
Männer, Oberliga:
TSV Griedel – TuS Holzheim 22:36 (11:17)
Einmal mehr war’s deutlich, wie der TuS Holzheim in seinem Oberliga-Auswärtsspiel den TSV Griedel besiegte. Wie schon zweimal im Holzheimer Aufstiegsjahr und im Hinrundenspiel dominierten die Ardecker das Kräftemessen mit den Wetterauern. Der 36:22-Endstand war der bislang höchste Sieg in dieser Saison. Basis hierfür war, dass die nach Zahlen beste Abwehr der Liga (25 Gegentore im Schnitt pro Begegnung) auch in Butzbach wieder Beton anrührte. Im nächsten Schritt fanden die Ardecker gut ins Tempospiel, was viele einfache Tore ermöglichte. Die fünfminütige Findungsphase endete mit dem ersten Holzheimer Tor durch Maximilian Schenk. Damit war der Bann im Angriff gebrochen. Bis zum 10:12-Zwischenstand nach 20 Minuten blieben die Gastgeber in Reichweite. Die 6:1-Serie des TuS bis zur Pause gab die Richtung für Durchgang Nummer zwei vor. „Wir haben Griedel überlaufen, sind 60 Minuten lang agil und konsequent geblieben“, sagte Trainer Dominik Jung. Ihm gefiel, dass seine Mannschaft nicht nachließ und torhungrig ihr Level hochhielt. Am Ende trugen sich alle elf Feldspieler in die Torschützenliste ein. Am häufigsten erfolgreich war Lukas Fischer im linken Rückraum, der sieben Treffer verbuchte. In der Abwehr zeigte sich der Tabellendritte gut auf Constantin Jantos und Thomas Grassl eingestellt. Die beiden Griedeler Haupttorschützen waren nicht in der Lage Akzente zu setzen. Sie trafen zusammen aus dem Feld heraus nur dreimal. Da ist der TSV andere Werte gewohnt.
Griedel: Krüger, Pajung – Potschka (2), Vogel (2), Kipp (2), Dörsam, Jantos (3/2), Brunz (1), Kuhl (1), J. Schepp (1), Grassl (2), Grosso (3), Krzeczek (1), M. Schepp (4).
Holzheim: B. Fischer, K. Fischer – Moos (4/3), Langenau (2), Chodykin (3), Horn (2), Reusch (4), L. Fischer (7), Giebenhain (4), Waldforst (1), Bulut (3), Schenk (5), Bährens (1).
Schiedsrichter: Marius Neumann / Johannes Zang (HSG Hörstein/Michelbach / TV Kirchzell).
Siebenmeter: 5/2:4/3.
Zeitstrafen: 2:2.
Männer, Bezirksoberliga:
HSG Eschhofen/Steeden – TuS Holzheim II 36:31 (19:16)
Für Holzheims Zweitvertretung spitzt sich die Lage im Abstiegskampf der Bezirksoberliga weiter zu. In der rappelvollen Eschhofener Sporthalle mussten sich die Rot-Schwarzen mit 31:36 geschlagen geben und stehen jetzt mit 14 Pluspunkten auf Tabellenplatz 10. „Die Situation ist schwierig, aber wir werden da gemeinsam herauskommen. Wir müssen positiv bleiben“, sagte Trainer Johannes Schuster. Positiv verliefen die ersten Minuten für die Gäste, die direkt dank guter Abwehrarbeit und klaren Angriffsaktionen mit 4:1 in Führung gingen. Aber das sollte sich ändern. Der TuS verlor im Laufe der ersten Halbzeit den Zugriff und kassierte immer wieder Gegentore aus dem Rückraum durch Jan Albrecht und den Ex-Holzheimer Davin Nink. Der anfängliche Vorteil ging verloren, die Gastgeber lagen nach 30 Minuten mit 19:16 in Front. Tom Mittler brachte seine Farben nach Wiederbeginn zum 20:21 heran, ehe man in Unterzahl wieder den Anschluss verlor (21:25). Die Schuster-Sieben stemmte sich gegen die Niederlage und schien das Momentum wieder auf ihrer Seite zu haben, als zweimal Nils Wolfgram und Leon Bühler in Folge trafen. Sie egalisierten das Ergebnis zum 30:30 (54.). Ein kläglicher Ballverlust im Spielaufbau schmerzte besonders, obendrein fehlte in der Endphase auch die Disziplin. Nach Zeitstrafen gegen Lennart Jakobi, Nils Wolfgram und Leon Bühler stand Holzheim kurz vor Schluss zeitweise nur noch mit drei Feldspielern auf der Platte. In dieser Konstellation war nichts mehr auszurichten. Auch fünf großartige Paraden in der Crunchtime von Alexander Linke bei seinem Comeback im Tor konnten an der Niederlage nichts ändern.
Holzheim: Linke, Steckel – Ohl (3), N. Wolfgram (7/3), Mittler (4), Hölzer (2), Schneider, Lazzaro (5), Schnatz (1), Heep, Wöltche (1), Höhn (1), Jakobi (2), Bühler (5), Friedrich.
Frauen, Bezirksoberliga:
TuS Holzheim – FTG Frankfurt 31:16 (18:9)
Gegen den Tabellenletzten FTG Frankfurt haben die Holzheimer Frauen in der Bezirksoberliga einen dominanten Sieg gelandet. Aus einer starken Abwehr heraus gaben die Gastgeberinnen immer wieder durch Tempogegenstöße zum Erfolg, und von dem, was durch die Deckung hindurch aufs Tor kam, fischte die bärenstarke Johanna Hühn einiges weg. Das Angriffsspiel präsentierte sich durch die gute Führung durch Anna Helfrich sehr variabel. Häufig führten sehenswert vorgetragene Spielzüge zu Toren. „An diesem völlig verdienten Sieg hatten alle Spielerinnen ihren Anteil, alle kamen zum Einsatz. Mit den zwei Punkten haben wir einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht“, sagte Trainer Jens Steckel.

Licht und Schatten für die Holzheimer Aktiventeams
Spielberichte vom Wochenende
Männer, Oberliga:
TSV Griedel – TuS Holzheim 22:36 (11:17)
Einmal mehr war’s deutlich, wie der TuS Holzheim in seinem Oberliga-Auswärtsspiel den TSV Griedel besiegte. Wie schon zweimal im Holzheimer Aufstiegsjahr und im Hinrundenspiel dominierten die Ardecker das Kräftemessen mit den Wetterauern. Der 36:22-Endstand war der bislang höchste Sieg in dieser Saison. Basis hierfür war, dass die nach Zahlen beste Abwehr der Liga (25 Gegentore im Schnitt pro Begegnung) auch in Butzbach wieder Beton anrührte. Im nächsten Schritt fanden die Ardecker gut ins Tempospiel, was viele einfache Tore ermöglichte. Die fünfminütige Findungsphase endete mit dem ersten Holzheimer Tor durch Maximilian Schenk. Damit war der Bann im Angriff gebrochen. Bis zum 10:12-Zwischenstand nach 20 Minuten blieben die Gastgeber in Reichweite. Die 6:1-Serie des TuS bis zur Pause gab die Richtung für Durchgang Nummer zwei vor. „Wir haben Griedel überlaufen, sind 60 Minuten lang agil und konsequent geblieben“, sagte Trainer Dominik Jung. Ihm gefiel, dass seine Mannschaft nicht nachließ und torhungrig ihr Level hochhielt. Am Ende trugen sich alle elf Feldspieler in die Torschützenliste ein. Am häufigsten erfolgreich war Lukas Fischer im linken Rückraum, der sieben Treffer verbuchte. In der Abwehr zeigte sich der Tabellendritte gut auf Constantin Jantos und Thomas Grassl eingestellt. Die beiden Griedeler Haupttorschützen waren nicht in der Lage Akzente zu setzen. Sie trafen zusammen aus dem Feld heraus nur dreimal. Da ist der TSV andere Werte gewohnt.
Griedel: Krüger, Pajung – Potschka (2), Vogel (2), Kipp (2), Dörsam, Jantos (3/2), Brunz (1), Kuhl (1), J. Schepp (1), Grassl (2), Grosso (3), Krzeczek (1), M. Schepp (4).
Holzheim: B. Fischer, K. Fischer – Moos (4/3), Langenau (2), Chodykin (3), Horn (2), Reusch (4), L. Fischer (7), Giebenhain (4), Waldforst (1), Bulut (3), Schenk (5), Bährens (1).
Schiedsrichter: Marius Neumann / Johannes Zang (HSG Hörstein/Michelbach / TV Kirchzell).
Siebenmeter: 5/2:4/3.
Zeitstrafen: 2:2.
Männer, Bezirksoberliga:
HSG Eschhofen/Steeden – TuS Holzheim II 36:31 (19:16)
Für Holzheims Zweitvertretung spitzt sich die Lage im Abstiegskampf der Bezirksoberliga weiter zu. In der rappelvollen Eschhofener Sporthalle mussten sich die Rot-Schwarzen mit 31:36 geschlagen geben und stehen jetzt mit 14 Pluspunkten auf Tabellenplatz 10. „Die Situation ist schwierig, aber wir werden da gemeinsam herauskommen. Wir müssen positiv bleiben“, sagte Trainer Johannes Schuster. Positiv verliefen die ersten Minuten für die Gäste, die direkt dank guter Abwehrarbeit und klaren Angriffsaktionen mit 4:1 in Führung gingen. Aber das sollte sich ändern. Der TuS verlor im Laufe der ersten Halbzeit den Zugriff und kassierte immer wieder Gegentore aus dem Rückraum durch Jan Albrecht und den Ex-Holzheimer Davin Nink. Der anfängliche Vorteil ging verloren, die Gastgeber lagen nach 30 Minuten mit 19:16 in Front. Tom Mittler brachte seine Farben nach Wiederbeginn zum 20:21 heran, ehe man in Unterzahl wieder den Anschluss verlor (21:25). Die Schuster-Sieben stemmte sich gegen die Niederlage und schien das Momentum wieder auf ihrer Seite zu haben, als zweimal Nils Wolfgram und Leon Bühler in Folge trafen. Sie egalisierten das Ergebnis zum 30:30 (54.). Ein kläglicher Ballverlust im Spielaufbau schmerzte besonders, obendrein fehlte in der Endphase auch die Disziplin. Nach Zeitstrafen gegen Lennart Jakobi, Nils Wolfgram und Leon Bühler stand Holzheim kurz vor Schluss zeitweise nur noch mit drei Feldspielern auf der Platte. In dieser Konstellation war nichts mehr auszurichten. Auch fünf großartige Paraden in der Crunchtime von Alexander Linke bei seinem Comeback im Tor konnten an der Niederlage nichts ändern.
Holzheim: Linke, Steckel – Ohl (3), N. Wolfgram (7/3), Mittler (4), Hölzer (2), Schneider, Lazzaro (5), Schnatz (1), Heep, Wöltche (1), Höhn (1), Jakobi (2), Bühler (5), Friedrich.
Frauen, Bezirksoberliga:
TuS Holzheim – FTG Frankfurt 31:16 (18:9)
Gegen den Tabellenletzten FTG Frankfurt haben die Holzheimer Frauen in der Bezirksoberliga einen dominanten Sieg gelandet. Aus einer starken Abwehr heraus gaben die Gastgeberinnen immer wieder durch Tempogegenstöße zum Erfolg, und von dem, was durch die Deckung hindurch aufs Tor kam, fischte die bärenstarke Johanna Hühn einiges weg. Das Angriffsspiel präsentierte sich durch die gute Führung durch Anna Helfrich sehr variabel. Häufig führten sehenswert vorgetragene Spielzüge zu Toren. „An diesem völlig verdienten Sieg hatten alle Spielerinnen ihren Anteil, alle kamen zum Einsatz. Mit den zwei Punkten haben wir einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht“, sagte Trainer Jens Steckel.
