser Saison hat Holzheims Reserve die Drittvertretung der TSG Münster geschlagen und somit zwei ganz wichtige Punkte im Kampf um den Klassenverbleib eingetütet. „Die Mannschaft wollte den Sieg um jeden Preis. Das war die beste Leistung in dieser Saison. So konstant haben wir über 60 Minuten hinweg noch nicht gespielt“, sagte Trainer Johannes Schuster. Für ihn war es als Übungsleiter der erste Sieg in der Kelkheimer Eichendorffhalle überhaupt. Hoffnungen darauf keimten trotz des Fehlens von Jan-Erik Wolfgram, Tim Koch und Dominik Lazzaro von Anfang an auf. Holzheim pushte sich nach jeder gelungenen Aktion, und davon gab es einige. Die aggressive Verteidigung vor dem starken Joel Steckel im Tor stand ihren Mann und im Angriff spielten die Gäste geduldig mit der richtigen Lösung in der Hinterhand. „Nur zehn Gegentore in der ersten Halbzeit gegen eine so gut ausgebildete Mannschaft wie Münster es ist, zu kassieren, ist bemerkenswert“, kommentierte Schuster die 16:10-Führung nach 30 Minuten. Auch die TSG-Umstellung in der Deckung auf eine 5:1-Variante störte den TuS nicht.
Die Holzheimer wussten, dass der ewige Dauerkonkurrent noch einmal alles in die Waagschale werfen wird. Auch auf die verbissenen Bemühungen zurück ins Spiel zu finden, hatten die Ballwerfer von der Aar immer die passende Antwort parat. „Wir haben um jeden Millimeter gekämpft“, war Schuster hellauf begeistert vom Einsatz. Linkshänder Elias Ohl war mit sechs Toren als bester Holzheimer Schütze besonders gut in Schuss. In den letzten zehn Minuten ging’s nicht nur um Kraftreserven, sondern auch um Nervenstärke. Viermal schaffte Münster den Anschluss, aber Holzheim blieb cool. Leon Bühlers Tor aus dem Nullwinkel von Linksaußen stellte den Auswärtserfolg sicher.
Holzheim: Lotz, Steckel – Ohl (6), N. Wolfgram (4), Mittler (2), Hölzer (2), Heep (2), Grünewald, Höhn (3/3), Jakobi (2), Bühler (4), Friedrich (4).
Frauen, Bezirksoberliga:
TuS Holzheim – TSG Oberursel 26:29 (15:18)
Holzheims Frauen beendeten ihr letztes Saison-Heimspiel mit einer Niederlage, weil sie sich in den entscheidenden Phasen zu viele technische Fehler leisteten. Der TuS begann konzentriert, und Anna Helfrich führte gut durch den Angriff mit den richtigen Spielzügen. Ab der 20. Minute verloren die Gastgeber durch zu viele Patzer den Faden, sodass sie mit einem 15:18-Rückstand in die Pause gingen.
Der Beginn der zweiten Halbzeit war extrem zerfahren, obwohl Trainer Jens Steckel in der Kabine einen klaren Plan ausgegeben hatte. Nach fünf Minuten fand Holzheim wieder zu seinem Spiel. Lisa Armborst im Tor hielt ihren Kasten sauber und Treffer um Treffer baute man den Rückstand. „Leider haben wir uns für den Kampf nicht belohnt“, kommentierte Steckel.
Holzheim: Armborst, Hühn – Reusch, Lazzaro, Fudickar (1), Fetter (1), Hies, Mann (5), Trübenbach (7/1), Püst (3), Beul, Korn, Stein, Helfrich (2), Würz (7).

Debakel in Kelkheim tut richtig weh
Spielberichte vom Wochenende
Männer, Oberliga:
TSG Münster II – TuS Holzheim 38:22 (17:13)
Die einzige gute Nachricht für die Oberliga-Mannschaft des TuS Holzheim war am Auswärtsspieltag bei der TSG Münster II die, dass die Ardecker trotz des Debakels in Kelkheim weiterhin auf Tabellenplatz zwei stehen. Weil die HSG Linden gegen die TG Rüsselsheim überraschend leer ausging, hat der Status quo von vor den ersten Spielen nach der Osterpause weiterhin Bestand. An der Spitze hingegen enteilt die HSG Dotzheim/Schierstein immer mehr und steht vor dem Aufstieg in die Regionalliga.
Ansonsten war es für die Rot-Schwarzen ein vollkommen gebrauchter Tag, den sie im Taunus erwischten. Neben dem Auswärtsspiel in Oberursel im Dezember war es die mit Abstand schlechteste Leistung in dieser ansonsten doch so guten Saison. Wie verwandelt gegenüber den Partien seit Jahresbeginn trat die Mannschaft von Dominik auf. Nichts erinnerte an die Siegesserie vor den spielfreien Wochen. „Das war kein Oberliga-Niveau, was wir heute gezeigt haben. Ich hoffe, die Niederlage sitzt bei der Mannschaft ähnlich tief wie bei mir und sie zeigt nächste Woche eine Reaktion.“, war Trainer Dominik Jung nach der 22:38-Abfuhr bitter enttäuscht.
In den ersten Minuten setzte Torwart Ben Fischer in der Eichendorffhalle, seiner ehemaligen Heimat zur Münsterer A-Jugend-Bundesliga-Zeiten, noch ein paar Akzente, konnte hinter der ungewohnt schwachen Abwehr seine anfängliche Leistung aber auch nicht aufrechterhalten, sodass das Torhüter-Duell wie auch alle anderen Vergleiche an Münster ging. Der TuS trat mutlos und nicht als Einheit auf. Das machte sich in der Deckung bemerkbar, die der Trainer in dieser Saison schon so häufig über den grünen Klee lobte. Diesmal gab’s deutliche, kritische Worte: „Wir haben von der ersten bis zur letzten Minute desaströs verteidigt.“ Im Angriff sah’s nicht viel besser aus. 20 Minuten lang hielt der Tabellenzweite den Anschluss (8:10), dann begann das Einzug zu halten, was Jung am Ende in aller Deutlichkeit kritisierte. Nach dem 12:17-Rückstand rappelte sich der TuS zu Beginn der zweiten Hälfte noch einmal auf (17:20, 39.). Der anschließende 2:12-Lauf tat weh und glich beim TuS einem kollektiven Versagen. Jung: „Kein Spieler erreichte bei uns seine Form. Wir wurden vorgeführt und von den Münsterer Zuschauern belächelt. Das tut weh.“
Münster II: Albat, Bergen – Wäse, Sorhagen, Bröscher (2), S. Kilp (3), Molzahn (2), J. Herr (3), Gonzalez Borja (8), N. Herr (1), F. Kilp, Winzer Manso (2), Lodders (4), Kausch (3), Löw (7/3), Mauch (3).
Holzheim: B. Fischer, K. Fischer, Krohn – Moos, Langenau (5/2), Chodykin (1), L. Fischer (5), Giebenhain (4), Waldforst, Bulut (4), Schenk (1), Jemixe (1), Bährens (1).
Schiedsrichter: Tobias Haas / Jens Reinhardt (HSG Rodenstein / TV Groß-Zimmern).
Zeitstrafen: 0:1.
Siebenmeter: 3/3:2/2.
Zuschauer: 120.
Männer, Bezirksoberliga:
TSG Münster III - TuS Holzheim 28:29 (10:16)
Zum zweiten Mal in dieser Saison hat Holzheims Reserve die Drittvertretung der TSG Münster geschlagen und somit zwei ganz wichtige Punkte im Kampf um den Klassenverbleib eingetütet. „Die Mannschaft wollte den Sieg um jeden Preis. Das war die beste Leistung in dieser Saison. So konstant haben wir über 60 Minuten hinweg noch nicht gespielt“, sagte Trainer Johannes Schuster. Für ihn war es als Übungsleiter der erste Sieg in der Kelkheimer Eichendorffhalle überhaupt. Hoffnungen darauf keimten trotz des Fehlens von Jan-Erik Wolfgram, Tim Koch und Dominik Lazzaro von Anfang an auf. Holzheim pushte sich nach jeder gelungenen Aktion, und davon gab es einige. Die aggressive Verteidigung vor dem starken Joel Steckel im Tor stand ihren Mann und im Angriff spielten die Gäste geduldig mit der richtigen Lösung in der Hinterhand. „Nur zehn Gegentore in der ersten Halbzeit gegen eine so gut ausgebildete Mannschaft wie Münster es ist, zu kassieren, ist bemerkenswert“, kommentierte Schuster die 16:10-Führung nach 30 Minuten. Auch die TSG-Umstellung in der Deckung auf eine 5:1-Variante störte den TuS nicht.
Die Holzheimer wussten, dass der ewige Dauerkonkurrent noch einmal alles in die Waagschale werfen wird. Auch auf die verbissenen Bemühungen zurück ins Spiel zu finden, hatten die Ballwerfer von der Aar immer die passende Antwort parat. „Wir haben um jeden Millimeter gekämpft“, war Schuster hellauf begeistert vom Einsatz. Linkshänder Elias Ohl war mit sechs Toren als bester Holzheimer Schütze besonders gut in Schuss. In den letzten zehn Minuten ging’s nicht nur um Kraftreserven, sondern auch um Nervenstärke. Viermal schaffte Münster den Anschluss, aber Holzheim blieb cool. Leon Bühlers Tor aus dem Nullwinkel von Linksaußen stellte den Auswärtserfolg sicher.
Holzheim: Lotz, Steckel – Ohl (6), N. Wolfgram (4), Mittler (2), Hölzer (2), Heep (2), Grünewald, Höhn (3/3), Jakobi (2), Bühler (4), Friedrich (4).
Frauen, Bezirksoberliga:
TuS Holzheim – TSG Oberursel 26:29 (15:18)
Holzheims Frauen beendeten ihr letztes Saison-Heimspiel mit einer Niederlage, weil sie sich in den entscheidenden Phasen zu viele technische Fehler leisteten. Der TuS begann konzentriert, und Anna Helfrich führte gut durch den Angriff mit den richtigen Spielzügen. Ab der 20. Minute verloren die Gastgeber durch zu viele Patzer den Faden, sodass sie mit einem 15:18-Rückstand in die Pause gingen.
Der Beginn der zweiten Halbzeit war extrem zerfahren, obwohl Trainer Jens Steckel in der Kabine einen klaren Plan ausgegeben hatte. Nach fünf Minuten fand Holzheim wieder zu seinem Spiel. Lisa Armborst im Tor hielt ihren Kasten sauber und Treffer um Treffer baute man den Rückstand. „Leider haben wir uns für den Kampf nicht belohnt“, kommentierte Steckel.
Holzheim: Armborst, Hühn – Reusch, Lazzaro, Fudickar (1), Fetter (1), Hies, Mann (5), Trübenbach (7/1), Püst (3), Beul, Korn, Stein, Helfrich (2), Würz (7).
