TuS 1888 Holzheim :: Aktuelles :: Berichte

Serie reißt im Verfolgerduell

Spielberichte vom Wochenende

Männer, Landesliga:
MSG Linden - TuS Holzheim  29:27 (15:13)
Zum ersten Mal in diesem Jahr verließen Holzheims Handballer nicht als Sieger das Feld. 250 Zuschauer in der Lützellindener Sporthalle sahen ein spannendes, aber nur selten hochklassiges Spiel, wozu auch die beiden Bad Hersfelder Unparteiischen ihr Scherflein beitrugen.
Ausgerechnet vor einem der wichtigsten Saisonspiele musste Holzheims Spielmacher und Torjäger Marcel Schyga aus dienstlichen Gründen passen, und die Gebrüder Wolfgram standen ebenfalls krankheitsbedingt nicht zur Verfügung. Moritz Schneider hatte nach einer verpflichtenden Ski-Exkursion im Rahmen seines Studiums Trainingsrückstand, setzte aber alle Hebel in Bewegung, um sich nach der kurzfristigen Rückkehr in heimische Gefilde in den Dienst der Mannschaft zu stellen. Coach Matthias Hieronimus stellte seinen dezimierten Kader, der kämpferisch alles in die Waagschale warf und das Beste aus sich herausholte, aber dennoch hervorragend ein. Sein Joker an diesem Abend hieß zweifellos Robert Dettling, der auf der mittleren Rückraumposition begann und der einheimischen Abwehr einschließlich Torwart-Oldie Michael Rocksien kräftig einheizte. Zusammen mit Kapitän Tobias Baum legte er eine Führung mit zwei Toren vor, die auch beim 4:2 in der fünften Minute noch Bestand  hatte. Dominik Lazzaro versuchte den heimischen Angriff aus der vorgezogenen Position gegen Lukas Loh zu beeinträchtigen, worauf der sich aber recht schnell einstellte. In der zwölften Minute ging die MSG Linden beim 6:5 erstmals in Führung. Sechs Minuten später war das Spiel dann für Holzheims Rechtsaußen Marco Becker  beendet. Was war geschehen? Holzheim war in Ballbesitz und bekam einen technischen Fehler gepfiffen. Der Ball wurde nicht sofort abgelegt, sondern rollte einige Meter in Richtung Holzheimer Tor. Hier nahm ein einheimischer Spieler das Leder auf und bediente den enteilten Loh, der von Becker unsanft zu Fall gebracht wurde. Die beiden Referees berieten sich kurz und hielten dem Holzheimer den roten Karton unter die Nase. Eine Freiwurfwiederholung beziehungsweise eine Zeitstrafe wegen Nichtniederlegens des Balles zuvor wäre eigentlich die korrekte Entscheidung gewesen. Ab diesem Zeitpunkt sank das spielerische Niveau, denn das körperbetonte Spiel nahm zu, ohne dass die Schiedsrichter hiergegen eine korrekte Bestrafungslinie aufbauten. In beiden Abwehrreihen wurde mehr und mehr Ringkampf geübt und zwischendurch fast wahllos mit Siebenmeter- oder Zeitstrafen geahndet. Kein Wunder, dass sich beide Fanlager kaum beruhigten, sich aber in der Bewertung der fragwürdigen Entscheidungen oftmals einig waren. Ein weiteres Manko waren viel zu schnelle Pfiffe - auch wieder beiderseits - ohne den Vorteil abzuwarten. Nachdem Dettling sein Team mit 11:10 in der 23. Minute wieder nach vorne brachte, gelang den Gastgebern die Korrektur und eine 15:13-Pausenführung.
Auch in der zweiten Hälfte, die aufgrund einer wahren Wischorgie fast eine geschlagene Stunde dauerte, blieb der Abstand immer gering, und keine Mannschaft vermochte sich abzusetzen. Beide Torhüter zeigten bei der Vielzahl der Strafwürfe ihre Qualitäten und entschärften den einen oder anderen Siebenmeter. In der 43. Minute wurde auch Lindens Walter mit einer Disqualifikation bedacht, als er Dettling beim Alleingang in Richtung gegnerisches Tor unsanft bedrängte. Holzheim glich in der 50. Minute zum 23:23 aus, doch das sollte der letzte Gleichstand an diesem Abend sein. Der überragende Robert Dettling setzte in der 56. Minuten noch einmal den Anschlusstreffer zum 25:26, doch die beiden nächsten Treffer für die MSG entschieden dieses Verfolgerduell.

Linden: Rocksien, Kaiser, Nober, Jung, Semmelroth (4), Mühlhans, Walter(7/2), Deimer (4/2), Weigelt (4/1), Loh (4), Weber (2), Andermann (1), Höhn, Schuchmann (3/2).
Holzheim: Linke, Fomino, Moos, Becker (2/2), Giebenhain (4/2), Grünewald, Schneider, Koch, Lazzaro (3), Dettling (10/2),  Schenk (4), Baum (4).
Schiedsrichter: Martin Hoche/Matthias Kantelberg (TV Hersfeld).
Zuschauer: 250.
Siebenmeter: 11/7:8/6.
Zeitstrafen: 3:6.
Besonderheiten: Disqualifikationen gegen Lindens Walter (43.) und Holzheims Becker (18.).


Männer, Bezirksoberliga:
TSG Eppstein - TuS Holzheim  34:25 (21:13)
Die Holzheimer Niederlage beim Landesliga-Absteiger wurde einerseits von durchgehend überforderten Schiedsrichtern und einer Unsportlichkeit Mitte der zweiten Hälfte überschattet, die sogar dazu führte, dass Laurin Moos mit dem Rettungswagen abtransportiert wurde. Am späten Abend dann Entwarnung: Eine Stauchung im Rückenbereich führte dazu, dass sich der Kreisläufer kaum noch bewegen konnte und vorsorglich eine Aufnahme ins Krankenhaus verordnet wurde.
Holzheim begann mit einer offensiven Deckungsvariante gegen den Eppsteiner Spielmacher. Diesen hatte man damit zwar aus dem Spielgeschehen gezogen, jedoch gelang es von Anfang an nicht die restlichen fünf Akteure zu kontrollieren. Eppstein kam ohne große Holzheimer Gegenwehr zu vielen guten Einwurfmöglichkeiten und fand stets den freistehenden Mitspieler. Allerdings zeigten sich die Einheimischen im eigenen Deckungsverhalten auch sehr anfällig. Miguel Esteves führte teilweise gekonnt Regie, und so lagen die Ardecker nach zehn Minuten noch mit 5:7 auf Schlagdistanz. Mitte der ersten Halbzeit wuchs der Zwischenstand dann stetig an. Holzheim leistete sich zunehmend mehr Ballverluste und wurde durch Gegenstoßangriffe direkt bestraft. Dazu kam, dass in einer teilweise sehr körperetont geführten Partie nicht immer mit gleichem Maß bewertet wurde. Die Holzheimer fühlten sich nicht nur einmal von den Unparteiischen im Stich gelassen. „Grundsätzlich hat aber von Beginn an das Abwehrverhalten nicht gepasst. So konnten wir in Eppstein keine Punkte entführen", sagte Trainer Christian Bittkau.
Bis zum 16:25 in der 28. Minute dominierte die TSG das Geschehen. Danach wechselte Trainer Jan-Olaf Immel kräftig durch. Nun kam Holzheim besser zur Geltung und erzielte vier Tore in Folge. Nach 44 Minuten dann die mit Abstand unschönste Szene des Spiels: Eppsteins bis dahin weitgehend abgemeldeter Spielmacher ließ sich gegen Laurin Moos zu einer Tätlichkeit hinreißen und kasierte seine dritte Zeitstrafe. In der folgenden Phase zeigten die Holzheimer Nerven. Beim Stand von 21:25 und in doppelter Überzahlsituation wurden beste Chancen nicht genutzt und sogar vermeidbare Tore kassiert. Danach ließen die Bittkau-Schützlinge die Köpfe etwas hängen und standen wahrscheinlich auch nach dem Abtransport von Moos etwas unter Schock. Eppstein baute den Zwischenstand am Ende Tor um Tor aus und ging am Ende als der verdiente Sieger von der Platte.
Tore für Holzheim: Esteves (6/3), Grünewald (4), Moos (4/1), Ohl (4/2), Koch (3), Moog (2), Klawikowski (1), Dittmar (1).


Frauen, Bezirksoberliga:
HSG Goldstein/Schwanheim II - FSG Holzheim/Limburg  26:18 (15:11)
25 Minuten hielt die FSG bis zum 11:10 hervorragend mit. Vor allem die linke Angriffsseite machte mächtig Druck und es gelangen eine Vielzahl von Treffern. Auch Jennifer Nieke über die Mitte und die rechte Rückraumposition zeigte ihre derzeitige Abschlussstärke. Dann erlaubten die Kombinierten aus Holzheim und Limburg sich innerhalb von fünf Minuten einige technische Fehler und die Gastgeberinnen nutzten dies konsequent zur Vorentscheidung. „In der zweiten Halbzeit war von uns leider nicht mehr viel zu sehen. Der Abwehrmittelblock ließ sich öfter über den Kreis ausspielen, und im Angriff wurden die Abschlüsse immer unpräziser. Obwohl wir uns für den zweiten Durchgang einiges vorgenommen hatten, kamen wir nicht mehr näher heran", musste Trainer Stephan Hien anmerken. „Die Gesamtspielanlage war ganz in Ordnung, aber wir machen immer wieder zu viele einfache Fehler, die in dieser Klasse konsequent bestraft werden." Gefeiert von der Bank wurde Theresa Schramm mit ihren beiden Treffern bei zwei Versuchen.
Tore für Holzheim/Limburg: Jennifer Nieke (6/1), Janina Hoske (5), Theresa Schramm (2), Joanna Hien (2), Julia Führer (1), Pascale Heep (1), Rebecca Burghardt (1).


Männliche A-Jugend, Bezirksoberliga:
TSG Münster - TuS Holzheim  21:25 (9:10)

Cleverness, Einsatz, Kampfeswille und ein alles überragender Erik Fischer im Tor ermöglichen den Ardeckern einen nicht für möglich gehalten Auswärtssieg in Kelkheim. Schon vor dem Spiel war ein deutlicher Unterschied zu erkennen: auf Münsterer Seite eine volle Bank mit körperlich robusten Spielern, auf der anderen nur ein Auswechselspieler und Ersatztorwart. Münster begann zum Teil übermotiviert mit hohem Tempo und produzierte dabei eine hohe Zahl technischer Fehler, die Holzheim zum Teil geschickt nutzte. Von Beginn an spielte man eine gute Mischung aus langsam vorgetragenen Angriffen und Tempowechseln, begleitet von einer konsequenten Abwehrarbeit. Oft zwang der TuS die Gastgeber zu Würfen, die eine sichere Beute des Torwarts wurden. Nach einmaligen Rückstand (3:2) lagen die Holzheimer entweder in Führung oder ließen nur noch einen Ausgleich zu. Zu Beginn der zweiten Hälfte konnten sie sich dann etwas absetzen, weil zum einen Till Meffert wiederholt Bälle abfing und zum anderen Erik Fischer passgenaue Bälle zum Tempogegenstoß servierte. Münster scheiterte dagegen mehrfach bei Tempogegenstößen am stoischen Holzheimer Keeper. Als er dann auch noch einen Siebenmeter abgriff, kamen kurzfristig Hektik und Härte auf. Aber auch diese Phase wurde ohne Probleme überstanden. Um den Feldspielern zumindest ein paar Momente des Durchschnaufens zu ermöglichen, streifte sich B-Jugendschlussmann Felix Lotz das Feldspielertrikot über und sorgte für ein wenig Entlastung bei den Teamkollegen. Er war es auch, der mit seinem Tor die endgültige Entscheidung herbeiführte. Einziger Wermutstropfen war die Knieverletzung von Till Meffert gut fünf Minuten vor Schluss. „Heute haben die Jungs ihr bestes Saisonspiel abgeliefert, endlich mal über die gesamte Spielzeit konstantes Leistungsvermögen gezeigt und sich in vielen Situationen als die clevere und abgezocktere Mannschaft präsentiert. Jeder unterstützte den anderen und es wurde erkennbar aus Fehlern gelernt und Veränderungen herbei geführt", sagte der zufriedene Trainer Stefan Wolfgram.
Holzheim: Erik Fischer, Jacob Biehl (3), Simon Born (1), Leon Bühler (5/3), Lukas Fischer (2), Marc Hoffmeister, Felix Lotz (1), Aaron Manke (3), Till Meffert (10).


Weibliche A-Jugend, Bezirksliga
TuS Nordenstadt  -  TuS Holzheim  15:20 (6:11)

Im Bezirksliga-Spitzenspiel feierte Holzheim einen verdienten Auswärtserfolg. Beide Teams agierten in den ersten Minuten noch sehr nervös und so stand es nach sechs Minuten noch 0:0. Die Abwehr ließ mit einer aufmerksamen Deckung kaum eine Chance der Gegner zu unnd wenn sich doch welche boten, entschärfte Torfrau Anna Helfrich selbst die platziertesten Abschlüsse. Sie musste insgesamt nur 15 Mal hinter sich greifen.
Nach dem 4:4-Ausgleich von Nordenstadt mussten die TuS-Trainer Andreas Blochmann und Holger Helfrich bei einer Auszeit einige Fehler ansprechen, die die Spielerinnen schnell abstellten, sodass Holzheim zur Pause mit 11:6 vorne lag.
Wir bereits im Spiel zuvor zeigte Anna Helfrich ihr Können im Tor und entschärfte nicht nur drei Siebenmeter, sondern leitete durch schnelles Agieren das Umschaltspiel ein. Dieses nutze vor allem Maren Korn und warf  treffsicher sechs Tempogegenstosstore.
Das einzige Manko war die Wurfausbeute, die zwar besser war als zuletzt, aber für das Spitzenspiel gegen Anspach/Usingen noch verbesserungswürdig ist. Zum Ende des Spiels konnten die Trainer durchwechseln und den Spielerinnen Auszeiten können, um für das nächste Spiel am Dienstag ein paar Körner zu sparen.
Holzheim: Anna Helfrich, Paula Reusch (1), Lea Mann (2), Marlene Salzmann (2), Maren Korn (9/3), Franziska Kolter, Lis Fudickar (5/1), Jolene Gabb, Jaqueline Barthel (1), Rabea Spriestersbach.


Männliche B-Jugend, Bezirksoberliga:
TuS Holzheim - FTG Frankfurt  31:19 (15:8)
Durch den krankheitsbedingten Ausfall des etamäßigen Spielmachers Nils Steinbach benötigte Holzheim einige Zeit, um dem Spiel Struktur zu geben. Jonas Schottorf übernahm diese Aufgabe und löste sie mit Bravour. Von Minute zu Minute wurde das Holzheimer Spiel besser. Anfangs konnten sich die Gastgeber nicht absetzen, da man im Angriff zu viele klare Abschlusshandlungen liegen ließ oder zu früh die Abschlussentscheidung traf. Mitte der ersten Halbzeit kam der TuS im Spiel an und setzte sich mit einer sicheren Abwehr sowie schönen Kombinationen im Angriff bis zur Pause deutlich mit sieben Treffern ab. Nach dem Wechsel baute die Sieben von Stephan Hien den Vorsprung auf beruhigende zehn Treffer aus und verwaltete diesen Vorsprung bis zum Schlusspfiff.
Tore für Holzheim: Lukas Fischer (7/2), Jonas Schottorf (6), Steffen Schrömges (4), Kyle Wöltche (4), Bastian Arnolds (3), Jacob Richter (2), Nick Finger (1), Ben Feldner (1), Ken Biet (1), Timo Baby (1), Marc Hoffmeister (1).


Männliche C-Jugend, Oberliga:
HSG Mörlen - TuS Holzheim  26:27 (14:16)

Holzheim: Fischer, Meffert (4), Jung, Langenau (9/3), Chodykin (3), Korn, Mickisch, P. Ohl (1), B. Ohl (3), Waldforst (3), Würz (2).


Männliche C-Jugend, Bezirksliga B:
TuS Nordenstadt - TuS Holzheim II  32:21 (13:10)

Nichts zu holen gab es für die C2 im vorletzten Spiel der Saison. Eine nicht gerade hochklassige Partie konnten die Gäste nur zu Beginn ausgeglichen halten. Beide Mannschaften leisteten sich über die gesamte Spielzeit viele technische Fehler, sodass kein Spielfluss aufkam. Nach dem 4:4 setzte sich Nordenstadt erstmals etwas ab und behielt den Vorsprung bis zur Pause.
Nach Wiederbeginn leisteten sich die Holzheimer uns eine Auszeit, in der fast zehn Minuten kein Tor gelang. Das nutzte Nordenstadt, um die Lücke zu vwrgrößern. Bis zum Schluss gelang es den Gästen nicht mehr, den Rückstand wieder zu verkürzen. „Schade, nach der guten Leistung gegen Münster gelang es uns heute nicht, die Leistung zu bestätigen. Heute gelang so gut wie gar nichts und wir kamen einfach nie richtig ins Spiel", fasste Trainer Tino Meuer zusammen.
Tore für Holzheim: Marvin Titze (8/3), Christopher Jung (6/1), Lennart Zwanziger (3), Tim Trost (1), Silas von der Heyden (1), Louis Caspers (1), Tobias Horn (1/1).

Männliche D-Jugend, Bezirksoberliga:
TuS Holzheim - TGS Langenhain  21:20 (11:10)

Die Holzheimer nahmen sich sehr viel vor für dieses Spiel und wollten endlich mal wieder ein klaren Sieg erreichen. Doch es gelang der Mannschaft nicht, dies umzusetzen. Viel zu viele technische Fehler und das Laufen ohne Ball war das größte Manko. Hinzu kam die schwache Torausbeute. Zu viel Chancen blieben ungenutzt. Die Abwehr griff nicht beherzt genug zu und lud den Gegner förmlich ein, frei zum Torabschluss zu kommen. Mit Glück brachte die Mannschaft den knappen Vorsprung über die Zeit. „Wir sind sehr enttäuscht von der Leistung der Mannschaft, weil wir die Woche über schon im Training genau diese Dinge angesprochen hatten, die in diesem Spiel eingetreten sind", so die beiden Übungsleiter Dirk Ferdinand und Jens Steckel.
Holzheim: Hannes Jemixe (1), Maximilian Kurz (4), Christian Scharf (2), Tom Mittler (2), Hannah Würz, Yannis Ferdinand (2), Lewin Rutkowski (2), Nils Colin Jäger, Lasse Ohl (5/1), Liam Hollricher, Joel Steckel, Viktoria Reusch (3).


Männliche D-Jugend, Bezirksliga B:
TuS Holzheim II - HSG Eschhofen/Steeden  25:22 (11:10)

Die ersten Spielminuten wurden von der Holzheimer Mannschaft verschlafen, weshalb man schnell ins Hintertreffen geriet. Je länger das Spiel dauerte, desto besser agierten die heimischen Akteure und gingen mit einem kleinen Vorsprung in die Pause. In der zweiten Halbzeit wurden die Vorgaben sowohl im Angriff als auch in der Abwehr konsequent umgesetzt. So gelang es auch die Gegner in der kompletten  zweiten Halbzeit auf drei Tore Abstand zu halten. Julius Quint vernagelte sein Tor vernagelte und Tom Mittler zog im Angriff geschickt die Fäden.


Männliche E-Jugend, Bezirksliga:
JSG Schwalbach/Niederhöchstadt - TuS Holzheim  48:225 Torpunkte (12:25 Tore)

Die mit zehn Spielern aufgelaufenen Holzheimer waren aus dem Hinspiel mit dem anfänglichen 0:3-Rückstand gewarnt, dass die Taunus-Sieben schnell und gefährlich agiert, wenn man ihnen Freiräume lässt. Der TuS begann daher wie am Wochenende davor von Anfang an sehr konzentriert. Die Abwehr agierte perfekt, ein wieder glänzend aufgelegter Kelvin Nelcha im Tor dahinter, der Angriff schnell und ballsicher. Die Folge: Holzheim zog mit 8:0 davon und den Gastgebern gelang erst nach elf Minuten der erste Treffer. Im Weiteren zogen die Gäste weiter auf den schon recht deutlichen Pausenstand von 5:13 davon, wobei zu diesem Zeitpunkt bereits alle Holzheimer Feldspieler einen Treffer erzielt hatten.
In der zweiten Halbzeit spielte man zu Anfang fünf Minuten eher wild, durcheinander und  leicht unstrukturiert. Individuelle Fehler, Fehlpässe und einfache Ballverluste prägten das Bild. Das wurde von den Einheimischen umgehend in Gegentore umgemünzt. Und es stand schnell 10:15. Danach kehrten die jungen Holzheimer Spieler zur Form der ersten Halbzeit zurück. Die Gegner wurden nun wieder früher und enger gedeckt, die Laufwege verstellt und dadurch immer wieder Bälle erobert. Diese wurden in bewährter Manier sehr schnell nach vorne in Tempogegenstöße mit abschließendem Tor umgemünzt. Wenn es nicht im Tempogegenstoß gelang, dann durch wirklich sehenswertes schnelles Kombinationsspiel.
Über 10:17 und 11:23 ging es weiter bis zum 12:25-Endstand für die Jungs von der Aar. „Ein schön anzusehendes, sehr temporeiches Spiel. Man merkt den Jungs ihre Spielfreude an“, so die einhellige Meinung der beiden Trainer Martin Horn und Miguel Esteves.
Holzheim: Kelvin Nelcha - Okan Eroglu (2), Elias Schmirl (2), Moritz Reusch (2), Maxim Hölzer (2), Christoph Horn (6), Finn Öhlschläger (4), Leon Neusel (3), Leonhard Schmidt (3), Valentin Manke (1).


Männliche E-Jugend, Bezirksliga B:
JSG Schwalbach/Niederhöchstadt - TuS Holzheim II 112:72 Torpunkte (14:12 Tore)

In einem hart umkämften Spiel fehlte Holzheim das Quäntchen Glück. Knapp verlor der E2-Nachwuchs mit 12:14 Toren und 72:112 Torpunkten.
Holzheim: Marlon Schwarz, Kevin Titze (2), Mika Pappusch (2), David Schäfer, Anton Nyquist (1), Nicolas Buss (1), Yanis Hilda, Benjamin Täger (2),

Simon Fenning (4), Niklas Berg.



Verfasst am 12.03.2017 10:36 von René Weiss



  
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