
Männer, Oberliga:
TG Rüsselsheim - TuS Holzheim 19:33 (6:16)
Der TuS Holzheim ist in der Handball-Oberliga Hessen Mitte in diesen Wochen kaum zu schlagen. Der Tabellenzweite HSG Linden wurde beim Heimsieg beherrscht, und mit der TG Rüsselsheim versuchte sich jetzt die dritte Mannschaft nacheinander, die um den Klassenverbleib kämpft, daran, die Siegesserie der Ardecker zu stoppen. Ohne Erfolg. Genauso wie der TSV Griedel und die HSG Goldstein/Schwanheim hatte auch der Aufsteiger keine Chance. „Wir haben mit beiden Abwehrvarianten sehr gut gestanden“, sagte Trainer Dominik Jung. Sowohl in der 6:0- als auch in der 5:1-Formation mit dem starken Paul Bährens auf der vorgezogenen Position als Störfaktor für den Rüsselsheimer Spielaufbau hielten die Ardecker die Schotten dicht. Vor allem in der ersten Halbzeit harmonierte die Hintermannschaft blendend. Sieben Gegentore in 30 Minuten sind im modernen Handball ein Ausnahmewert. Am Ende waren es 19 in 60 Minuten - der beste Gegentorschnitt der Liga wurde noch einmal auf jetzt etwas über 25 reduziert.
Aus dieser Abwehr heraus griff der TuS mit hohem Tempo und Zielstrebigkeit an. Nichts war davon zu erkennen, dass viele Spieler derzeit angeschlagen sind und das Training darunter litt. Beispiel Kreisläuferposition: Moritz Reusch wird Ende des Monats am Knie operiert, der etatmäßige Stammspieler auf dieser Position Laurin Moos ist ebenfalls angeschlagen und wirkte nur rund eine Viertelstunde mit. Stattdessen setzte Jung erfolgreich auf den vierten Rückraumspieler. Nur bei den Siebenmetern hatten die Gäste Probleme. Zwei von sieben Versuchen landeten im Tor. Nach reihenweise Fehlversuchen versuchte sich selbst Kapitän Simon Giebenhain, der normalerweise mit dem Werfen von Siebenmetern herzlich wenig zu tun hat. Statistische Randnotiz: Er versuchte sich erstmals seit B-Jugend-Zeiten im Jahr 2012 wieder von der Linie aus und traf.
Am dritten Tabellenplätzen und den Abständen nach oben hat sich nichts verändert, weil auch die HSG Dotzheim/Schierstein und die HSG Linden ihre Spiele für sich entschieden.
Rüsselsheim: Schulze, Bernotek – Wetz, Eberbach (2/1), Hölpert (1), Meierhöfer (5), Metz (3), Knezovic (1), Porz (2), Schmidt, Leim (1/1), Wykypiel (2/1), Wojtyniak, Kopecki.
Holzheim: B. Fischer, K. Fischer (1), Krohn – Moos (3/1), Chodykin (3), Horn (6), L. Fischer (3), Giebenhain (2/1), Waldforst (2), Bulut (4), Schenk (5), Jemixe (2), Bährens (2).
Schiedsrichter: Hendrik Glaab / Jens Rudert (TV Großwallstadt / HSG Hörstein/Michelbach).
Zeitstrafen: 6:2.
Siebenmeter: 4/3 : 7/2.
Männer, Bezirksoberliga:
ESG Niederhofheim/Sulzbach – TuS Holzheim II 36:30 (18:17)
„Wir wussten, dass es schwer wird, hatten aber nichts zu verlieren haben und sind somit mit freiem Kopf in die Partie gegangen“, erklärte TuS-Trainer Johannes Schuster die Ausgangslage beim Tabellendritten. „Wir haben eine super Anfangsphase gespielt“, resümierte Schuster trotz der Niederlage zufrieden. Der Gastgeber verzichtete wie man’s teilweise aus dem Profibereich kennt auf einen Kreisläufer und stärkte somit den Rückraum mit einem vierten Mann. „Das habe ich so in der Bezirksoberliga auch noch nicht gesehen. Das hat Niederhofheim gut gemacht. Wir haben es stellenweise auch gut verteidigt“, führte Schuster seine Analyse fort. Felix Watkowiak war mit seiner Stärke im Eins-gegen-eins der auffälligste Spieler auf der Platte. „Wir haben ihn nicht in den Griff bekommen. Er konnte schalten und walten, wie er wollte“, ärgerte sich Schuster. Bis zum Zwischenstand von 14:11 machte die Schuster-Sieben einen ordentlichen Eindruck, ließ sich jedoch kurz vor Ende der ersten Hälfte etwas abkochen.
Nach Wiederanpfiff lief bei den Gästen wenig zusammen – drei Ballverluste und somit einfache Gegentore für die ESG. Zwar versuchte Holzheim immer wieder aufzuschließen, was aber nicht mehr gelang. „Niederhofheim hat das taktisch clever gemacht. Nun müssen wir uns auf das nächste Spiel konzentrieren und die richtigen Schlüsse aus dem Spiel ziehen“, blickte Schuster auf den kommenden Spieltag. Dann trifft der TuS Holzheim auf die HSG Neuenhain/Altenhain, die sich auf dem fünften Tabellenplatz befindet, bevor es anschließend in die wohlverdiente Osterpause geht, um die Kräfte wieder aufzufrischen.
Holzheim: Lotz, Steckel – N. Wolfgram (1/2), Doll, Mittler (3), Schneider, Schnatz (1), Lazzaro (5), Heep (1), Wöltche (2), Höhn (3/8), Jakobi (2), J.-E. Wolfgram, Bühler (5), Friedrich (1).

TuS dominiert auch in Rüsselsheim
Spielberichte vom Wochenende
Männer, Oberliga:
TG Rüsselsheim - TuS Holzheim 19:33 (6:16)
Der TuS Holzheim ist in der Handball-Oberliga Hessen Mitte in diesen Wochen kaum zu schlagen. Der Tabellenzweite HSG Linden wurde beim Heimsieg beherrscht, und mit der TG Rüsselsheim versuchte sich jetzt die dritte Mannschaft nacheinander, die um den Klassenverbleib kämpft, daran, die Siegesserie der Ardecker zu stoppen. Ohne Erfolg. Genauso wie der TSV Griedel und die HSG Goldstein/Schwanheim hatte auch der Aufsteiger keine Chance. „Wir haben mit beiden Abwehrvarianten sehr gut gestanden“, sagte Trainer Dominik Jung. Sowohl in der 6:0- als auch in der 5:1-Formation mit dem starken Paul Bährens auf der vorgezogenen Position als Störfaktor für den Rüsselsheimer Spielaufbau hielten die Ardecker die Schotten dicht. Vor allem in der ersten Halbzeit harmonierte die Hintermannschaft blendend. Sieben Gegentore in 30 Minuten sind im modernen Handball ein Ausnahmewert. Am Ende waren es 19 in 60 Minuten - der beste Gegentorschnitt der Liga wurde noch einmal auf jetzt etwas über 25 reduziert.
Aus dieser Abwehr heraus griff der TuS mit hohem Tempo und Zielstrebigkeit an. Nichts war davon zu erkennen, dass viele Spieler derzeit angeschlagen sind und das Training darunter litt. Beispiel Kreisläuferposition: Moritz Reusch wird Ende des Monats am Knie operiert, der etatmäßige Stammspieler auf dieser Position Laurin Moos ist ebenfalls angeschlagen und wirkte nur rund eine Viertelstunde mit. Stattdessen setzte Jung erfolgreich auf den vierten Rückraumspieler. Nur bei den Siebenmetern hatten die Gäste Probleme. Zwei von sieben Versuchen landeten im Tor. Nach reihenweise Fehlversuchen versuchte sich selbst Kapitän Simon Giebenhain, der normalerweise mit dem Werfen von Siebenmetern herzlich wenig zu tun hat. Statistische Randnotiz: Er versuchte sich erstmals seit B-Jugend-Zeiten im Jahr 2012 wieder von der Linie aus und traf.
Am dritten Tabellenplätzen und den Abständen nach oben hat sich nichts verändert, weil auch die HSG Dotzheim/Schierstein und die HSG Linden ihre Spiele für sich entschieden.
Rüsselsheim: Schulze, Bernotek – Wetz, Eberbach (2/1), Hölpert (1), Meierhöfer (5), Metz (3), Knezovic (1), Porz (2), Schmidt, Leim (1/1), Wykypiel (2/1), Wojtyniak, Kopecki.
Holzheim: B. Fischer, K. Fischer (1), Krohn – Moos (3/1), Chodykin (3), Horn (6), L. Fischer (3), Giebenhain (2/1), Waldforst (2), Bulut (4), Schenk (5), Jemixe (2), Bährens (2).
Schiedsrichter: Hendrik Glaab / Jens Rudert (TV Großwallstadt / HSG Hörstein/Michelbach).
Zeitstrafen: 6:2.
Siebenmeter: 4/3 : 7/2.
Männer, Bezirksoberliga:
ESG Niederhofheim/Sulzbach – TuS Holzheim II 36:30 (18:17)
„Wir wussten, dass es schwer wird, hatten aber nichts zu verlieren haben und sind somit mit freiem Kopf in die Partie gegangen“, erklärte TuS-Trainer Johannes Schuster die Ausgangslage beim Tabellendritten. „Wir haben eine super Anfangsphase gespielt“, resümierte Schuster trotz der Niederlage zufrieden. Der Gastgeber verzichtete wie man’s teilweise aus dem Profibereich kennt auf einen Kreisläufer und stärkte somit den Rückraum mit einem vierten Mann. „Das habe ich so in der Bezirksoberliga auch noch nicht gesehen. Das hat Niederhofheim gut gemacht. Wir haben es stellenweise auch gut verteidigt“, führte Schuster seine Analyse fort. Felix Watkowiak war mit seiner Stärke im Eins-gegen-eins der auffälligste Spieler auf der Platte. „Wir haben ihn nicht in den Griff bekommen. Er konnte schalten und walten, wie er wollte“, ärgerte sich Schuster. Bis zum Zwischenstand von 14:11 machte die Schuster-Sieben einen ordentlichen Eindruck, ließ sich jedoch kurz vor Ende der ersten Hälfte etwas abkochen.
Nach Wiederanpfiff lief bei den Gästen wenig zusammen – drei Ballverluste und somit einfache Gegentore für die ESG. Zwar versuchte Holzheim immer wieder aufzuschließen, was aber nicht mehr gelang. „Niederhofheim hat das taktisch clever gemacht. Nun müssen wir uns auf das nächste Spiel konzentrieren und die richtigen Schlüsse aus dem Spiel ziehen“, blickte Schuster auf den kommenden Spieltag. Dann trifft der TuS Holzheim auf die HSG Neuenhain/Altenhain, die sich auf dem fünften Tabellenplatz befindet, bevor es anschließend in die wohlverdiente Osterpause geht, um die Kräfte wieder aufzufrischen.
Holzheim: Lotz, Steckel – N. Wolfgram (1/2), Doll, Mittler (3), Schneider, Schnatz (1), Lazzaro (5), Heep (1), Wöltche (2), Höhn (3/8), Jakobi (2), J.-E. Wolfgram, Bühler (5), Friedrich (1).
