
Männer, Oberliga:
TuS Holzheim – HSG Goldstein/Schwanheim 41:31 (20:14)
Der erste Gedanke von Trainer Dominik Jung galt nach dem Spiel seinem jungen Spieler Moritz Reusch, der sich in der 21. Minute eine Knieverletzung zuzog, sodass die Partie für ihn beendet war. Ausgerechnet Moritz Reusch, der bereits im Hinrundenspiel nach einem Zusammenprall in der Abwehr passen musste. Die in diesem Jahr noch ungeschlagenen Hausherren ließen keine Zweifel aufkommen, wer das Spiel letztlich gewinnen würde. Bei den ersatzgeschwächten Gästen ragte in der ersten Hälfte lediglich Ex-Nationalspieler Steffen Fäth heraus, der die Hälfte der HSG-Treffer erzielte. Daneben stachen die beiden Torleute Ben Fischer (TuS) und Marijo Nadarevic (HSG) heraus, die eine Vielzahl toller Paraden zeigten. Bis zur 24. Minute (14:12) waren beide Teams noch auf Augenhöhe. Ein verworfener Siebenmeter von Steffen Fäth war dann das Signal für die Holzheimer, das Tempo zu erhöhen, während die Gäste vom Main merklich nachließen. „Das Tempospiel ist und bleibt unsere entscheidende Waffe. Es sind die leichten Tore, die wir brauchen“, sah Holzheims Trainer Jung darin den Vorteil für seine Truppe. Die zweite Halbzeit glich einer Kopie des ersten Durchgangs. Zunächst verlor Goldstein/Schwanheim seinen Top-Schützen Fäth in der 36. Minute mit einer Schulterverletzung. Seine Mitspieler hielten den Abstand bis zum 33:27 (49.) konstant, ehe die Kräfte nachließen. Dies war das Signal für den Endspurt der Rot-Schwarzen. In den letzten Minuten fielen so noch insgesamt elf Treffer zum 41:31 Endstand. „Wir haben ein solides Spiel gezeigt, auch wenn mir die Zahl der Gegentreffer letztlich zu hoch war“, bilanzierte Holzheims Trainer und ergänzte vorausschauend: „Unser Saisonziel bleibt es die Serie weiter auszubauen und am Ende unter den Top-Drei der Liga zu landen.“
Holzheim: B. Fischer, K. Fischer, Krohn - Reusch, Moos (8/1), Langenau (4/3), Chodykin (5), Horn (2), L. Fischer (6), Giebenhain (3), Waldforst (1), Bulut (4), Schenk (2), Jemixe (4), Bährens (2).
Goldstein/Schwanheim: Naderevic - Stade (6), Vrdoljak (5), Wagner (3), Schmitz, Novovic (2), Grünberg, Jankovic (3/2), Fäth (8), Heller (4/1), Schwer, Funtsch.
Schiedsrichter: Justus Freitag/Jonathan Will (HSG Hungen/Lich).
Zuschauer: 230.
Siebenmeter: 5/4:4/3.
Zeitstrafen: 0:3.
Männer, Bezirksoberliga:
TuS Holzheim – TG Eltville 34:25 (16:15)
Der Holzheimer Reserve ist im Heimspiel gegen die akut abstiegsgefährdete Mannschaft der TG Eltville (TuS-Trainer Johannes Schuster: „Ein Gegner, der nicht da unten reingehört“) ein Stein vom Herzen gefallen. Die Ardecker spürten nach den Niederlagen in den Vorwochen den Druck, der auf ihren Schultern lastet. Sie wollten und mussten die beiden Punkte in Diez behalten – da redete Trainer Schuster gar nicht um den heißen Brei herum. Mit dieser Devise ging der TuS mit offenem Visier in die Begegnung ging direkt mit 4:1 in Führung. Aus einer aggressiven Deckung heraus, trug man den Ball zielstrebig nach vorn, aber distanzieren konnte man die Rheingauer in der ersten Halbzeit nicht. Nach 30 Minuten stand es nur 16:15 für die Gastgeber. Die legten nach dem Kabinenbesuch mit verbessertem Positionsspiel und gnadenlosem Tempospiel wieder los. Zwischen den Pfosten gab Comebacker Alexander Linke seiner Abwehr mit Paraden Sicherheit, im Angriff lenkte Leon Bühler das Spiel. „Die Mannschaft hat sich einen Riesenlob verdient. In dieser schwierigen Situation hat sie die Aufgabe überragend gelöst“, so Schuster. Bis auf zehn Tore setzten sich die Gastgeber in der zweiten Halbzeit ab und hatten am Ende deutlich mit neun Bällen Vorsprung alles im Griff. Johannes Schuster ist sich sicher, dass dieser Sieg neue Kräfte und Zuversicht für die nächsten drei Auswärtsspiele freisetzt. „Auch da können wir punkten“, ist sich der TuS-Coach sicher.
Holzheim: Linke, Lotz – Ohl (2), N. Wolfgram (4/4), Koch (1), Mittler (5), Reusch (2), Wöltche (4), Jakobi (4), J.-E. Wolfgram (2/1), Bühler (6), Friedrich (4).

Ein Sieg mit Schmerzen
Spielberichte vom Wochenende
Männer, Oberliga:
TuS Holzheim – HSG Goldstein/Schwanheim 41:31 (20:14)
Der erste Gedanke von Trainer Dominik Jung galt nach dem Spiel seinem jungen Spieler Moritz Reusch, der sich in der 21. Minute eine Knieverletzung zuzog, sodass die Partie für ihn beendet war. Ausgerechnet Moritz Reusch, der bereits im Hinrundenspiel nach einem Zusammenprall in der Abwehr passen musste. Die in diesem Jahr noch ungeschlagenen Hausherren ließen keine Zweifel aufkommen, wer das Spiel letztlich gewinnen würde. Bei den ersatzgeschwächten Gästen ragte in der ersten Hälfte lediglich Ex-Nationalspieler Steffen Fäth heraus, der die Hälfte der HSG-Treffer erzielte. Daneben stachen die beiden Torleute Ben Fischer (TuS) und Marijo Nadarevic (HSG) heraus, die eine Vielzahl toller Paraden zeigten. Bis zur 24. Minute (14:12) waren beide Teams noch auf Augenhöhe. Ein verworfener Siebenmeter von Steffen Fäth war dann das Signal für die Holzheimer, das Tempo zu erhöhen, während die Gäste vom Main merklich nachließen. „Das Tempospiel ist und bleibt unsere entscheidende Waffe. Es sind die leichten Tore, die wir brauchen“, sah Holzheims Trainer Jung darin den Vorteil für seine Truppe. Die zweite Halbzeit glich einer Kopie des ersten Durchgangs. Zunächst verlor Goldstein/Schwanheim seinen Top-Schützen Fäth in der 36. Minute mit einer Schulterverletzung. Seine Mitspieler hielten den Abstand bis zum 33:27 (49.) konstant, ehe die Kräfte nachließen. Dies war das Signal für den Endspurt der Rot-Schwarzen. In den letzten Minuten fielen so noch insgesamt elf Treffer zum 41:31 Endstand. „Wir haben ein solides Spiel gezeigt, auch wenn mir die Zahl der Gegentreffer letztlich zu hoch war“, bilanzierte Holzheims Trainer und ergänzte vorausschauend: „Unser Saisonziel bleibt es die Serie weiter auszubauen und am Ende unter den Top-Drei der Liga zu landen.“
Holzheim: B. Fischer, K. Fischer, Krohn - Reusch, Moos (8/1), Langenau (4/3), Chodykin (5), Horn (2), L. Fischer (6), Giebenhain (3), Waldforst (1), Bulut (4), Schenk (2), Jemixe (4), Bährens (2).
Goldstein/Schwanheim: Naderevic - Stade (6), Vrdoljak (5), Wagner (3), Schmitz, Novovic (2), Grünberg, Jankovic (3/2), Fäth (8), Heller (4/1), Schwer, Funtsch.
Schiedsrichter: Justus Freitag/Jonathan Will (HSG Hungen/Lich).
Zuschauer: 230.
Siebenmeter: 5/4:4/3.
Zeitstrafen: 0:3.
Männer, Bezirksoberliga:
TuS Holzheim – TG Eltville 34:25 (16:15)
Der Holzheimer Reserve ist im Heimspiel gegen die akut abstiegsgefährdete Mannschaft der TG Eltville (TuS-Trainer Johannes Schuster: „Ein Gegner, der nicht da unten reingehört“) ein Stein vom Herzen gefallen. Die Ardecker spürten nach den Niederlagen in den Vorwochen den Druck, der auf ihren Schultern lastet. Sie wollten und mussten die beiden Punkte in Diez behalten – da redete Trainer Schuster gar nicht um den heißen Brei herum. Mit dieser Devise ging der TuS mit offenem Visier in die Begegnung ging direkt mit 4:1 in Führung. Aus einer aggressiven Deckung heraus, trug man den Ball zielstrebig nach vorn, aber distanzieren konnte man die Rheingauer in der ersten Halbzeit nicht. Nach 30 Minuten stand es nur 16:15 für die Gastgeber. Die legten nach dem Kabinenbesuch mit verbessertem Positionsspiel und gnadenlosem Tempospiel wieder los. Zwischen den Pfosten gab Comebacker Alexander Linke seiner Abwehr mit Paraden Sicherheit, im Angriff lenkte Leon Bühler das Spiel. „Die Mannschaft hat sich einen Riesenlob verdient. In dieser schwierigen Situation hat sie die Aufgabe überragend gelöst“, so Schuster. Bis auf zehn Tore setzten sich die Gastgeber in der zweiten Halbzeit ab und hatten am Ende deutlich mit neun Bällen Vorsprung alles im Griff. Johannes Schuster ist sich sicher, dass dieser Sieg neue Kräfte und Zuversicht für die nächsten drei Auswärtsspiele freisetzt. „Auch da können wir punkten“, ist sich der TuS-Coach sicher.
Holzheim: Linke, Lotz – Ohl (2), N. Wolfgram (4/4), Koch (1), Mittler (5), Reusch (2), Wöltche (4), Jakobi (4), J.-E. Wolfgram (2/1), Bühler (6), Friedrich (4).
